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Die Hauptstrasse der Insel

#39

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Die MS Bremen im Nebel

#40

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Auf dem Schild steht:

»Theorie ist, wenn man alles versteht, aber nichts funktioniert.
Praxis ist, wenn alles funktioniert, aber keiner versteht, warum.
Auf dieser Station vereinen wir Theorie und Praxis so,
dass nichts funktioniert und keiner versteht, warum«

#41

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Auf dem Weg nach Reykjavik haben wir diesen Riesen getroffen, weit vom Ostgrönlandstrom geisterte er in der nebeligen Grönlandsee umher

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Wir haben ihn dann vorsichtig und in gebührendem Abstand umrundet

#45

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Die kleinen schwarzen Punkte auf dem rechten glatten unterem Eiskegel sind Eismöven, da kann man in etwa erahnen, was das für ein Klotz war.

#46

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In Reykjavik waren wir nur kurz um ein paar Container Proviant, Getränke und sonstige Aufrüstung zu übernehmen.
Die Zeit reichte für einen Besuch der Harpa (Harfe), dem 2011 neueröffneten Opern- und Konzerthaus.
Der isländischen Künstler Ólafur Elíasson hat die Fassade entworfen. Sie besteht aus einer wabenartigen Struktur aus dichroitischem Glas,
das je nach Wetter auf die wechselnden Tageslichtfarben reagiert. Inspiriert wurde er dabei von den unterschiedlichen Lichtstimmungen seiner Heimatinsel.


#47

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#48

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#49

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Für einen Bummel zur Hallgrímskirkja und dem davor stehenden Denkmal für Leif Eriksson reichte die Zeit auch noch.


#50

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Es fing dann an recht ausgiebigt zu regnen. Grund für einen Besuch des Museum of Photography.
Wir hatten Glück, es lief gerade eine Ausstellung einer meiner Lieblingsfotografen, Ragnar Axelsson, sehr beeindruckend!​
 
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In der Nacht erfolgte die Überfahrt nach Ostgrönland. Die Passage war sehr ruhig und ohne den erwarteten Kontakt mit dem Packeis.


2011 bei unserem ersten Anlauf sah es noch so aus, ca. 90% Packeis Bedeckung auf 90 Km Breite.


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2012 beim zweiten Anlauf noch so, ca 50% Packeis Bedeckung auf 20km Breite,
selbst die MS Bremen mit der höchsten Eisklasse für Passagierschiffe musste aufgeben.


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und nun bei unserem 3. Anlauf, Null Packeis, der Klimawandel hat voll zugeschlagen,
es war nur arg nebelig.

#51

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Dann der erste Blick auf Tasiilaq (grönländisch), Ammassalik (dänisch), mit ca. 2000 Einwohnern der größte Ort Ostgrönlands.
Der Ort liegt wunderschön an einem kleinen Fjord, umgeben von Bergen, einfach malerisch.

#52

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#53

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Am 29. Juli 1912 erreichte hier die Schweizer Grönlandexpedition, unter der Leitung von Alfred de Quervain,
nach fast sechs Wochen und der Überquerung des Innlandeisschilds, die Ostküste Grönlands.


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Vom höchsten Punkt hat man einen wunderbaren Überblick über Tasilaq


#54

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Schon nach kurzer Zeit hatte ich diese Rasselbande an den Hacken, junge Hunde dürfen bis zu 6. Lebensmonat frei herum laufen,
danach kommt leider ein Leben an der Kette:mad:


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Obwohl die Bremen nur 156 Passagiere an Bord hatte, tauchten sehr bald überall die roten Jacken auf

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Kiche und Kanonen, wie geht das zusammen?

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Eine Traumlage, da könnte mir der Starnberger See oder Blankenese gestohlen bleiben:fahne:


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[MENTION=2090]Bettina[/MENTION]... Warum ist denn dieser Beitrag noch kein Highlight?

Es scheint mir eine, sorry, geile Reise gewesen zu sein, zu der ich Dich beglückwünsche. Geile Bilder, toller Text. Ich will da auch mal hin, aber zuvor bitte noch mehr Bilder.

:up:

mcdent
 
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[MENTION=2090]Bettina[/MENTION]... Warum ist denn dieser Beitrag noch kein Highlight?

Es scheint mir eine, sorry, geile Reise gewesen zu sein, zu der ich Dich beglückwünsche. Geile Bilder, toller Text. Ich will da auch mal hin, aber zuvor bitte noch mehr Bilder.

:up:

mcdent

Ja, das war wirklich eine geile Reise und ich kann jeden nur warnen, wer einmal dort war, will immer wieder dort hin.

Ich habe auch noch ein paar Bilder, denn wir waren noch ein wenig unterwegs:D
 
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[MENTION=2090]Bettina[/MENTION]... Warum ist denn dieser Beitrag noch kein Highlight?

Eine alte Frau....

Ich schau hier grad erst wieder rein, da hat sich ja noch mächtig was getan! Und sehr gerne nehme ich dieses schöne Thema in die Highlights auf :up:

Es sind ja inzwischen noch einige Schmankerl hinzugekommen, die Eisberge im Nebel üben auf mich eine besondere Faszination aus und so beneide ich jeden, der einmal die Gelegenheit hat eine Reise in den hohen Norden zu machen und sich das Ganze mal "in Echt" anzuschauen und möglichst ohne Titanic-Feeling.

