AF 24/2,8 Festbrennweite an Digital

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Christian J.

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Hallo liebes Forum!

Die Auswertung der EXIF-Daten meiner Bilder hat ergeben, dass ich die Brennweite um 24mm besonders schätze. Im Moment habe ich aber "nur" ein 18-70er-Zoom in diesem Bereich und kann in nächster Zeit nicht damit rechnen, mir was 17-55er leisten zu können. Trotzdem würde ich gern die optische Qualität meiner Fotos steigern (an der künstlerischen Qualität arbeite ich ebenfalls hart. ;-) ).

Daher meine Frage: Bringt das 24/2,8 AF Vorteile gegenüber dem 18-70 an der D200? Welche Version des Objektivs ist zu bevorzugen?

Gern könnt ihr mir auch, wenn es die gibt, Threads zu dem Thema verlinken. Ich habe mit der Forumssuche nichts gefunden, habe aber das Gefühl, mit der Suchfunktion nicht richtig klar zu kommen.

Vielen Dank und liebe Grüße!

Christian
 
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Ich habe es, und bin im Gegensatz zu vielen anderen FB's mit der Leistung sehr unzufrieden. Es kann mit den leistungen des 17-35mm 2,8 nicht Ansatzweise mithalten. Ich würde es nutzen wenn ich es hätte, würde es aber nicht neu erwerben.

LG
Frank

PS: bei mir liegt es nur im Schrank
 
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Bei mir liegt es nicht mal mehr im Schrank, ich habe es verkauft.

Ich war auch mit der Leistung nicht zufrieden. Es war nicht besser als das 18-70 bei 24mm und schwächer als mein Tokina 12-24.

Bei Photozone schneidet es auch eher mäßig ab.

Grüße
Andreas
 
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Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen. Mein AF 24/2.8 D enttäuscht mich an der D200 sehr. Auch mir sagt die Brennweite an der Crop DSLR sehr zu, aber ich nutze es digital nicht mehr seit ich das DX 18-200 VR habe.
Das heißt schon was, wenn mir das Superzoom bei 24mm besser vorkommt als die Festbrennweite.

Analog war ich aber immer sehr zufrieden mit dem Objektiv.

Viele Grüße
Frank
 
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Naja, vielleicht haben meine Vorredner auch einfach gute Zoom-Objektive. Im Vergleich zu meinem Sigma 17-70/2,8-4,5 ist es auch nicht besser. Ich sehe das als Zeichen für die Qualität des Sigmas.

Ich rette mein 24er vor dem Schrank einfach dadurch, dass ich mir sage, dass es als Festbrennweite kleiner und leichter als das Zoom ist. Es ist nicht ohne Reiz, es an der D50 zu verwenden, die ebenfalls recht klein und leicht ist. Nennen wir es halt Party- und Street-Objektiv.
 
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mmmhmm, die Antworten sind ja eindeutig- danke euch dafür. Dann kann ich mir das Geld ja sparen und über alternative Lösungen nachdenken.

Christian
 
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mmmhmm, die Antworten sind ja eindeutig- danke euch dafür. Dann kann ich mir das Geld ja sparen und über alternative Lösungen nachdenken. Christian

Meinen 24-mm-Test kennst Du wahrscheinlich?

http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/showthread.php?t=22105

und:

http://www.flickr.com/photos/ngudu/sets/72157594306061595/

Insgesamt ein trauriges Thema mit einzelnen Highlights, zum Beispiel dem AIS2,8/24mm, das laut Bjoern Rorslett an der D3 sehr gut spielt, während es an der D2-Serie entäuscht: http://www.naturfotograf.com/lens_wide.html http://www.naturfotograf.com/D3/D3_rev02.html

Auch ich hatte ein Exemplar (alte Bauweise des AF), das für die Tonne war, hatte ein AFD, das optisch sehr gut war, aber mechanisch Mist und habe nun gerade für 160 Euro ein gebrauchtes, neuwertiges AF2,8/24mm (neue Bauweise) gekauft.

Diese Objektive sind sehr klein und leicht und daher für unauffälliges Reportagefotografieren hervorragend geeignet, deutlich besser als die fetten 2,8er Zooms.

Von der Abildungsleistung her haben die aktuellen 2,8er-Zooms allerdings die meisten 80er und 90er Jahre Festbrennweiten überholt. Ein 14-24/f=2,8 oder ein 24-70/f=2,8 sind heute Stand der Technik, da reißt ein 2,8/24mm wenig bis gar nichts gegen, dafür hat sich bei den Glassorten und in der Vergütungstechnik einfach zu viel getan.

