Auf Zeltsafari in Botswana

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Ende des zweiten Tages

Unser Camp

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Fortsetzung folgt.
 
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Da Botswana auf unserer Reisewunschliste auch sehr weit oben steht, erlaube ich mir mal die Frage: Mit welchem fotografischen Equipment seid ihr denn gereist? Was hat sich als unbedingt nötig, was als eher unnötig erwiesen?

Hallo Chris,
ich hatte im Wesentlichen folgendes dabei
- D300s mit Batteriegriff
- Nikkor 70-200 f/2.8
- Sigma 50-500 OS
- Sigma 17-50 f/2.8
- Nikkor 16-85
- Bohnensack

Das Nikkor 16-85 wäre verzichtbar gewesen, das hatte ich als Sicherheit dabei, da das Sigma 17-50 etwas zickig bezüglich des Fokus ist.

Da wir 6 Tage unterwegs und damit ohne Strom und ohne Möglichkeit zum Laden der Akkus waren, hatte ich zusätzlich zu den Eneloops etliche normale 1,5V-Batterien mitgenommen.

Eine zweite Kamera wäre wünschenswert gewesen, da in manchen Situationen die Objektivwechselei lästig ist, die besaß ich aber leider nicht :frown1:

Bohnensack ist auf jeden Fall zu empfehlen, ebenso eine Decke oder ähnliches, um während der Fahrten, wo es oftmals sehr staubig zugeht, die Kamera abzudecken.
 
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3. Tag:

Heute war Campwechsel angesagt, es ging vom Khwai- zum Savuti-Camp. Nach Ankunft schnell die Zelte aufgebaut, etwas Mittagessen und dann ging es wieder raus.

Während in der Khwai-Region dichtes Buschland überwiegt, finden sich in Savuti viele offene Flächen. Dies machte Hoffnung auf weitere, bisher nicht gesehene Tierarten.


Riesentrappe (Kori Bustard)

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Nochmal eine Gabelracke :D


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Hallo Siggi,

eine ganz Tolle Reise hast Du da unternommen :up::up::up:

Meine Frau googelt gerade nach etwas ähnlichem.

Zu welcher Jahreszeit warst Du unterwegs? Mit Welchem Veranstalter warst Du unterwegs?

Übrigens sind mir die Daumen mal wieder ausgegangen. Wird aber nachgeholt.
 
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Hallo Siggi,

eine ganz Tolle Reise hast Du da unternommen :up::up::up:

Meine Frau googelt gerade nach etwas ähnlichem.

Zu welcher Jahreszeit warst Du unterwegs? Mit Welchem Veranstalter warst Du unterwegs?

Übrigens sind mir die Daumen mal wieder ausgegangen. Wird aber nachgeholt.

Hallo Ralf,

vielen Dank!

Wir waren dort in der letzten Juliwoche unterwegs, also im botswanischen Winter. Hat den Vorteil, dass es nicht so heiß ist und es überhaupt keine Moskitos gibt zu der Zeit und damit auch kein Malaria-Risiko. :D

Wir sind - wie auch auf dem Landcruiser zu lesen - mit dem Audi Camp unterwegs gewesen. Unser Guide BK ist aber inzwischen auch schon selbständig unterwegs. Bei Interesse kann ich die Adresse mal raussuchen.
 
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Der vierte Tag begann sehr zäh. Außer ein paar Giraffen von ibäh (3-2-1 meins)


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und einem Warzenschwein



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gab es zwar noch ein Löwenrudel, das aber so weit weg war, dass es nur für dokumentarische Fotos gereicht hat. Alles Warten half nicht, sie blieben im Schatten eines Busches liegen und rührten sich nicht vom Fleck. :eek::eek::eek:


Vor lauter Verzweiflung begann ich schon, Impalas zu fotografieren...


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Ein wenig frustriert machten wir uns auf den Weg ins Camp, es war schon nach Zwölf, nicht ahnend, dass uns eines der Highlights dieser Reise bevor stand... Aber davon erzähle ich später...
 
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hi,

deine Bilder ist klasse.

den "Jesusvogel" dachte ich zuerst das wäre Schuhschnabel (gibst nur wenige davon) , es muss wohl andere sein...


Reicht es euch 6 Tage aus? oder hätten ihr mehr Tage genommen?
 
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Seit einem kleinen Zwischenfall im Camp mit unangekündigtem Elefantenbesuch war unser Koch KB bei allen weiteren Pirschfahrten dabei. Dies sollte sich nun für uns als Glücksfall erweisen.

Er entdeckte entlang des Fahrweges plötzlich relativ frische Leopardenspuren. Möglicherweise war das Tier noch in der Nähe. Alle hielten intensiv Ausschau. Und wir hatten Glück. Der Leopard lag hinter einem Baum im Schatten und döste vor sich hin.



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Wir beobachteten das Tier einige Zeit, aber es schien fest zu schlafen. Sollte das alles gewesen sein? Da musste doch noch mehr gehen.
Schließlich startete BK den Motor des Landcruisers, leider ohne Erfolg, der Leopard rührte sich nicht. Also die nächste Störungs-Stufe: hupen. Und tatsächlich, nach mehrfachen Versuchen fing er an, sich zu bewegen und begann mit der Körperpflege.



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Schließlich setzte er sich auf und schien sogar für kurze Zeit zu posieren, ehe er in die Büsche verschwand.



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Wenig später ließ er sich noch einmal kurz blicken, ehe er sich endgültig verzog.



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Wir fuhren glücklich zurück ins Camp und genossen die Mittagspause.
 
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Nach einem raschen Mittagessen drängte uns BK ungewohnt früh zum Aufbruch. Er hoffte wohl, den Leoparden nochmal zu entdecken. Wir fuhren also zu der Stelle, an der wir ihn zuletzt gesehen hatten. Und tatsächlich, nicht einmal zwei Minuten, nachdem wir die Stelle erreicht und den Motor abgestellt hatten, kam der Leopard aus der Deckung.



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Doch der Angriff misslang, die Perlhühner entdeckten den Leopard rechtzeitig und fingen an, sich aufzuplustern und ein lautes Geschrei anzustimmen. Dieser brach den Angriffsversuch ab, legte sich auf den Boden und spielte die brave Miezekatze, so als wäre nichts gewesen



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Der (vorerst) geschlagene Leopard trollt sich von dannen, die Perlhühner triumphieren (noch)



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Wie wir später von anderen Safariteilnehmern erfuhren, hat sich der Leopard später dann doch noch ein Perlhuhn geholt.
 
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