Ab nach Costa Rica: Achromat für Nikkor 18-200?

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gea23

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Hallo liebe Community,

ich bin neu hier! Darum kurz zu mir: Ich liebe das Fotografieren, kann aber noch verdammt viel dazu lernen. Bisher bin ich mit einer Nikon D90 und dem 18-200 VR sowie einem SB 800 ausgestattet. Bald werde ich für ein halbes Jahr nach Costa Rica fliegen (nicht nur zum Urlaub machen sondern vor allem wegen eines Praktikums :))

Leider bin ich mir bezüglich meiner Fotoausrüstung - was denn alles mit muss - noch ziemlich unsicher. Bei Costa Rica denke ich erstmal an viele kleine und größere Tiere, hohe Feuchtigkeit und schwere Lichtbedingungen... Das würde ja förmlich nach einem lichtstarken Makro-Objektiv schreien, allerdings fehlt dazu das Geld und ebenso bisher die Erfahrung im Makro Bereich.

Darum meine Frage: Währe ein Marumi Achromat (72mm) eine Alternative für mein Nikkor 18-200? Und wenn ja, wieviel Dioptrien wären denn empfehlenswert?

Der Vorteil würde ich einfach darin sehen, "on tour" nicht ständig das Objektiv wechseln zu müssen (Makro - Tele - Landschaft - Makro - Tele...). Zwar hätte ich mit dem 18-200 nicht immer die super Abbildungsqualität - das weiß ich auch. Aber vielleicht doch etwas mehr Reisekomfort (mache ja keine reine Fotoreise sondern reise auch mit anderen rum ;-)).

Ansonsten: Würde ein lichtstarkes Normalobjektiv 50mm oder eher WW 35mm 1,8 meine Ausrüstung noch ergänzen oder ist das unnötig? Hat jemand schon Erfahrung mit dem Fotografieren in Costa Rica?

Ich würde mich riesig über Hilfe freuen und schicke viele Grüße!
 
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Hmm ... mit welcher Kamera fotografierst Du denn?

Ich frage deshalb ... weil je nach Nikon Modell ja ältere Optiken an deine Kamera passen. Und ein älteres gebrauchtes Sigma, Tamron oder notfalls auch Soligor Makro kostet gebraucht nicht die Welt und wird allemal besser als der Nahbereich des 18-200VR sein.
 
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Steht im Text...D90... ;)


Hast Recht, das habe ich überlesen.

Dann gilt meine Empfehlung aber auf jeden Fall, nach einem gebrauchten AF Makro von einem Fremdhersteller schauen. Das Sigma AF 2,8/90mm sollte z.B. recht günstig zu haben sein ebenso wie das Soligor 3,5/90mm.

Wenn man ein halbes Jahr vermutlich viele beeindruckende Motive im Nahbereich vor die Linse bekommt, würde ich gerade da schauen, eine halbwegs vernünftige Lösung zu haben, sonst ärgert man sich nur unnötig.
 
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In Costa Rica sind die Insekten etwas grösser
als Du es von Europa gewohnt bist - ein ordentliches
Weitwinkel sollte reichen :hehe:

Aber eine Nahlinse ist sicherlich nicht verkehrt.

ps: was lichtstarkes schadet sicher nicht - im Urwald ist
es dunkler als Du denkst.
Und eventuell einen Adapterring damit die Nahlinse auf alle
Optiken passt.
 
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Selbe Frage wurde bereits im dslr-forum gestellt und beantwortet. Ich füge mal den link bei:
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=540239
Falls dies hier im Forum nicht zulässig ist und der Link entfernt wird, empfehle ich zu googeln, etwa so: Nikon 18-200 Nahlinse
Da finden sich dann ein paar brauchbare Tips.

Ohne Nahlinse oder Achromat schafft das Nikon 18-200 etwa 1:4,5. Früher hat mir das bei meinen Reisen z.B. nach Asien durchaus gereicht. Mit der Zeit allerdings wachsen auch die Ansprüche, seufz.
 
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Hmm ... mit welcher Kamera fotografierst Du denn?

Ich frage deshalb ... weil je nach Nikon Modell ja ältere Optiken an deine Kamera passen. Und ein älteres gebrauchtes Sigma, Tamron oder notfalls auch Soligor Makro kostet gebraucht nicht die Welt und wird allemal besser als der Nahbereich des 18-200VR sein.


:fahne:
wenn ich es richtig gelesen hab nutzt er eine D90 ;-)
 
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Naja, Lichtstark, Achromat und 18-200 widersprechen sich für mich doch etwas. Ich würde da doch auch wie Christoph zu einem Preisgünstiggebrauchtenfremdherstellermakro raten, Du hast dann auch was für Portraits, was in so einem Land sicher auch nicht uninteressant wäre.
 