Was heute mit Festbrennweiten machbar ist, zeigt das Zeiss ZF 2,8/25mm, das nicht nur im Fernfeld allerbestens auflöst, sondern auch als Makroobjektiv funktioniert (17cm Naheinstellgrenze mit Abbildungsmaßstab 1:2,5), aber 800 Euro sind auch kein Pappenstil für eine AIS-Optik. Die AF-Variante gibt es wohl nur für das Zeiss/Sony/Konica/Minolta-DSLR-System.


Herzlich

Frank
 
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ich kann mich den vorrednern NICHT anschließen. es mag nicht das schärfste sein - keine ahnung, mir auch egal. aber es hat die nikon-typische farbneutralität und einen tollen kontrast. es ist zudem gebraucht eher billig, wunderbar klein, sehr gut gearbeitet (die alte nikon-schule eben) und genauso lichtstark wie die edeloptiken, aber viiiel unauffälliger. und wie du selbst schon gesagt hast: hier geht es eigentlich um den alten 35mm-reportagebereich, damit kann man fast alles fotografieren.

ich habe ständig das nikon 24mm oder das sigma 30mm drauf, lieber das nikon, wenn es nicht um innenfotografie geht und nehme dann noch das 85mm 1.8 mit. damit sind für mich alle anforderungen erfüllt.

für mich ist es die beste kombi: leicht, lichtstark, universal.
 
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Danke für den Link zum Test Frank: deinen Test kannte ich, habe ihn aber nicht wiedergefunden. Sieht aus, als wäre z.Z. keine 24mm-Optik billig zu bekommen. Da muss ich mir wohl was überlegen, um in die nächsthöhere Klasse aufzusteigen.

Vielen Dank für die Mühe!

@tafkap: Du magst recht haben, aber für meinen Anwendungsbereich ist das nicht von so9 großer Bedeutung: Ich mache Natur- und Landschaftsfotografie. Also mir ist es gleichgültig, wie groß und auffällig meine Objektive sind und Farbkorrektur kann man auch nachträglich am PC machen. Was "zählt", ist Schärfe bzw. Auflösung.

Christian
 
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ich habe ständig das nikon 24mm oder das sigma 30mm drauf, lieber das nikon, wenn es nicht um innenfotografie geht und nehme dann noch das 85mm 1.8 mit. damit sind für mich alle anforderungen erfüllt.

für mich ist es die beste kombi: leicht, lichtstark, universal.

Ich sehe das genauso. Ich verwende es zusammen mit dem 50er 1:1,4, was ja ein leichtes Tele ergibt und zwei Blenden schneller ist. Ist doch optimal. Ich kriege diese Ausrüstung (D50 oder D100 ohne Batteriegriff) in einer kleinen Top-Loader-Tasche unter und habe noch Platz für einen kleinen Blitz, Akkus und so weiter.

Hätte ich ne Leica, würde ich bestimmt ein 35er Summarit und ein 75er Summilux haben wollen... ;)
 
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Ich habe noch das alte ohne D-Funktion und war nach ersten nicht sehr ausführlichen Tests nicht sehr zufrieden. Analog gab es allerdings nichts auszusetzen.

Da ich bereits das 28-70 habe, steht das wohl sehr gute 24-70 eher nicht zur Diskussion, während das 14-24 dieses Jahr noch anstehen könnte. Denn es bietet sowohl im VF als auch mit Crop einen interessanten Bereich.
 
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ich kann mich der allgemein negativen beurteilung nicht anschließen.
der einzige mangel, den ich im einsatz feststellen konnte, war eine leichte neigung zur chromatischen abberation, allerdings in einem geringeren ausmaß, als ich es beim tokina 12-24 beobachten konnte - und selbst dort hat es mich nicht wirklich gestört.

gruß
sebastian
 
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war eine leichte neigung zur chromatischen abberation, allerdings in einem geringeren ausmaß, als ich es beim tokina 12-24 beobachten konnte

Das ist ja mal eine prima Aussage zum Tokina. Aus den sonstigen Kommentaren wollte ich nämlich nicht so richtig schlau werden. Da mir schon die lila Ränder an z. B. Hauskanten bei dem 24er mächtig auf den Wecker gehen, ist mein Kampf damit wohl endgültig vorbei, ob ich mir nicht doch das billige Tokina leiste.
 
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da kann ich dich nur auf photozone verweisen (inclusive testfotos) - das verhalten des objektivs ist bekannt ... hat mich aber nicht davon abgehalten, es mir ein zweites mal zu holen.

gruß
s.
 
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