Ausarbeitung 20x30 - D80 besser als D50?

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Hoss

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Hallo Leute!

Ich möchte meiner Freundin, die neben dem Studium hobbymäßig modelt eine schöne Mappe mit 20x30 Fotos zusammenstellen.
Fotografiert wird in einem Amateur-Studio eines Freundes - Es sollen Probeaufnahmen nach ihren Vorstellungen sein. Meine Aufgabe ist es, dies zu realisieren. Die Ausdrucke sollten am Besten so professionell als möglich aussehen - soweit dies halt mit meinem Können und dem Equipment möglich ist. :)

Ich habe momentan noch die D50 mit 18-70 und weiß, dass bei 20x30 die D50 an ihre Grenzen gerät mit etwas unter 280dpi.

Lange Erzählung - kurze Frage: Sieht man die 4MP mehr auf solchen Ausdrucken? Ich werde mir auf jeden Fall das 50mm 1,8 besorgen, da das echt preiswert ist. Nun überlege ich mir eben auch noch, auf die D80 upzugraden wegen der höheren Auflösung.

Was würdet ihr mir raten?
 
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Hoss schrieb:
Lange Erzählung - kurze Frage: Sieht man die 4MP mehr auf solchen Ausdrucken? Ich werde mir auf jeden Fall das 50mm 1,8 besorgen, da das echt preiswert ist. Nun überlege mir ich eben auch noch auf die D80 upzugraden wegen der höheren Auflösung.

Was würdet ihr mir raten?

Wenn die Ausgangsdatei gut ist, langen die 6MP imho leicht. Das 50er zu besorgen ist schon mal ein guter Ansatz, je nach größe des Studios würde ich mir auch noch etwas gutes im leichten WW-Bereich mitnehmen, z.B. ein 2,8/24. Andere Idee: ich hab mir für solche Gelegenheiten in München gerne mal ein 17-55 ausgeliehen, kostet über's WE 20€ +MwSt.

Gruß, Holzi
 
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20x30 ist mein Standardformat, ich mache sehr viele Ausbelichtungen darauf. Und ich sehe dem Ergebnis nicht an, ob es aus meiner D70 oder meiner D200 kam.

Mit welchem Objektiv ich es gemacht habe schon eher.

Maik
 
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Vielen Dank für eure Antworten!

Meine D50 sollte vorerst also ausreichen. Was ich noch wissen wollte - Ist das Display an der D80 genauso unbrauchbar für die Beurteilung der Belichtung wie das an der D50? Auf diesem Display sieht einfach alles überbelichtet aus und die Kontraste kommen total extrem rüber.

Diese Portraits zB habe ich in diesem "Studio" gemacht und am Display waren die quasi nicht zu verwenden. Ich konnte gerade mal den Gesichtsausdruck des Models beurteilen und musste mehrmals dazwischen an den Computer... Ich wollte "interessante" Schatten im Gesicht, da die Fotos ursprünglich S/W werden sollten. Wie findet ihr die Ergebnisse? http://www.merchzilla.com/shop/php/content.php?id=177&SHOP=retail

Ich möchte demnächst Probeaufnahmen machen - noch ohne Visagist. Da muss ich mich etwas mit den Blitzen und den Einstellungen vertraut machen. Ich sollte da möchlichst in Real-Time erfahren, wie das Ergebnis aussieht, sonst muss ich immer Pause machen und an den Computer. Dort steht außerdem noch ein Apple und ich kenn mich mit den Dingern nicht so gut aus...

Dann würd ich noch gerne folgendes wissen:
Das Raw hat ja einen Tonwertumfang von 12 Bit. Das JPEG jedoch nur von 7 oder 8.

Kann ein RAW ansich ausgedruckt werden oder muss es immer vorher auf ein JPEG komprimiert werden? Sieht man da Unterschiede in der Ausarbeitung? In der Feinheit der Schattierungen zB?

Bisher habe ich zur RAW Bearbeitung Picture Project genommen. Ist das ok von der Quali oder gibts Besseres (nicht so teuer)?

Sorry - So viele Fragen. Das sprengt vielleicht den Rahmen und passt garnimmer ins D80 Thema? Man möge mich bitte verschieben wenn es wen stört.

Ich musste noch nie vorher so auf die maximale Qualität und Ausnutzung aller technischer Möglichkeiten achten, deshalb all diese Fragen.