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Ohne technischen (Erläuterungs-)Firlefanz würde ich über ein 50/1,8 AF-D nachdenken, relativ lichtstark - also urwaldtauglich - mit einer 52mm Nahlinse. Beides ist recht günstig zu bekommen - günstiger als ein Makro - und hat einen hohen Gebrauchswert.
 
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Erstmal LIEBEN Dank für das schnelle Antworten.

Also wenn ich das in dem Link richtig verstanden habe, dann würde auf mein 18-200 ein 58mm Achromat +3 Diop. mit Step-Down-Ring passen bzw. Sinn machen!?

Ja ja, die Sache mit dem Makro Objektiv habe ich auch noch nicht so recht aufgegeben... Ihr habt mir ja schon Makro-Objektive genannt, aber ich weiß nicht ob ich eines davon bis zur Abreise herbekomme! Gibt es noch Alternativen, die auf dem Gebrauchtmarkt rumliegen ;-)

Wäre denn dann ein 50mm 1,8 überhaupt noch notwendig wenn ich eh schon ein lichtstarkes Makro dabei habe?

Ah da habe ich gerade das Sigma 50 2,8 Makro entdeckt. Aber damit müsste ich dann schon sehr nah an die Tierchen ran, oder? (ich mein manche sind ja auch giftig :))

Was würdet ihr Alternativ von einem 70-300 Makro halten (das wäre dann auch noch ein guter Bereich für Vögel)?

Oh je das sind aber schon wieder viele Fragen. Sorry!:frown1:

Ach ja übrigens: Ich (weiblich) fotografiere mit einer D902 - stimmt!
 
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Denkbar, wenn auch etwas kurz in Sachen Brennweite wäre noch das Nikkor AF 2,8/55mm, wurde aber nicht lange gebaut und ist daher nicht allzuhäufig zu finden.

Ebenso gibt es von Sigma noch ein AF Makro 5,6/180mm, das würde etwas mehr Fluchtdistanz ermöglichen.
 
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Ohne technischen (Erläuterungs-)Firlefanz würde ich über ein 50/1,8 AF-D nachdenken, relativ lichtstark - also urwaldtauglich - mit einer 52mm Nahlinse. Beides ist recht günstig zu bekommen - günstiger als ein Makro - und hat einen hohen Gebrauchswert.

Danke Stefan, für den Hinweis! Wie nah müsste ich denn dann damit an die Tiere rangehen? Meinst du mit Nahlinse so etwas wie es von Marumi gibt oder so? Und wie hoch sollte dann die Dioptrienzahl für ein 50er sein?

Also wie ihr seht bin ich ziemlich hin und hergerissen zwischen Richtigem Makroobjektiv und eben so einer Alternative. Eijeijei, Frauen und Entscheidungen :eek:

Danke für eure Hilfe!
 
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Die Frage ist berechtigt, aber pauschal nur schwer zu beantworten. Allerdings blendet man ja gerade im Nahbereich eher etwas ab, so dass man da schnell mal bei Blende 8 und kleiner landet.

Wie dem auch sei, dass man im Urwald nicht elend viel mitschleppen will, ist vermutlich klar. Aber für anspruchsvolle Makro (mit Nahlinse oder mit echtem Makro) wird man um ein Stativ vermutlich nicht herumkommen, oder man wird die ISO Zahl relativ hoch einstellen müssen.
 
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Moin!


Nach meiner Erfahrung sind die meisten "kleinen Tiere" dort im Urwald zu finden, und da auch noch im Schatten. Und der Schatten ist da beeindruckend dunkel! Du brauchst also eine hohe Empfindlichkeit (wie hoch kann die D90 sinnvoll?), eine offene Blende (bei Makro blendet man aber lieber ziemlich weit ab) und eine lange Belichtungszeit (und deshalb ein Stativ). Mach Dir nicht allzu große Hoffnung, dass Du mit minimaler Ausrüstung zu vernünftigen Ergebnissen kommst. Wenigstens ein kleines Stativ solltest Du dabei haben.


Gruß, Matthias


PS: Wurde abgelenkt und war zu langsam. Jetzt ist schon alles gesagt worden
 
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Wie dem auch sei, dass man im Urwald nicht elend viel mitschleppen will, ist vermutlich klar. Aber für anspruchsvolle Makro (mit Nahlinse oder mit echtem Makro) wird man um ein Stativ vermutlich nicht herumkommen, oder man wird die ISO Zahl relativ hoch einstellen müssen.

Muss es denn gleich ein großes Stativ sein oder tuts auch ein Gorillapad, Beanpack oder so? Also ich möchte keine Profi-Makros machen sondern einfach die Möglichkeit haben, Tiere einigermaßen ansehnlich abzubilden (ohne dabei gefressen zu werden :))
UNd zum Gepäck: Das stimmt, die Ausrüstung sollte möglichst kein gehalten werden. Müssen ja auch noch 2 Liter Wasser rein...

