10 Jahre Digital-Photographie

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Denis

Guest
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Bei einem Beitrag ist mir gerade aufgefallen das wir ja schon 2009 haben,
(wo ist blos das Jahr wieder so schnell her gekommen :eek: ), Spaß beiseite,
1999 habe ich mir meine erste Digicam zugelegt und bis jetzt 15 verschiedene
Digitalkameras "durch gebracht" - die ganze Kohle hätte ich gerne jetzt noch mal. :winkgrin:

Was ist daraus geworden und wo führt das noch hin?
Keine Ahnung, auf jeden Fall habe ich eine volle Festplatte
und viel gelernt, aber auch irgendwie weniger Abzüge auf
Papier. Unsere Photos für´s private Familien-Album ziehe
ich aber immer noch auf Film durch und auf Papier ab. :up:

Noch etwas altes zu meiner ersten Digicam:


toshibapdrm4.jpg



"...Meine erste Digicam - man was waren das noch für aufregende Zeiten, als die
Digitalkameratechnik noch was besonderes war und die ersten 2 Megapixel Kameras in den
Handel kamen. Die Kamera lag in der Hand wie ein Barren Blei. In ihrem Retrodesign wirkte
sie wie aus einem Stück gegossen.

2 Megepixel Chip, 1.600 x 1.200 Pixel Auflösung, USB Anschluss, massives Metallgehäuse, 16
MB interner Zwischenspeicher und bestückt mit einer 32 MB großen SmartMediaCard war die
M4 wirklich cool. Damals für umgerechnet 450,- Euro nicht gerade billig, aber im Vergleich zur
Konkurenz bezahlbar.

Leider hatte die M4 keinen optischen Zoom und der CCD-Chip lies in Sachen Farbechtheit
etwas zu wünschen übrig. Die speziellen und teueren Lithiumionen-Akkus führten dazu, daß
man sich keine Reserve-Akkus leistete und einem immer der Strom ausging wenn es
interessant wurde.

Das Auslösen war mit der M4 super! Ein sauberer Druckpunkt erleichterte das Fokusieren und
das saubere Auslösen. Auslöseverzögerung war damals noch kein Thema in der Fachpresse
und war auch kein Problem für die M4, die umgehend ihre Aufnahmen machte und zügig über
den Zwischenspeicher auf die Speicherkarte kopierte..."


.
 
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Interessant, bei mir sinds dieses Jahr auch 10 Jahre digital, allerdings die Geschichte drumrum lief bei mir anders. ;)

1999 Fuji MX2700, 2002 Minolta Dimage 7i, seit 2005 mehrere D-SLR

Letzter belichteter Film 2002.

Nur das ich seither deutlich mehr Papierbilder habe. Denn ich habe ausschließlich DIA fotografiert und die Dias dann in den Archivkästen "versenkt". Seit die Fotos alle digital sind wird viel mehr gedruckt, oder ausbelichtet. Vieles hängt in Wohnung/Büro, noch viel mehr geht an Dritte.
 
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Ein schöner Beitrag, Denis. Ich erinnere mich übrigens ebenso an das Jahr 1999, als Nikon mit der Ur-D1 das "bezahlbare" Digitalzeitalter auch für Spiegelreflexkameras einläutete. Meiner Meinung nach ein Meilenstein, bedenkt man doch, dass weder Kodak, noch Canon (die ja erst 3 Jahre später die 1D brachten) eine eigene Profi-DSLR hevorzaubern konnten.

Eine kompakte Digitale hatte ich übrigens nie, mein "Zeitalter" begann erst 2003 mit der zauberhaften Fuji S2 Pro (die ich seinerzeit wohl besser nicht zu Gunsten einer anderen Kamera verkauft hätte).
 
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Vielen Dank für diesen Beitrag!

Beruflich hatte ich die erste Berührung mit einer Sony Digitalkamera, muss etwa 1997/98 gewesen sein und Auflösung war glaube ich VGA Modus...

Selber digital fotografiert habe ich erstmals mit einer Powershot A70 und 3 MP, die mich lange begleitete bevor es dann die A85 wurde.

Auf Nikon DSLR kam ich mit der D70. Zuvor hatte ich eine Vergleich analog - digital gemacht und schon damals sprach alles für diedigitale Aufnahmetechnik. Über D200 nun D3, die mich sicherlich die kommenden Jahre fordern wird :)

Ich arbeite gerade das Thema auch anhand vorhandener Literatur auf, wie es mit der digitalen Aufnahmetechnik so ablief und viele Dinge hatte ich längst wieder vergessen...

Die nächsten 10 Jahre werden meines Erachtens entscheidend dafür sein, ob die reine Fotografie seinen Stellenwert behalten wird oder von den bewegten Bildern abgelöst wird - im normale Consumer-Umfeld.
Persönlich merke ich durchaus den Reiz der Bewegung innerhalb von statischen Motiven. Ein Foto von z.B. einem teilweise zugefrorenen Bachlauf kann halt die Geräusche nur aus der Erinnerung ansatzweise reproduzieren hingegen eine Videoaufzeichnung auch noch zusätzlich die Bewegung darstellen. Auch wenn der Ausschnitt mit dem Foto identisch ist, sind diese beiden zusätzlichen, für den Betrachter sichtbaren und damit erlebbaren Informationen ebenfalls präsent.

