2 Wochen Urlaub und kein Bild gemacht!?

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Aber ich habe die Kamera nicht ein einziges mal auch nur angefasst!

Herzlichen Glückwunsch (und das meine ich jetzt ernst).

Unterm Strich habe ich die 6kg umsonst 1300km durch böhmische Dörfer gekarrt. Nicht, dass mich das Zusatzgewicht sonderlich gestört hätte, aber etwas verwundert bin ich schon.

Ich verstehe es schon seit geraumer Zeit nicht mehr, wie andere von jedem und alles ein Foto machen müssen. Ein Urlaub ist da jetzt vielleicht ein Extremfall, aber bei diversen Ausflügen bleibt bei mir die Kamera auch schon einmal gerne zu Hause oder sie kommt wieder ohne neue Bilder zurück.

Tja, was ist mir denn da passiert? Bislang konnte ich noch aus jeder Situation etwas machen, diesmal nicht. Ist euch so etwas auch schon einmal untergekommen?

Ich nehme die Kamera mit Sicherheit nicht zum Fotografieren mit, um aus jeder Situation etwas zu machen. Wenn die jeweilige Situation es verlangt, dann versuche ich aber schon das Optimum heraus zu holen. Ansonsten würde ich mich wie auf Arbeit fühlen, mir viel zu viel Stress machen und zum Schluss bleibt der Spaß beim Hobby auf der Strecke.

Das schöne beim Hobby ist doch, man kann es einfach einmal nur Hobby sein lassen ...
 
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Hallo Daniel!

Na, vielleicht waren Tour und Orte einfach nicht "exotisch" genug.
Nach Reisen in die ganze Welt ist es nicht einfach, vor der Haustüre noch Spannendes zu finden. Wenn dann nicht wenigstens ein knalloranger Sonnenaufgang in einer Auenlandschaft mit Bodennebel kommt, fehlt mir auch schon mal Motiv und Motivation.

Ich war jetzt auch an zwei Morgenden bei uns in den Mooren, aber es gab weder Nebel noch schöne Sonnenaufgänge noch Tau noch Viechzeuch. Die Ausflüge habe ich sehr genossen und in der Sonne gelegen - aber Bilder gab es keine.

Wenn ich durch meinen Wald hier laufe, finde ich oft auch nichts fotogenes.

Und für Experimente fehlt mir im Alltag hier oft die Muße und Inspiration. Dafür brauche ich Zeit.

Mach dir nichts draus, das kommt wieder.

Viele Grüße,
Sylvia
 
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Ich gratuliere dir zu diesem Urlaub mal ohne "Foto-Stress".

Denn wenn das Fotografieren zur Obsession wird, dann kann es mit Stress verbunden sein - deine Nebennieren werden dann vermehrt Stresshormone ausschütten, die immunsuppressiv wirken und damit deine Immunabwehr schwächen. Dein Organismus wird damit anfälliger für Erkrankungen und die Erholung, die ein Urlaub ja auch bewirken sollte, ist dahin.

Ich habe mir für meinen anstehenden Aufenthalt auf Usedom vorgenommen, die Kamera öfter mal im Hotel zu lassen, mich am Strand in einen Strandkorb zu setzen und einfach die Situation zu genießen - ohne gleich daran denken zu müssen, wie ich den Strandkorb bildwirksam in Szene setzen könnte.

Gruß
Gianni
 
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Tja, was ist mir denn da passiert? Bislang konnte ich noch aus jeder Situation etwas machen, diesmal nicht. Ist euch so etwas auch schon einmal untergekommen?

Bei meiner ersten New York - Reise habe ich an die 3000 Bilder gemacht. In Griechenland waren es dann noch 500, Rom 200 und in Paris hatte ich noch nicht mal mehr eine Kamera mit.

Warum ist das so? Ich denke, weil der Mensch lernfähig ist und relativ schnell begreift, dass sich niemand gern 3000 Urlaubsfotos anguckt, und dass sich überhaupt irgendwer, nicht länger als 5 min für die Bilder interessiert.

Ich habe keinen der Ordner jemals wieder angefasst.
 
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Hallo Daniel,

deine schöpferische Pause sei dir gegönnt, gleichwohl mache ich aus meiner Enttäuschung keinen Hehl, sind doch die von dir eingestellten Bilder immer etwas ganz besonderes, für mich jedesmal ein Highlight!

Ich hege die Hoffnung, dass deine/eure nächste Radtour durch den Schwarzwald führt. Dabei könntest du alles wieder gut machen. ;)
 
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Danke, Charli!
Auf deine erneute Einladung muss ich unbedingt zurückkommen, dann bauen wir 1-2 Pausentage im Schwarzwald ein und gehen fotografieren! ;)
 
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Wo ist das Problem?