Danke nochmal und Grüße!

PS: Das Studio ist groß genug für Ganzkörper bei 50mm. Auch der Hintergrund ist für WW Aufnahmen zu klein. Danke trotzdem für den Tip. Eventuell wäre ein Tele interessant für Protraits - ohne dass ich zu nah ran muss und vielleicht Schatten werfe.....?
 
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Hoss schrieb:
Dann würd ich noch gerne folgendes wissen:
Das Raw hat ja einen Tonwertumfang von 12 Bit. Das JPEG jedoch nur von 7 oder 8.

Kann ein RAW ansich ausgedruckt werden oder muss es immer vorher auf ein JPEG komprimiert werden? Sieht man da Unterschiede in der Ausarbeitung? In der Feinheit der Schattierungen zB?

Man kann auch Bilder mit mehr als 8 Bit ausdrucken. Als 16 Bit TIFF. Eine solche Datei mit 6 MP ist dann 36 MB gross. Sinn macht das aber kaum. Papier schafft auch den Kontrast, den man mit 8 Bit darstellen kann, nicht ganz. Die 12 Bit braucht man, damit sich bei der Bearbeitung keine Stufen ergeben.

Grüsse,
Sebastian
 
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Ich habe mit meiner D50 jede Menge 20x30-Abzüge maachen lassen, das war normalerweise kein Problem.
 
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Hoss schrieb:
Kann ein RAW ansich ausgedruckt werden oder muss es immer vorher auf ein JPEG komprimiert werden? Sieht man da Unterschiede in der Ausarbeitung? In der Feinheit der Schattierungen zB?

Ein RAW kann ausgedruckt werden. Allerdings hab ich jetzt keine Ahnung, in wieweit die Drucker die 12Bit auch auf Papier bringen können. Bei Fotoprints vom Ausbelichter ist es meist nicht möglich, da die wenigsten das Ausbelichten von RAWs anbieten.

Hoss schrieb:
Bisher habe ich zur RAW Bearbeitung Picture Project genommen. Ist das ok von der Quali oder gibts Besseres (nicht so teuer)?
Über die Gurke Picture Project wurde hier im Forum schon einiges geschrieben. Das Programm taugt als Bildbetrachter gerade noch, zu mehr aber auch nicht.
 
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Hoss schrieb:
Ist das Display an der D80 genauso unbrauchbar für die Beurteilung der Belichtung wie das an der D50?

Die neueren Kameras seit der D200 haben ein besseres Display, sprich auch die D80, aber auch die D40 und D40x.

Wie findet ihr die Ergebnisse?

Gut, die Kommunikation mit den Modellen hat geklappt, der Stil ist einheitlich und nicht so allerweltlisch, paßt. Teilweise (schwer in der Größe zu erkennen) könnte etwas Flare vorhanden sein, sprich Streulicht auf der Frontlinse, was den Kontrast mindert.

Ich sollte da möchlichst in Real-Time erfahren, wie das Ergebnis aussieht, sonst muss ich immer Pause machen und an den Computer.

Die neueren Displays sind dazu besser geeignet und reichen für meinen persönlichen Anspruch aus. Am besten geht aber eine USB-Verbindung zum Computer zusammen mit der Software Camera Control, da siehst Du dann groß auf dem Rechner direkt das neue Bild, ohne es von Hand überspielen zu müssen. Wenn das praktikabel ist (Kabelproblem), ist das die beste Lösung im Sinne von Beurteilbarkeit des Bildes.

Das Raw hat ja einen Tonwertumfang von 12 Bit. Das JPEG jedoch nur von 7 oder 8.

Nicht Tonwertumfang, sondern Auflösung der Tonwerte. Die wird benötigt, wenn man später an den Tonwerten dreht und keine Tonwertabrisse bekommen möchte. Insbesondere kann man damit mehr Zeichnung aus den Schatten holen, ohne daß es Posterisierung gibt.

Kann ein RAW ansich ausgedruckt werden oder muss es immer vorher auf ein JPEG komprimiert werden?