Schöne Sonntagsgrüsse

Helmut
 
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Deine Ausrüstung war im Vergleich zu meiner Erstkamera schon fast professionell. :)

Ich bin mit einem Werbegeschenk in das digitale Zeitalter eingestiegen.

picture.php


Gruß
Wickie
 
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Stefan, 2001 stand ich zögerlich beim Saturn und hatte genau jene Kamera schon gedanklich gekauft. Zögerte aber und blieb meiner ollen MTL5B (Praktica) treu, welche ich dann selben Jahres gegen eine F80 "eintauschte". Aber genau diese (deine) Kodak war es, die mich sehr neugierig machte.
 
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Stefan, 2001 stand ich zögerlich beim Saturn und hatte genau jene Kamera schon gedanklich gekauft. Zögerte aber und blieb meiner ollen MTL5B (Praktica) treu, welche ich dann selben Jahres gegen eine F80 "eintauschte". Aber genau diese (deine) Kodak war es, die mich sehr neugierig machte.


War schon richtig Klasse mein Batteriefresser. Hatte sogar eine richtig große Karte darin - 128 MB!!- Das speichern dauerte eine kleine Ewigkeit.

Heute ist Alles besser - Morgen wird`s noch schneller, besser.......

edit: Kodak DC290 im Film MI 2

http://findarticles.com/p/articles/mi_m0EIN/is_2000_June_12/ai_62694282
 
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Hallo, Frühdigitalisierer :D

Es müssen schon mehr als 10 Jahre her sein, als ich mit einer digitalen Kamera begann. Ich kaufte gegen Ende 1997 :nixweiss: eine " Sony Mavica " mit 900.000 px.
Sie speicherte die JPGs noch auf Disketten :)

Ja, es tat sich was in den letzten Jahren.
L.G.
 
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Hallo, Frühdigitalisierer :D

Es müssen schon mehr als 10 Jahre her sein, als ich mit einer digitalen Kamera begann. Ich kaufte gegen Ende 1997 :nixweiss: eine " Sony Mavica " mit 900.000 px.
Sie speicherte die JPGs noch auf Disketten :)

Ja, es tat sich was in den letzten Jahren.
L.G.

Ja das war ein Klassiker und praktisch mit der Diskette als Speichermedium.
 
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Meine erste war die CASIO QV-4000 mit 4MP und Microdrive 1GB.
Die hatte der Blödmarkt im Bundle für 1999,-- DM statt 2099,-- DM für die nackte Cam. Das war im November 2001.
2000,-- DM war meine damalige Schmerzgrenze. Ich habe damit bis zum Kauf der D70 ca. 30.000 Fotos gemacht.
Die D70 bekam noch eine D70s und beider wurden dann gegen eine D300 und D40x ersetzt.
Sprich 5 Modelle in knapp 8 Jahren, dabei immer 2 D-SLRs parallel. Das geht noch. Batterien hat die CASIO ja gefressen, dass alles zu spät war.
Heute ist es doch angenehmer, schneller, günstiger und hochwertiger.

Ich habe seinerzeit noch von der digitalen Filmpatrone geträumt...

Martin
 
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Stimmt ja, mir sind es auch 10 Jahre (im März):
1999: Nikon Coolpix 950
2007: Nikon D80

... wie die Zeit vergeht...

Wenn das so weiter geht, gibt es 2015 den nächsten großen Sprung :hehe:

Viele Grüße

Martin

Edit: Mal mit einem Bild des Gesamtkunstwerkes :cool:

picture.php
 
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Hallo,

tja meine erste Digitale war eine Nikon Coolpix 775 gekauft 2002 um auf Korfu Urlaubsbilder damit zu machen. Damals mit ca. 500€ incl. Ersatzakku + 128MB Speicherkarte (Das Original von Nikon hatte nur 8 MB) für mich zwar viel Geld aber ich habe doch einige schöne Bilder damit machen können.

Damals waren auf einer Busrundreise über die Insel nur zwei mit einer Digitalkamera dabei und das von ca.20 die Fotos machten! Als ich vor kurzem auf einer größeren Feier mit der FM2 ein paar Bilder machte, waren wir nur noch 3 Personen die noch annalog Bilder machten und das auch von 15-20.

Das die Zeit sich so schnell änderen würde dachte ich damal nicht.

Gruss

Patrick
 
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Habe gerade mal nachgeschaut: Mein Einstieg war 2001. Eine Olympus E100RS.
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Olympus/E-100RS.aspx
Nur 1,5 MP - deshalb hat sie bei einer Saturn-Aktion auch nur glaube ich 700DM gekostet. Dafür waren die Bilder aber wirklich OK. Sehr ausgewogene Blitzbelichtung und eine wirklich gute Optik vorne dran. Nach der D70s jetzt die D200. Und wenn jemand irgendwann eine D800 gebraucht abgibt, kommt der nächste Aufstieg...

