85/2,8 PC micro nikkor-abgerundete blendenlamellen?

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der grund fuer meine frage war, dass ich mit dem gedanken spiele mir das 85PC als ultimatives macro zuzulegen. mein altes 60/2,8 war zwar sauscharf, hatte aber die unangenehme eigenschaft, bei portraits spitzlichter und reflektionen auf der haut dermassen hart abzubilden, dass ich´s verkauft hab.
jetzt gibt´s ja ganz neu das AFS 60/2,8 micro und das hat 9 lamellen und die auch noch gerundet.da laeuft mir das wasser im mund zusammen.
ausserdem gibt´s im sommer ein neues 85erPC, das mit der D3 auch automatisch die blende zumacht, was es bisher nicht gemacht hat.
und so heissts entscheiden zwischen den beiden.
hab auch noch den bericht von bjoern roslett zum 105erVRmacro gelesen und die aussicht, beim focussieren im nachbereich auch ständig den bildausschnitt korrigieren zu muessen, laesst mich eher zum 60er tendieren.
na mal sehn...
l.g. zobelinski:up:
 
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Mein Favorit bei klassischen Makros bzgl. Bokeh ist das 70-180 Micro. Egal ob 85 PCD oder 105 VR in Sachen Bokeh kann es das 70-180 noch etwas besser. Dank Zoom lässt sich der Bildausschnitt zudem vom Stativ besser als mit jeder FB kontrollieren.

Siehe auch :fahne:

Zum 85er PCD ist allerdings die Kombi Zörk MFS + Rodenstock (APO) Rodagon mehr als nur eine nennenswerte Konkurrenz. :up:
 
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@zobelinski: Bokeh/Unschärfedarstellung hängen vor allem von der optischen Konstruktion ab, und weniger von der Form der Blende. Nur bei einzelnen Lichtern im Unschärfebereich sieht man die Blendenform. Für einen ruhigen Hintergrund ist die Helligkeitsverteilung innerhalb der Unschärfekreise wichtiger als die Frage, wie rund diese sind.

Man kann sich das auch leicht veranschaulichen, wenn man unterschiedliche Objektive bei Offenblende vergleicht. Bei Offenblende haben alle eine perfekt runde Blendenöffnung, und trotzdem haben manche Objektive konstruktionsbedingt eine harte Hintergrunddarstellung. Bei den beiden 105DC und 135DC Nikkoren kann man die Hintergrunddarstellung stufenlos einstellen, ohne Änderung von Blendenform oder Blendenwert.

Fazit: eine runde Blendenform alleine nutzt wenig.
 
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@zobelinski: Bokeh/Unschärfedarstellung hängen vor allem von der optischen Konstruktion ab, und weniger von der Form der Blende. Nur bei einzelnen Lichtern im Unschärfebereich sieht man die Blendenform. Für einen ruhigen Hintergrund ist die Helligkeitsverteilung innerhalb der Unschärfekreise wichtiger als die Frage, wie rund diese sind.

Man kann sich das auch leicht veranschaulichen, wenn man unterschiedliche Objektive bei Offenblende vergleicht. Bei Offenblende haben alle eine perfekt runde Blendenöffnung, und trotzdem haben manche Objektive konstruktionsbedingt eine harte Hintergrunddarstellung. Bei den beiden 105DC und 135DC Nikkoren kann man die Hintergrunddarstellung stufenlos einstellen, ohne Änderung von Blendenform oder Blendenwert.

Fazit: eine runde Blendenform alleine nutzt wenig.

Absolut logisch, die Übergänge von offen zu gerade eben abgeblendet müßten sonst bei Bokeh-schlechten Objektiven gravierend sein, sind sie aber nicht.

Hat sich aber nicht überall herumgesprochen, Bjoern Roslett z. B. schreibt regelmäßig in seinen Reviews von 'nice rendition of out-of-focus areas thanks to ...nine-bladed aperture'.

Gruß, Dirk
 
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