MICHIF

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Hallo Community,

ich habe eine Frage bezüglich Software zur Konvertierung von Farbnegativen.
Ich bin dabei meinen Bestand an alten Dias und Negativen zu digitalisieren.
Mein Setup ist Nikon D850, Nikon Micro AF-S 60mm G ED, Nikon ES-2 Digitalisierungsadapter.
Ich fotografiere in NEF, und bearbeite alles in Lightroom (LrC). (Ich habe kein Photoshop)
Bei Dias ist das Setup für mich absolut ok.
Bei den Farbnegativen nicht so.
Mit der Negativumkehrfunktion in der D850 geht nur JPG, das gefällt mir nur bedingt.
Ich habe jetzt eine Testversion des LR-Plugin NegLab installiert, das würde für mich passen.
Es ist kostenpflichtig, drum würde mich, bevor ich es kaufe, interessieren ob jemanden eine bessere Alternative zu NegLab einfällt, die Kosten sind erstmals zweitrangig. (Ja ich weiss Photoshop für die Dauer des Projekts ist auch eine Alternative).
Es geht mir primär um einen schnellen Workflow, und der Möglichkeit zur umfangreichen Bearbeitung.

Es wäre nett, wenn diejenigen die so ein Projekt auf ähnliche Weise schon gemacht haben, mir ihre Gedanken mitteilen.
Liebe Grüße
Michael
 
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Vielleicht verstehe ich das Problem nicht. Geht es nur um das Invertieren an sich?
Bevor ich gesehen habe, daß ich in ON1 einfach auf Negativ umschalten kann, habe ich immer die Kurve invertiert (links unten nach links oben, rechts oben nach rechts unten), dann Weißabgleich. Sollte in LR auch funktionieren. Hilfreich ist ein Blaufilter (KB 15) beim Abfotografieren (Tipp aus dem Forum hier)

Oder liefert NegLab besondere Funktionen?
 
1 Kommentar
M
MICHIF kommentierte
Hallo,
in NegLab, kann man Stapelverarbeitung mit selbsterstellten Presets (Belichtung,Farbtemperatur, Schärfe, etc.) machen, und es geht wirklich schnell.

ON1 kannte ich noch nicht, werds mir mal anschauen
Danke Michael
 
Bei Negativfilm gibt es eine orangefarbene Maskierungsschicht, die beim einfachen Invertieren zu Farbstich führt.

Man braucht schon spezielle Software dafür oder muss einen Weißabgleich auf diese Schicht am Negativrand machen.
 
2 Kommentare
ni27fo
ni27fo kommentierte
Genau, deswegen auch immer den Rand bzw einen Teil davon mit abfotografieren.

In ON1, aber bestimmt in jeder anderen SW auch, kann man die Bearbeitung eines Bildes als Preset ablegen und dann beliebig vielen anderen auf einmal zuweisen
 
J
JBusse kommentierte
...braucht man eben nicht unbedingt! Siehe #7.
 
Hallo Michael,

einen kompletten Workflow sowohl in Lightroom als auch in Affinity hat unser leider vor kurzem verstorbenes Mitglied Dieter Doeblin hier beschrieben und bebildert:

Bitte beachte, dass der Artikel von 2019 ist. Seitdem haben sich die Softwareversionen natürlich kräftig weiterentwickelt. Vom Grundsatz her sollte das aber immer noch gut funktionieren.

Vielleicht hilft dir das weiter.
 
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Ich hatte damals die App FilmLab zum konvertieren von ca. 900 Fotos auf Negativ-Filmen. Klappte sehr gut und produzierte Tiff Dateien zur späteren weiteren Nachbearbeitung in Photoshop.
 
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Ich verwende dazu das gratis Programm daktable und funktioniert für mich gut.
Es geht auch mit Adobe PSE 2026 für einzelne Bilder.
 
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Hallo Michael,
genau Deine Beobachtungen habe ich auch gemacht und das Problem allein mit den Bordmitteln von Lightroom gelöst, siehe hier in #9 :

Wenn Du noch Fragen hast, dann raus damit!

Gruß Jürgen
 
1 Kommentar
M
MICHIF kommentierte
Danke Jürgen,
das klingt gut, werde das auf jeden Fall ausprobieren
Gruß Michael
 
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