Astrofotos mit AF-S 20/1.8 oder Sigma 20/1.4

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soulbrother

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die Überschrift sagt es bereits, das ist meine dedizierte Frage, ansers ausgedrückt:

Speziell bei Randschärfe und CA´s, bzw noch spezifischer bei der Punktabbildung in den Randbereichen, wleches der beiden 20er ist da klar besser, oder ist der Unterschied nur marginal ?

Danke für erhellende und fundierte Infos, denn bei den üblichen Testplattformen wird mir das nicht klar, ob für diesen spezifischen Bereich (Sternenfotos, Milchstrasse...) das Sigma deutlich und somit "entscheidend" besser wäre...

Falls der Kompromiss also nur gering ist, dann hol ich mir das Nikon, da der Gewichtsvorteil auch in meine Entscheidung fließt.
 
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Hi,

nach allem, was ich so gelesen habe, ist das Nikkor eine sehr gute Wahl. Das Sigma wohl auch... ;)
HIER wird dem Sigma weniger Coma bescheinigt, die Vergleichsfotos belegen für mich allerdings eher das Gegenteil. Das Sigma soll etwas besser zu fokussieren sein und minimal schärfer.

Wenn dir eine wirklich hohe Lichtstärke wichtig ist (z.B. für Polarlichter), wäre das Sigma interessant, allerdings ist es deutlich schwerer, größer und teurer.

Falls du im DSLR-Forum angemeldet bist, hier findest du sicher kompetente Leute:

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=13857359#post13857359
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?p=13844897#post13844897
 
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In diesem Thread sehe ich zum ersten Mal, warum - um Gottes Willen - man ein lichtstarkes UWW brauchen könnte. Ich photographiere gern (und erstaunlich viel) mit meinem UWW, könnte aber mit einer Anfangsblende von 4 oder gar 5.6 leben; UWW und Freistellung werden selten in Kombination verlangt, und persönlich komme ich auch mit Blende 8 gut klar.

Für Astro- und Nordlichtphotographie macht eine hohe Lichtstärke natürlich Sinn; 4 Sekunden bei Blende 1.8 oder 20 Sekunden bei Blende 4.5 ... machen einen riesigen Unterschied bei den Anforderungen an das Stativ (die Verwacklungsgefahr steigt exponentiell mit jeder Sekunde mehr) und entscheiden auch, ob man noch einen Lichtpunkt, oder schon ein Reiskorn aufnimmt ...

Da hatte ich noch nie dran gedacht.
 
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In diesem Thread sehe ich zum ersten Mal, warum - um Gottes Willen - man ein lichtstarkes UWW brauchen könnte.
Die Astrofotos sind ein verständliches Beispiel, ja.

Aber generell ist es doch ganz einfach zu sehen:

Lichtstarke Objektive machen immer Sinn - egal welche Brennweite - wenn man:
"Dunkle" Szenen aufnimmt, die nicht mit zusätzl. Licht ausgeleuchtet werden können oder sollen
und
eine relativ kurze Verschlusszeit benötigt wird
und
die Bildqualität durch nicht zu hohe ISO benötigt wird
und
die geringere Schärfentiefe kein wirkliches Problem ergibt.

Oder,
wenn die geringe Schärfentiefe erwünscht ist, dann braucht man das lichtstarke Ding logischerweise auch.

Ich war schon bei einigen spärlich beleuchteten Veranstaltungen bei denen mein 24/1.4 sinnvoll zum Einsatz kam ;-)

Auch mein 16/2.8 fish war schon bei Panoramen (stiching) im Einsatz bei f/2.8, weil da tanzende Personen und geringe Beleuchtung waren...
...und ich bei der D800 nicht über ISO1600 gegen mag um noch brauchbare Dynamik zu erhalten...
 
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Grundsätzlich sind mir die Attribute lichtstarker Objektive bewusst - deshalb habe ich schon an der F2 von 2/24 bis 2/85 genutzt. Nur beim UWW fehlte mir noch nie die entscheidende halbe Blende mehr. Selbst heute, wo ich eher 1.4 bis 1.8 sortiert bin, komme ich "untenrum" mit 3.5 oder 4 hin.
 
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In diesem Thread sehe ich zum ersten Mal, warum - um Gottes Willen - man ein lichtstarkes UWW brauchen könnte.

Daher rührt auch, dass viele Landschaftsfotografen sehnsüchtigst ein gescheites UWW mit Filtergewinde herbeisehnen (wenn es noch lichtstark wäre, umso besser): damit sie nicht zwei Objektive mit sich rumschleppen müssen.
 
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