Hier die Auflösung. Wie
@MOS2000 geschrieben hat, wird dieses DB beispielsweise "Label-Protector" genannt.
(In einer Mail-Kommunikation mit einem Freund habe ich es mal versehentlich als "Laber-Protector" bezeichnet, seitdem heißt es bei mir nur noch so

)
Relativ bekannt (und berüchtigt) ist der Knosti Label-Protector.
Dass der Mist ist, sieht man schon ohne den in der Hand gehabt zu haben; zum einen müssen beim Knosti die Halbschalen gegeneinander verdreht werden und reiben also auf dem Vinyl, und zum anderen ist der undurchsichtig, so dass man sich am Ende freuen kann, dass man nicht zwischendurch sehen konnte, dass der Protector nicht richtig dicht abgeschlossen hat.
Diese Nachteile hat der hier gezeigte Etikettenschützer nicht.
Dieses spezielle DB hat die offizielle Bestell-Bezeichnung "Schallplatten-Etikettenschützer aus Acrylglas". Und wird mit Zubehör in einer hübschen (wenn auch überflüssigen) Geschenkbox geliefert.
So sieht das DB im Originalzustand aus:
Im folgenden Bild ist oben das zusätzlich mitgelieferte Zubehör abgebildet, nämlich ein kompletter Satz Ersatz-Dichtungen (2x O-Ringe und 2x Flachdichtung) sowie ein Mikrofasertuch. Die Qualität des Tuches ist nicht vollkommen überzeugend; es ist nicht wirklich fusselfrei.
Unten im Bild das DB, auseinandergenommen, fertig zum Einsatz:
Ich habe den jedoch die originale Sterngriffmutter (im obigen Bild rechts gezeigt) ausgetauscht gegen eine längliche runde Knopfmutter, mit der man den Laber-Protector wesentlich besser halten und mit der Schallplatte handhaben kann. Das modifiziert DB sieht dann so aus, und in diesem Zustand habe ich das Ratebild exakt in der Aufsicht aufgenommen, so dass die Spiegelung vom Ringlicht verwirrt hat:
Hier an der Schallplatte montiert:
Ready to wash:
Vielen Dank für´s Mitraten !
Oder,
ist Deine Frage, ob es sich bei meinem DB um ein Eierschalensollbruchstellenverursacher handelt?
Nein;
Nein.