Ein RAW ist zunächst nur ein Datenhaufen von Grauwerten. Der RAW-Konverter (entweder der in der Kamera oder der im Rechner) muss da immer erstmal ein Bild draus errechnen, und unterschiedliche RAW-Konverter kommen da sogar zu unterschiedlichen Ergebnissen (Nikon-Software kommt dem Jpeg aus der Kamera am nächsten). Wenn man also ein RAW drucken will, muss man es immer erst konvertieren. Ob das Zielformat dann Jpeg oder Tiff ist, ist aber egal.

Aussagen, die implizieren, dass man ein RAW direkt drucken könnte, sind falsch.

Sieht man da Unterschiede in der Ausarbeitung? In der Feinheit der Schattierungen zB?

Kommt drauf an, wieviel Du noch am Bild in der Nachbearbeitung änderst. Wenn Du die Kontraste erheblich verdrehst oder der Weißabgleich krass daneben lag, dann kann man den Unterschied durchaus sehen. Wenn Du aber fast nichts am Bild machst, hat Jpeg keine Qualitätsnachteile an sich, die man wirklich sehen könnte, vorausgesetzt Du wählst in der Kamera gleich die richtigen Einstellungen. Das ist aber ein großes Thema, das Forum enthält bereits diverse Diskussionen dazu.

Bisher habe ich zur RAW Bearbeitung Picture Project genommen. Ist das ok von der Quali oder gibts Besseres (nicht so teuer)?

Wenn Dein Rechner ausreichend Leistung hat (mind. 1 GB RAM), dann wäre Nikon Capture NX das, was den wesentlichen Fortschritt bringt bei der Bildqualität. Den Preis von 1xx Euro ist es jedenfalls wert. Ich habe diverse RAW-Konverter und verwende auch unterschiedliche, aber wenn es darum geht, die maximale Qualität rauszukitzeln, ist Capture NX vorn.

Maik
 
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Von Capture NX kann man sich auf der Nikonseite eine Testversion vom letzten 1.2 runterladen. Diese ist ein Monat im vollem Umfang betriebsbereit. Also, wenn Du Deine Studioarbeit richtig planst, kannst Du sehr viele damit arbeiten in den 30 Tagen. Die RAW - Jpegumwandlung funktioniert problemlos beim Abspeichern. Falls Du Dich danach entschließen solltest Capture NX zu erwerben, brauchst Du nur mehr die Registiernummer einsetzen, da die Testversion sowieso eine Vollversion ist.

LG Rudi
 
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Vielen Dank euch Allen für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen!!!

Danke Maik für das Feedback. Das war das ERSTE MAL, dass ich fürs fotografieren etwas verdient habe. :) Gegenlicht kann sein - Ich hatte die Models vor der Softbox als Hintergrund und keine GeLi am Objektiv. Ich dachte fürs Web passts schon.

Capture NX werd ich mir genau rechtzeitig runterladen. Das wird am Besten sein.

Hat noch jemand Erfahrung mit dem Display der D80? Ich kenn mich - In weiterer Folge werde ich sie mir ja sowieso holen. :) Ich werde bei einer Testsession das Display begutachten. Wenn das dann immer noch nicht passt, kann ich mir das Programm holen. Gibts eigentlich etwas längere USB Kabel für Kameras?

Grüße,
Martin
 
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Bei der Beurteilung über das Display kommt man IMHO weder bei der D50 / D70 noch bei der D80 / D200 um einen Blick auf das Histogramm herum. Auch die Spitzlichter - Anzeige finde ich sehr hilfreich - habe ich immer an (es sei denn ich zeige zwischendurch anderen ein Bild und will mir das "Iiiiii! Da blinkt ja alles" ersparen... :D )
 
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Hoss schrieb:
Gibts eigentlich etwas längere USB Kabel für Kameras?

...am einfachsten (und preiswertesten) ist es, wenn man sich einfach ein USB-Verlängerungskabel besorgt.
Gibt es z.B. in 5m Länge für 1,39 EUR bei Reichelt
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;L...wQARQAAAck2V86a156f151949b05d8a106aba93c811e5

Falls Dir das immer noch nicht lang genug ist, kannst Du mit einer aktiven Verlängerung die Sache auf 10m verlängern.
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;L...wQARQAAAck2V86a156f151949b05d8a106aba93c811e5
Oder halt auf 15m mit zwei aktiven Verlängerungen usw. usw. :hehe:
 
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Danke Guido - mit dem langen USB Kabel und der Software sollts eigentlich super funktionieren. Werde dann berichten. ;)
 
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