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Helmut Fricke fotografierte den 11. September 2001 und die Tage danach in New York. 25 Jahre später werden seine Bilder erstmals als Ausstellung und FineArt Edition veröffentlicht.

World Trade Center am 11. September 2001 in New York, fotografiert von Helmut Fricke
„Heaven and Hell“ – Helmut Fricke dokumentierte den 11. September 2001 und die Tage danach in New York. © Helmut Fricke

Am 11. September 2001 veränderten die Terroranschläge auf das World Trade Center die Welt. Der F.A.Z.-Fotojournalist Helmut Fricke befand sich an diesem Tag in Manhattan und wurde zum unmittelbaren Augenzeugen eines Ereignisses, dessen Bilder sich tief in unser kollektives Gedächtnis eingebrannt haben.

Fricke blieb. Zehn Tage lang fotografierte er in New York: die Zerstörung und das Entsetzen, aber auch Erschöpfung, Zusammenhalt und Hoffnung. 25 Jahre später veröffentlicht er dieses fotografische Vermächtnis erstmals im Rahmen der Ausstellung „9/11 – Under Attack“ in Frankfurt am Main.

Zehn Tage in einer verwundeten Stadt​

Helmut Fricke war damals als Fotojournalist für die Frankfurter Allgemeine Zeitung tätig. Unter anderem mit einer analogen Leica M6 dokumentierte er, was am 11. September und in den Tagen danach in Manhattan geschah.

Seine Bilder zeigen dabei nicht nur das, was wir heute mit den Anschlägen verbinden: die brennenden Türme, Rauch, Trümmer und Ground Zero. Seine Kamera richtete sich auch auf die Menschen in einer Stadt im Ausnahmezustand. Neben eindringlichen Schwarzweißaufnahmen entstanden auch ausgewählte farbige Fotografien.

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Fotojournalist Helmut Fricke mit Kamera und Atemschutzmaske am Ground Zero in New York. © Helmut Fricke

Fotografie als Zeitzeugnis​

25 Jahre sind eine lange Zeit. Die Bilder des 11. September kennen wir trotzdem noch. Viele von ihnen haben sich so stark in unser Gedächtnis eingebrannt, dass einzelne Fotografien längst stellvertretend für das historische Ereignis stehen. Frickes Fotografien entstanden mitten in dieser Situation. Ihr analoger und dokumentarischer Charakter gibt ihnen heute gleichzeitig eine historische Distanz und eine erstaunliche Unmittelbarkeit.

Aus Nachrichtenbildern werden historische Dokumente. Sie werden aus Archiven geholt, neu betrachtet, ausgestellt und einer Generation gezeigt, die den 11. September möglicherweise selbst gar nicht erlebt hat.

World Trade Center am 11. September 2001, fotografiert von Helmut Fricke
„Fire and Steel“ – eine Aufnahme aus Helmut Frickes fotografischer Dokumentation des 11. September 2001 in New York. © Helmut Fricke

„9/11 – Under Attack“ in Frankfurt​

Zum 25. Jahrestag werden die Fotografien nun erstmals in einer Ausstellung gezeigt. „9/11 – Under Attack“ eröffnet am 10. September 2026 um 18:30 Uhr im Massif Central im Bethmannhof in Frankfurt am Main. Im Rahmen der Vernissage ist außerdem eine Podiumsdiskussion über den Tag geplant, der vor 25 Jahren die Welt veränderte. Anschließend ist die Ausstellung vom 10. bis 30. September 2026 während der regulären Öffnungszeiten kostenlos zugänglich.

Zwischen dem 22. und 28. September können einzelne Bereiche allerdings nur eingeschränkt zugänglich sein. Wer in diesem Zeitraum nach Frankfurt fahren möchte, sollte sich deshalb vorab über den aktuellen Stand informieren.

Die Ausstellung ist eine Kooperation der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Massif Central und Hahnemühle.

Weitere Informationen zur Ausstellung „9/11 – Under Attack“

Vom analogen Negativ zum FineArt Print​

Interessant ist das Projekt für uns aber noch aus einem zweiten fotografischen Grund: Die Aufnahmen werden nicht nur ausgestellt, sondern 25 Jahre nach ihrer Entstehung für eine FineArt Edition aufbereitet.

Die Schwarzweißmotive werden auf Hahnemühle Hemp Glossy Baryta, die Farbaufnahmen auf Hahnemühle Hemp gedruckt. Beide Papiere basieren auf Hanffasern und wurden laut Hahnemühle bewusst mit Blick auf die langfristige Erhaltung der Fotografien ausgewählt.

Damit spannt das Projekt einen interessanten Bogen: von der analogen Aufnahme mit der Leica über das historische Bildarchiv bis zum heutigen FineArt Print.

FineArt Print aus Helmut Frickes Fotoserie 9/11 – Under Attack auf Hahnemühle Papier
25 Jahre nach ihrer Entstehung werden Helmut Frickes Fotografien als FineArt Prints auf Hahnemühle Hanfpapieren produziert. © Hahnemühle / Helmut Fricke

Die Fotografien erscheinen erstmals als limitierte Edition​

Begleitend zur Ausstellung veröffentlicht Helmut Fricke seine 9/11-Fotografien als limitierte FineArt Editionen. Die Editionen werden exklusiv über Hahnemühle MyArtRegistry angeboten. Die Plattform dient der Authentifizierung, Reproduktion und internationalen Distribution zertifizierter Kunstwerke. Damit werden Frickes Fotografien erstmals auch außerhalb der Ausstellung als FineArt Prints erhältlich.

Sich umarmende Menschen an einem Gedenkort nach den Anschlägen vom 11. September 2001
„Hugs & Ribbons“ – neben Zerstörung dokumentierte Helmut Fricke auch Trauer, Zusammenhalt und Hoffnung in New York. © Helmut Fricke

Die Ausstellung auf einen Blick​

9/11 – Under Attack – Die ikonischen Bilder des 11. September 2001
Ort:
Massif Central, Bethmannhof, Frankfurt am Main
Eröffnung: 10. September 2026, 18:30 Uhr
Ausstellung: 10. bis 30. September 2026
Eintritt: kostenfrei

Hinweis: Vom 22. bis 28. September können einzelne Bereiche nur eingeschränkt zugänglich sein.

Ausstellung und FineArt Edition bei Hahnemühle

Bildnachweis: © Helmut Fricke / Hahnemühle
 
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