ACh wo ich eh schon am Fragen bin :): Lohnt es sich meinen SB 800 mit auf Tour zu nehmen?
 
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Nach meiner Erfahrung sind die meisten "kleinen Tiere" dort im Urwald zu finden, und da auch noch im Schatten. Und der Schatten ist da beeindruckend dunkel!

Hallo Matthias, danke für die Antwort! Hat ja nochmal alles bekräftigt. Würdest du mir denn dann eher zu einer 50mm 1,8 + Nahlinse raten oder lieber ein richtiges Makro-Objektiv? Ich nehme an du hast schon Erfahrung in Sachen Urwaldexpedition?

Mal ne doofe Frage: Macht es denn überhaupt Sinn mein 18-200 mitzunehmen? Ich habe da halt immer an die Vorteile eines REISEZooms gedacht und die Lichtstärke bei den Überlegungen etwas vergessen:confused:
 
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Hallo Matthias, danke für die Antwort! Hat ja nochmal alles bekräftigt. Würdest du mir denn dann eher zu einer 50mm 1,8 + Nahlinse raten oder lieber ein richtiges Makro-Objektiv? Ich nehme an du hast schon Erfahrung in Sachen Urwaldexpedition?

Mal ne doofe Frage: Macht es denn überhaupt Sinn mein 18-200 mitzunehmen? Ich habe da halt immer an die Vorteile eines REISEZooms gedacht und die Lichtstärke bei den Überlegungen etwas vergessen:confused:

Ja, ich war in Costa Rica (mehrfach) und im Urwald, aber nicht gerade auf 'ner Expedition. Da ich bis vor 5 Tagen noch ausschließlich analog fotografiert habe (und das meistens mit ISO 100/21°), kein Stativ und keinerlei Makrozubehör dabei hatte, habe ich nur ganz selten mal solch ein Foto versucht. Pfeilgiftfrösche z.B. ließen sich mal mit matschigem Obst sogar bis in die Sonne locken, bei anderen Motiven habe ich mal kurz durch den Sucher geguckt und festgestellt, dass es keinen Sinn hat. Mit der höheren Empfindlichkeit der D90 bist Du schon besser dran.

Ich würde aber schon noch ein richtiges (evtl. Einbein-) Stativ mitnehmen. Die kleinen Dreibeine nützen nur für Tiere auf dem Boden und so'n Gorillapod will befestigt sein. Da Du bei Makro eher durch Vor- und Zurückbewegen der ganzen Kamera mit Objektiv (und Stativ und Deinem Kopf dahinter) scharfstellst, hilft's nicht so richtig.

Lichtstärke? Was lichtstärkeres hatte ich auch nicht mit (doch, das 50/1,4). Da konnte ich dann eben nicht jedes Foto machen. Pech. Aber wie gesagt, mit der D90 bist Du besser dran.

Von welchen kleinen Tieren befürchtest Du denn "aufgefressen" zu werden? Spinnen? Wohl nicht. Schlangen? Die sind gar nicht so klein und ohnehin würde ich da genug Sicherheitsabstand halten.


Gruß, Matthias
 
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Hallo, ich habe auch schon mehrfach im Dschungel fotografiert, zwar nicht in Costa Rica sondern in Indonesien.
Unter ISO 400 geht im Regenwald gar nix, für den Telebereich bräuchtest Du oft eine Anfangsöffnung von 2.8 (alternativ ISO erhöhen). Für Säugetiere reichen Dir 200 mm Tele, für Vögel bräuchtest Du eigentlich mehr. Du wirst nicht sooooo viel Insektengetier treffen, wie Du Dir vielleicht denkst, hauptsächlich schöne Spinnen, die kannst Du notfalls mit dem Tele gut fotografieren. Dann noch viele Geckos, Echsen etc, nicht zu vergessen Kakerlaken usw. Auch Schmetterlinge, je nach Aufenthaltsort, die aber ruhig vor die Linse zu bekommen ist aber verd... schwer. Ich würde auch zu einem gebrauchten, lichtstarken 90 mm Macro raten, Sigma oder ähnliches.Da müsstest Du eigentlich Makros hinbekommen, ohne Stativ. Die vorhandenen Wege und Steige im Dschungel sind oft sehr schmal, wer da noch mit einem Stativ hantiert...derweil ist das Insekt schon längst weg.....mit Deinem 18-200 bist Du eigentlich soweit gut gerüstet. Vergiss nicht eine feste, stabile Plastiktüte oder einen Ortliebbeutel, um Deine Sachen Wasserdicht zu verpacken(hohe Luftfeuchte).
Einen schönen Aufenthalt.
 
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