Guter Thread!
 
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Hallo, tja meine erste war eine Canon Powershot S20 für den, aus heutiger Sicht, sagenhaften Preis von rund 880,00€!
Aber sie war für damalige Verhältnisse eine ToP-Digicam wenn, ja wenn nicht dieser magere Akku gewesen wäre. Ansonsten von der Bildqualität her sehr gut. Canon brachte mit der PowerShot S20 im Jahr 2000 die erste Kamera mit 3 Megapixeln auf den Markt. Das Design war eher sehr sachlich und schlicht, was die Kamera zeitlos modern wirken lässt. Sie war ringsum mit Blech verblendet, was einen sehr robusten und hochwertigen Eindruck hinterlies.
Die Batterie war eine NiMH-Zelle mit 6 Volt und relativ geringer Kapazität (650 mAh). Fotografierte man mit Bildschirm und Blitz, ließen sich kaum mehr als 50 Aufnahmen machen.Das Bedienkonzept allerdings wies die Kamera als semiprofessionelles Modell aus. Ihre Bildqualität war ausgezeichnet und wurde von kaum einer der später erschienenen 3MP-Kameras übertroffen. Anlass zur Kritik war auch der Zweifach-Zoom.


LG breakwater01
 
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Hallo,

meine Digital-Träume begannen mit der D1 ..... nur der nicht so ganz amateurmäßige Preis von damals 16.000,-DM führte dazu, daß es zunächst "nur" eine F100 wurde. Als es die D1 dann in 2003 für "schlappe" 2.000,-€ gab, schlug ich zu.
Was mich schockierte - die damaligen billigen-Plastik-Fuji's stellten die Farben wesentlich besser dar .....
Dann kam die D1X ..... und 2007 dann die D300. Damit begann für mich eine neue Digital-Ära. Meine D300 hat in dem guten Jahr mehr Auslösungen als die D1X in den Jahren davor.

Grüße,

Thomas
 
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Hallo zusammen,

Die erste Digicam kam im Sommer 2004:)

1:Kodak DX 6430
picture.php


Der Klassische aufstieg im Winter 2005 mit schon viel mehr möglichkeiten;)

2:Canon S2 IS "Super-Zoomer"
picture.php


Der einstig mit Pauken und Trompeten in die Konigsklasse Frühjahr 2007:up:!
Jetzt mit allen Möglichkeiten,was das kreative Herz und Geldbeutel hergibt...
picture.php


Und dann doch bei Nikon statt Canon gelandet:D.Da die neu erschienene D80 im Sept.06 genau das raus brachte was ich suchte und in einer DSLR an Features wollte.Heuet käme mir ein umstieg zu denn roten nicht mehr in Frage.

Jetzt sinds 2x D80+MB-D80 tolle Objektive und die drei Lichtfunzel(SB400,600 u.900) Stative,Tasche,Rucksack(LowePro Stealt Reporter 550,Vertex 300) und jede menge zubehör etc. geworden.

Ich werde mal auf die nächste Nikon-DSLR Generation warten.Die jetzige ist mir noch nicht "Revulutionär" genug geworden um mein Geld in einen neuen Body zuversenken!, und dann entscheiden obs was neues "Revulutionäres" gibt oder ich doch dann mal die fallenden Gebrachtpreise einer D300,D700 oder soger D3 abwarte:hehe:.Beim letztigen Preisverfall der Cam-Bodys(D80,D200,D2Xs) wurd ja regelrecht Geld verbrannt!.

Gruß,
#Mario#
 
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AW: 13 Jahre Digital-Photographie

bei mir ging es bereits 1996 los, mit der kodak dc-50

1978646973_e2d47a2db2.jpg



4 jahre darauf, gab es die allererste digi-ixus. mit der bin ich ab und zu heute noch unterwegs ;)
 
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Die nächsten 10 Jahre werden meines Erachtens entscheidend dafür sein, ob die reine Fotografie seinen Stellenwert behalten wird oder von den bewegten Bildern abgelöst wird - im normale Consumer-Umfeld.
Persönlich merke ich durchaus den Reiz der Bewegung innerhalb von statischen Motiven. Ein Foto von z.B. einem teilweise zugefrorenen Bachlauf kann halt die Geräusche nur aus der Erinnerung ansatzweise reproduzieren hingegen eine Videoaufzeichnung auch noch zusätzlich die Bewegung darstellen. Auch wenn der Ausschnitt mit dem Foto identisch ist, sind diese beiden zusätzlichen, für den Betrachter sichtbaren und damit erlebbaren Informationen ebenfalls präsent.

Für Privatleute bezahlbare Videokameras gibt es schon seit mehr als 20 Jahren, die meisten liegen ungenutzt in der Ecke. Ich denke mal, Video stellt zu große kreative Anforderungen um attraktive Ergebnisse zu zaubern. Es ist schon schlimm genug was die breite Masse an Fotos produziert... :fahne:
 
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