Dankeschön an dich Erhard für´s Teilen!
 
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Dankeschön an dich Erhard für´s Teilen!

Gerne geschehen auch für die Aufnahme in die Highlights

und möglichst ohne Titanic-Feeling

Ja, das hat sich bei dieser Reise nicht richtig eingestellt da das Packeis weitestgehend durch Abwesenheit glänzete.

Ich kann mich noch gut an die Reise 2012 erinnern. Auf dem Weg nach Qaqortoq haben wir in der Nacht ein Packeisfeld durchfahren.

Die Bremen hat einen 50cm dicken Stahlbug und kann bis zu 1,5m dickes Eis brechen, dass ist ein angsteinflößendes Krachen und Kreischen, man wird sofort an die Titanic erinnert:eek:
 
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Der Skjoldungensund liegt ca. 400 Km südlich von Tasilag, noch an der Ostküste Grönlands und ist ungefähr 110km lang.
Bei einem Sund kann man auf einer Seite hinein fahren und auf der anderen Seite wieder heraus,
im Gegensatz zu einem Fjord, da geht es immer nur hin und zurück.

Das ist das wunderbare an solchen Kreuzfahrten, man kommt in die schönsten Landschaften der Welt und muss dabei sein Gepäck nicht schleppen:D.
Da beneide und bewundere ich immer wieder Sylvia (assiliisoq) die das alles zu Fuß macht, Chapeaux:up:


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Immer wieder treiben kleine Kunstwerke der Natur an uns vorbei

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An manchen Stellen schiebt der mächtige Innlandseispanzer Massen von uraltem Eis in den Sund.


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Kaiserwetter, denn wir haben alles brav aufgegessen:D


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Am Ausgang des Skjoldungensund erwartet uns wieder der Ostgrönlandstrom
und eine irre Slalomfaht durch die nach Süden treibenden Eisgiganten.


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Mittlerweile haben wir den Nordpolarkreis wieder hinter uns gelassen und die Sonne geht wieder unter und wie ich finde, tut sie das recht Stimmungsvoll.


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Wir sind am Morgen kurz vor dem Prins Christian Sund der etwas 100Km lang ist und uns die Fahrt um Kap Farvel,
derSüdspitze Grönlands, erspart.
Die Gewässer um Kap Farvel galten seit dem Mittelalter wegen häufiger Stürme und Treibeis als besonders gefährlich.

Es war unser dritter Anlauf den Prins Christian Sund zu durchfahren, entweder war die Einfahrt oder die Ausfahrt durch Packeis versperrt.

Am Vorabend lauteten die Prognosen, auch in diesem Jahr wird es nicht klappen, weil ein Eisberg vor der Einfahrt liegt,
aber der hat sich freundlicherweise in Richtung Süden bewegt.

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Auf beiden Seiten des teilweise nur 100m breiten Sunds stossen Gesteinsmassive über 1000m in die Höhe, spektakulär!

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Inmitten des Sunds liegt das abgelegene Dorf Aappilattoq, wo noch einige Inuits wohnen.
Vor mehr als 1000 Jahren errichtete Erich der Rote in der Nähe eine Farm und legte damit den Grundstein
zur Besiedlung Grönlands durch die Wikinger.

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Wir haben es geschafft und die Westgrönländische Küste erreicht.

#72

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Tolle Bilder aus Grönland! 2007 sind wir mit der Bremen auch hier gewesen, allerdings in umgekehrter Fahrtrichtung. So manche Landschaften kommen mir sehr bekannt vor!
Vielen Dank für Zeigen:up:. Wie weit geht denn noch die Reise? Ich bin gespannt.
Gruß
Berno
 
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Vielen Dank für die tollen Bilder, Erhard :up:. Der Winter hier in Norddeutschland verwöhnt uns nicht gerade.
 
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...
Die folgenden Bilder habe ich für Elmar (Imr337) eingestellt, ich hoffe, dass er darauf aufmerksam wird.
Für alle anderen Betrachter des Berichts natürlich auch gerne!
...​

Vielen Dank Erhard! :)

Was für eine großartige Natur!
Danke für Deinen Bericht und die Bilder, da möchte man am liebsten gleich die Koffer packen!
 
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Das nächste Ziel unserer Reise war Paamiut in Süd-Grönland am Kuannersooq-Fjord.

Auf dem Weg ins Dorf, das die Einwohner gerade für den Besuch des Dänischen Prinzenpaares herausgeputz hatten.
kamen Sie, die blutrünstigen, nimmersatten, riesengrossen schwarzen Killermücken.
(sehr netter Bericht eben über diese Killermücken)
Trotz der Tatsache, dass ich mich mit Deet eingerieben hatte (über Authan lachen diese Viecher nur, aber leider sich nicht tot)
krochen Sie in alles, was Ihnen Nahrung versprach, Ohren, Nasenlöcher, in den Mund, einfach nur unerträglich,
selbst die Einheimischen laufen mit Mückennetzen über dem Kopf herum.

#70
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Man konnte im Dorf sehr gut Marktwirtschaft studieren,
am Anfang gingen die Mückennetze noch für umgerechnet 5,00€ über den Ladentisch, zum Schluß waren es dann über 20,00€ und dann waren sie ausverkauft.

Diese Junge Dame ist wohl von den blutrünstigen Ungeheuern verschont geblieben.


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