AF-S 105 2,8 VR Micro oder Sigma 150 Macro

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Eskade

NF Mitglied
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Hallo liebe Gemeinde,

ich überlege mir ein neues Macro zu zulegen. Ich möchte Insekten (Schmetterlinge und so) fotografieren.

Das Nikon AF-S 105 VR würde mich wegen des Bildstbilisators reizen, da ich oft zu faul bin immer ein Stativ mitzuschleppen und gerne freihand arbeite, zumal einige Tiere so schnell flüchtig sind bis ich da alles aufgebaut habe ...
Nun habe ich leider noch kein VR-Objektiv und würde gern von Euch wissen ob es wirklich die Wunderwaffe zum freihändigen Arbeiten ist, gewinne ich wirklich 4 Blenden?

Oder lieber Sigma EX 150 2,8 HSM, ich muß dann nicht so nahe ran und verjage auch nicht so schnell einige Tiere (wärend ich dann doch daß Stativ aufbaue).

Zur Erklärung: Habe ein Mikro-Nikkor 60/2,8 an meiner D200 welches zwar für die Produktfotografie genialst ist aber fürs Hobby in der Brennweite zu kurz und um nicht zu verwackeln muß ich die Blende zu stark öffnen.

Vielen lieben Dank schon mal vorab
Gruß Christian
 
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sind doch vier oder? (nein, ich meine das nicht zynisch, ich bin ehrlich verunsichert :fahne:)
Und wie zuverlässig kannst Du das wiederholen?
Der entscheidende Punkt bei VR ist doch nicht, welchen ausnahmsweisen Gewinn an Lichtwerten man durch diese Technik haben kann, sondern mit wieviel man verläßlich kalkulieren darf.
Daß es dabei, je nach persönlichem Zitterfaktor, unterschiedliche Erfolgserlebnisse geben wird, dürfte wohl klar sein. Im Makrobereich bringe ich es nicht auf zuverlässige 4 Lichtwerte und um den Makrobereich geht es hier. Da ist auch Nikon im Handbuch des Objektivs nicht mehr so vollmundig. Wieviel "weniger starke Auswirkung" nun von "bis zu vier Lichtwertstufen" übrigbleibt, muß jeder selbst erfahren.

Gruß,
Thomas

p.s. wenn Du in Zukunft aus Beiträgen zitierst, achte bitte darauf, daß erkennbar bleibt, wer zitiert wird. Ist übersichtlicher.
 
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ja, das mit dem zitieren ist mir misslungen, sorry :heul:

im Makrobereich verspricht Nikon die vier Blenden auch nicht, allerdings stimmt schon, dass sie sich nicht festlegen, wieviel der VR dort wirklich noch bringt. :nixweiss:

ich bin aber sicher einer, der von Haus aus ein eher ruhige Hand hat, aber ich fürchte, dass "vier Blendenstufen Gewinn" beim VR so ähnlich vage ist wie "halber Bremsweg mit ABS" ... wird wohl eher ein Richtwert (oder ein Maximalwert sein). Ich könnte natürlich noch 5 Bilder anhängen, die zeigen würden, dass 3-4 Stufen machbar sind, aber das würde nur beweisen, dass es mir gelingt ... und nicht jedem :hallo:

Grüße aus dem kühlen Osten Österreichs :fahne:
René
 
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Außerdem sagt Nikon ja (ich zitiere):

Das Objektiv verfügt über die neueste Bildstabilisationstechnologie (VR II), die verwacklungsfreie Aufnahme aus der Hand mit um bis zu 4 Lichtwertstufen längeren Belichtungszeiten ermöglicht.

Auch wenn es jemand nicht schafft, längere Belichtungszeiten zu erreichen, so steht das nicht im Widerspruch zur Aussage Nikons.
 
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Ich hatte das 150er Sigma, das mir allerdings nur vom Handling her richtig gut gefiel. Bei dem inzwischen erworbenen 105er VR von Nikon ist die für meinen Geschmack etwas bessere optische Qualität der wesentliche Pluspunkt. Die reicht immerhin aus, um das Makro auch einmal mit 1,4fach Konverter einzusetzen.

Das Fehlen einer Stativschelle beim Nikon ist jedoch wirklich ärgerlich und unakzeptabel. Habe aber gerade von Rainer Burzynski erfahren, dass er im Verlauf des Januar eine Stativschelle serienreif hat und ausliefern kann. Der Preis soll um die 150 Euro liegen. Sicher eine Menge Holz, aber man darf dafür einen sehr guten Qualitätsstandard vom Herrn Burzynski erwarten.

Ich werde mein Makro damit jedenfalls ausrüsten und hoffe, dann endlich auch mal mit einem Nikon 105er VR und Stativ richtige Makroaufnahmen machen zu können. Bisher war es - mit und ohne VR - im Makrobereich eigentlich mehr ein Knipsen.

Grüße Günter
 
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Für mich heißt die Frage nicht "oder" sondern "und".
Das 105/2.8VR benutze ich meistens freihand, das Sigma auf dem Stativ. Das Sigma ist optisch hervorragend, schärfer noch als das 105/2.8VR. Das 105er neigt in manchen Situationen zu CAs.
 
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Für mich heißt die Frage nicht "oder" sondern "und".

Hallo Michel,

hättest du vielleicht Vergleichsbilder zum Bokeh der Beiden? Das Bokeh des 105VR wird ja von vielen sehr gelobt: Björn Rörslett, CoFo und den vielen Mitgliedern hier. ...und es werden auch immer die gleichen Schwächen von allen Seiten genannt: fehlende Stativschelle, neigt zu CAs etc.

Der Vergleich von Merler scheint mir, gerade um Bokehs vergleichen zu können, sehr gut zu sein, da die Bereiche der Schärfe und Unschärfe gleichmässig ausgefüllt sind mit Strukturen, Lichtreflexen etc., während das eine Bild mit der Libelle weniger Aussage über das Bokeh eines Objektivs hat, da in der Schärfeebene die Libelle und weit hinten aufgeblasen das Grün der Flora.

Oh, und da fällt mir auf, ich werde 200 :4you: :)

Cheers, tiburcio
 
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Ich suche heute abend mal ein paar Bilder raus. Aber das Bokeh des Sigma ist mir bisher nicht negativ aufgefallen.
 
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Sigma 150mm 1:2.8 APO Macro DG HSM. Out of the Cam, nur in Irfan View verkleinert.

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