Du hast grad andere Prioritäten und Aktivitäten.
Na und.
Kritisch finde ich nur Leute die ständig passiv sind und keine
Interessen haben.

Gruss
Juergen
 
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Zwei Wochen in den Alpen, das erste Mal ohne Kamera. Bei ganzen fünf Motiven habe ich mit mir gehadert, aber ansonsten die ungewohnte "Freiheit" genossen.
Fest steht aber, dass ich diese Erfahrung nicht all zu oft brauche, dafür fotografiere ich zu gerne!

Grüße
Erhard

P.S.
Vielleicht würde weniger Abdrücken schon helfen...
 
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[MENTION=9590]hdtvfan[/MENTION]

Wenn man schon auf Lanzarote und La Palma war, bietet Gran Canaria wenig Neues.
Mit Ausnahme natürlich der in überreichlicher Menge vorhandenen Touristen. Die interessanten Städte/Dörfer im Inselinneren sind mit dem Auto sehr schwer zu erreichen. Nicht, dass keine Straße dahin führte, aber diese sind so eng an die Berge angelehnt, dass man für 30 km eine Stunde benötigt. Und in dieser Stunde dreht man dann ständig am Lenkrad. Dann drängeln Einheimische, denen man zu langsam fährt und/oder man zottelt hinter anderen Touristen her, die NOCH langsamer fahren. Dazu noch eine Freundin mit Angst beim Autofahren ...
Wir haben in Maspalomas gewohnt - das ist kein Ort, das ist eine ungeordnete Anhäufung von Touristenunterkünften. Der Strand ist belegt mit Mietsonnenliegen, der Pool bereits um 7:30 Uhr mit Handtüchern "reserviert". (Letzteres war für uns irrelevant, da wir hauptsächlich unterwegs waren) Die Straßenführung unlogisch und verwirrend. Bettler und Schnorrer an den belebten Ecken.
Der Sommer ist einfach die falsche Jahreszeit für die Kanaren, obwohl es deutlich "grüner" ist als auf Lanzarote. Dazu kam dann der Empfang mit Calima.
Wir waren froh, als wir zurückfliegen konnten.
 
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Zum Fotografieren brauche ich die Stimmung dazu. Wenn ich fotografiere möchte und ich bin nicht in Stimmung dazu, dann gehts nicht. Als "Hobbist" geniesse ich ja diese Freiheit nicht fotografieren zu müssen ... also mach' Dir nichts draus ...:)
 
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Wir waren 18 Tage mit Rad und Zelt unterwegs, die Route führte uns von Leipzig nach Dresden, Prag, Budweis, Wien, Passau und München.

Manchmal ist weniger einfach mehr.... bei so einer "Gewalttour" wäre mir auch der Spaß vergangen, nicht nur am Fotografieren.

Alle 2-3 Tage mal einen Ruhetag einlegen, an dem man bewusst die Gegend genießt, Besichtigungen macht und lecker Essen geht, dann kommen auch die kreativen Lebensgeister zurück.... man muss ja nicht jeden Tag 50-100 Bilder machen, aber "36" in der Woche sollten ganz entspannt möglich sein. ;)
 
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[MENTION=9590]hdtvfan[/MENTION]

Wenn man schon auf Lanzarote und La Palma war, bietet Gran Canaria wenig Neues.
Mit Ausnahme natürlich der in überreichlicher Menge vorhandenen Touristen. Die interessanten Städte/Dörfer im Inselinneren sind mit dem Auto sehr schwer zu erreichen.
...
Der Sommer ist einfach die falsche Jahreszeit für die Kanaren, obwohl es deutlich "grüner" ist als auf Lanzarote.
...
Wir waren froh, als wir zurückfliegen konnten.

Das ist nur eigene Trägheit.

Mit dieser Einstellung kommt man nicht weit. 2 Minuten mit Tante Guggle und Du hast Dünen, eine Oase und Wasservögel, ungefähr dort, wo Ihr in der Nähe wart.

Hier steht, was es zu sehen gibt :
http://grancanaria.com/patronato_turismo/DE.17433.0.html

Und wenn man nicht unter die Touristen will, geht man zwei Straßen weiter weg vom Strand.

"Die interessanten Städte/Dörfer im Inselinneren sind mit dem Auto sehr schwer zu erreichen" - Wenn Du dort gebucht hättest, wären die Touristen schwer zu erreichen ...

Was soll´s ? :nixweiss:
 
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Ist das nicht toll, wenn man Urlaub mal richtig geniessen kann?

Na sicher.

Manchmal ist es schön, sich so zu entspannen, dass man an eine Kamera überhaupt nicht denkt.

Manchmal "passiert" es mir aber auch in solch einer Stimmung, dass ich denke, hätte ich doch bloß wenigstens die Taschenknipse dabei, nur für ein Foto, nur für mich - als Erinnerung nur ... - nur für mich, nicht zum weiterzeigen.
 
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