Abendhimmel mit Wolken und Kraftwerk

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juergen63

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Abendhimmel mit monströsen Wolken und einem Braunkohlekraftwerk
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Was gibt es zu verbessern ?

grüße,
Jürgen
 
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Abendhimmel mit monströsen Wolken und einem Braunkohlekraftwerk
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Was gibt es zu verbessern ?

grüße,
Jürgen

Hallo Jürgen,

Willst Du eine ehrliche Antwort?

Wenn ja, dann....

Fast alles. Der Kontext Wolken => Kraftwerk kommt nicht durch. Das Kraftwerk säuft im Schwarz des Vordergrunds ab. Es ist auch zu klein abgebildet. Die Dampfwolken des Krafwerks verschmelzen mit den Wolken des Himmels. Ein Aufnahmestandort näher am Kraftwerk und eine Trennung vom Vordergrund würde dem Bild bestimmt wesentlich besser tun.

Nix für Ungut ;)
 
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Hallo,
Macht nix. Ich lerne noch, ich will endlich aufhören zu knipsen.

Abgesehen hatte ich es eigentlich nur auf den Himmel samt den Wolken. Es war kurz nach einem Gewitter. Die Farben und die Wolken auf dem Bild gefallen mir immer noch.
Das Kraftwerk war nicht nicht mein primäres Ziel. Eine Frage bleibt noch. Den unteren schwarzen Teil komplett rausnehmen und einfach nur den Himmel fotografieren ?

Danke und Grüße,
Jürgen
 
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Wenn Du unbedingt dieses Bild retten willst, dann würde ich oben und links beschneiden. Dann noch etwas an der Klarheit, der Dynamik und den Farben drehen und gut isses :)

Gruß Guido
 
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Der Wind bläst die Wolken bzw. den Dampf des Kraftwerkes aus dem Bild hinaus ... ich hätte (neben einigen anderen Dingen, die schon erwähnt wurden) jedenfalls deutlich nach rechts geschwenkt, damit der Rauch ins Bild hinein geblasen wird.
 
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Horizontlinie gerade stellen, verlaufsfilter von unten, verlaufsfilter von oben, mitteltonkontrast rein dann sieht es mit Sicherheit besser aus.

In diese Richtung etwa http://flic.kr/p/oUxK5c


Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk
 
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Hallo,

Abgesehen hatte ich es eigentlich nur auf den Himmel samt den Wolken. ...
Das Kraftwerk war nicht nicht mein primäres Ziel.
Ja, das kenne ich, Jürgen. Ein typisches Anfängerproblem. Man fotografiert etwas, ist vom Ergebnis überrascht und versucht dann, aus dem Bild ein anderes zu machen. Die Möglichkeiten der digitalen Fotografie und Bildbearbeitung verleiten dazu. Habe ich selbst immer wieder gemacht, mit frustrierender Zeitverschwendung. Nach sechs Jahren Digitalfotografie ist mein Fazit: Vergiss es!

Ein Bild kann man umgestalten, wenn man schon bei der Aufnahme einen Plan im Kopf hat (z.B. einen Bildschnitt, der im Bildformat der Kamera nicht vorgesehen ist). Ansonsten gelingt es nicht, es gibt zu viele Hindernisse: Perspektive, Raumaufteilung, Belichtung etc.

Was bleibt: Zu üben, in allen Schritten des Aufnahmeprozesses (Motivauswahl, Abstand zum Motiv, Festlegung der Perspektive, des Bildausschnittes, Steuerung der Belichtung etc.) das fertige Bild zu bedenken, die für die Gestaltung prägenden Merkmale, die Störungen, die Eignung des Lichts usw. zu erkennen und nur dann auszulösen, wenn man davon überzeugt ist. Der weg dahin ist steinig und mit lehrreichen Irrtümern gepflastert; denen sollte man nicht nachtrauern.

Und natürlich ist es richtig, dass du Bilder zeigst und zur Diskussion stellst, denn das Feedback hilft bei diesem Lernprozess.
 
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Das Kraftwerk als Scherenschnitt finde ich gar nicht so übel, denn schön ist es ja aufgehellt eh nicht.

Für den Scherenschnitt würde ich dann noch in bisschen mehr abschneiden.

Problematisch finde ich eher den obersten Himmelteil. Der ist blaß und langweilig.
 
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Was bleibt: Zu üben, in allen Schritten des Aufnahmeprozesses (Motivauswahl, Abstand zum Motiv, Festlegung der Perspektive, des Bildausschnittes, Steuerung der Belichtung etc.) das fertige Bild zu bedenken, die für die Gestaltung prägenden Merkmale, die Störungen, die Eignung des Lichts usw. zu erkennen und nur dann auszulösen, wenn man davon überzeugt ist. Der weg dahin ist steinig und mit lehrreichen Irrtümern gepflastert; denen sollte man nicht nachtrauern.

In diesem Prozess bin ich, ich möchte nicht mehr knipsen. Aber es ist ein wirklich steiniger Weg. Wieviele Bilder "weggeworfen" von denen ich dachte die sind was geworden. Ich bleibe dabei, die Farben des Himmels, die Gewitterwolken gefallen mir immer noch. Aber es sind diese verdammten Details die aus einem Bild ein gutes Bild machen. Die Ränder nicht beachtet, weil dich der Himmel so entzückt hat. Irgendwas im Sucher nicht beachtet etc. etc. Aber ich will es weiter probieren, weil es Spass macht.

grüße,
Jürgen
 
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In diesem Prozess bin ich, ich möchte nicht mehr knipsen. Aber es ist ein wirklich steiniger Weg. Wieviele Bilder "weggeworfen" von denen ich dachte die sind was geworden. Ich bleibe dabei, die Farben des Himmels, die Gewitterwolken gefallen mir immer noch. Aber es sind diese verdammten Details die aus einem Bild ein gutes Bild machen. Die Ränder nicht beachtet, weil dich der Himmel so entzückt hat. Irgendwas im Sucher nicht beachtet etc. etc. Aber ich will es weiter probieren, weil es Spass macht.

grüße,
Jürgen

Irgend jemand schrubselte einmal: "Die ersten 10.000 Bilder sind die schlechtesten...." :fahne:
 
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In diesem Prozess bin ich, ich möchte nicht mehr knipsen. Aber es ist ein wirklich steiniger Weg. Wieviele Bilder "weggeworfen" von denen ich dachte die sind was geworden.

Man muss beides können um gut zu werden:
1 Kritik auf- und annehmen
2 an sich selber glauben, bzw auf den eigenen Geschmack vertrauen

Eine Gratwanderung.
Dein Bild ist mit dem Beschnitt nicht so übel. Behalten!
 
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