Noctilux-M 1:1,2/35 ASPH

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1 Kommentar
G
Gianty kommentierte
@peterkdos
Den Blick beim Betrachten der Preisliste nennt man "LEICA-Look"
 
Klasse, da ist mein Z 1,2/35 ein richtiger Klotz dagegen und vom Gewicht wollen wir erst gar nicht sprechen. (414/1060g),
Der Preis für eine solche deutsche Wertarbeit ist normal und wird seine Käufer finden.
 
G
Gianty kommentierte
Mein Z-NOCT hat exakt 2.000gr. und die Größe eines kleinen Putzeimers.

Finde den Unterschied zwischen 1,4 und 1,2 zu klein, um den Aufpreis dafür zu akzeptieren.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Wenn man die MTF-Kurven vergleicht ist dieses neue Noctilux 35/1.2 nicht nur lichstärker, sondern auch bei f/1.2 schon besser als das aktuelle Summilux 35/1.4 ASPH. Und bleibt auch abgeblendet besser, teils deutlich. Das gilt erst recht, wenn man es mit älteren Versionen des Summilux 35 vergleicht.

Und gemäß den Datenblatt-MTF-Kurven kann es auch mit dem klobigen Nikkor Z 35/1.2 mithalten. Man bekommt also eine Spitzenoptik für's Geld, nicht nur theoretische Lichtstärke auf dem Papier.
 
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1bildermacher1 kommentierte
Würde Nikon solch ein Objektiv in dieser Gewichtsklasse und Lichtstärke bauen, dann hätte ich das leichtere gekauft.
 
G
Gianty kommentierte
Ich lege überhaupt keinen Wert auf MTF Kurven, da sie nur ein Teil der Konstruktion bilden. Um ein Objektiv vollumfänglich bewerten zu können gehört weit mehr dazu.

Ein Z Objektiv bietet alleine durch die große Bajonettöffnung ganz andere Möglichkeiten und Kompaktheit spielt im Z-System nicht so die große Rolle im Vergleich zum M-System.

Daher macht ein Vergleich keinen Sinn.

Das Ergebnis unterm Strich spielt eine Rolle.

Qualitativ sind alle Objektive gleich.
 
Rudi
Rudi kommentierte
Wird sicher seine Käufer finden. Schlaffe 9K€, da bin ich allerdings raus, egal wie gut das Teil ist.
 
Früher hatte der Name Noctilux bei Leica eine klare Verwendung für f/1.0 oder besser, nun wird‘s beliebig. Schade.

Edit: Ich muss mich korrigieren, hatte das allererste Noctilux 50/1.2 vergessen. Dann passt es doch wieder.
 
Kommentar
Warum "entschleunigt"? Braucht man da ewig zum Scharfstellen? Oder ist man ob des Preises dauerhaft wie in Trance?
 
3 Kommentare
G
Gianty kommentierte
Dem Altersschnitt der M-User ist die Arbeitsweise angepasst:

- Innehalten
- Puls beruhigen
- Kamera ans Auge zittern
- Hände auszittern lassen
- Drehrichtung aus dem Gedächtnis abrufen
- Scharfstellen
- Auslösen
- Brille suchen
- Brille finden
- Brille aufsetzen
- Bild auf dem rückseitigen Display prüfen
- Unscharf
- Alles von vorne
 
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1bildermacher1 kommentierte
@ni27fo

"Entschleunigt" finde ich das Unwort des Jahres was in der Fotografie verwendet wird.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Manchmal passt entschleunigen - wenn ich mit der Mamiya C330 unterwegs bin und zunächst noch die Belichtung händisch messen muss, da ist dann nix mehr mit hurtig....
 
Für meine M-Welt sinnlos, da zu gross.

Ich schätze Leica-M wegen der möglichen Kompaktheit. Die geht mit diesem Objektiv verloren. Deshalb nutze ich konsequent nur "kleine Objektive", und bewusst auch ältere, wenn diese kleiner als die neuen sind. Wenn kein Filter in E39 draufgeht, will ich das Objektiv nicht. Wenn Voigtländer draufsteht, und dieses Objektiv mir einen Vorteil bringt, kaufe ich das Voigtländer.

Deshalb ist ein 35/2 Summicron für mich das wertvollere Objektiv.

Leica kann gerne diese Noctilux bringen, sollte meiner Meinung nach aber auch weiterhin kompakte Objektive bringen. Ansonsten macht M weniger Sinn und man kann gleich zu den grossen Bechern greifen oder man deckt sich mit Vintage-Glas ein.

Wenn man 21/35/50/90, + 2 M-Kameras + Filter + Zubehör, in einer Tasche hat, wo eine Standard Mirrorless mit Kit-Zoom nicht reinpasst, will man kleine M-Objektive nicht mehr aufgeben, auch nicht durch Lichtstärke.

Ein neues versenkbares Summicron 50, und Leica wird wieder Geld von mir bekommen.
 
Kommentar
Vielleicht habe ich jetzt die Leica-Reife erreicht, weil Leica mir entgegen gekommen ist!

Eine Leica EVF mit dem Nocti 35/1,2 und man hat eine kleine aber feine Einsteigerausrüstung für die entspannte Schlender-Fotografie!

Ich tippe jetzt am Samstag meine Glückszahlen 8-19-30-37-38-49, dann geht es los, dann sind die €17k nur noch Pocket-Money.
 
Timotheos
Timotheos kommentierte
Natürlich! Als die M240 im September 2012 erschien war sie, wenn auch kaum so wahrgenommen, die erste spiegellose Vollformat-Systemkamera der Welt. Als ich sie das erste Mal in Hand hatte, war mir klar, dass das Scharfstellen auf der Sensoroberfläche Spass machen wird. Mein 135er Apo-Telyt wurde zum Lieblingsobjektiv - vorher waren scharfe Tele-Bilder mit dem Messsucher reine Glückssache. Jetzt, mit der EV1, wird es sehr interessant.

Aus dieser Zeit, M240 mit R180 in Venedig

 
S
sbfineart kommentierte

Das war genaugenommen die M9 schon drei Jahre vorher. Um mal eine digitale M auszuprobieren, legte ich mir für kurze Zeit eine M-E zu (abgespeckte M9) und das war schon eine coole Sache. Leider reicht meine eigene Optik nicht mehr aus, solide scharfzustellen.
 
Timotheos
Timotheos kommentierte

Die Leica M9 hatte keinen Live View. Man hat mit dem Messsucher scharf gestellt und nicht auf der Sensorebene. Mit den heutigen Spiegellosen hatte sie weniger gemein als mit einer analogen Kompaktkamera.
 
S
sbfineart kommentierte
Okay, das ist ein Argument. Trotzdem war sie eine der ersten (oder erste?) spiegellosen Systemkameras im digitalen Kleinbildformat.
 
Timotheos
Timotheos kommentierte
Sie war spiegellos und in ein System integriert. Wie alle M vor ihr, mit und ohne Film. Die Brücke zur Zukunft, Fokussierung auf der Sensorebene, schlägt erst die M240.
 
Ich glaube, Du hast noch nicht verstanden, warum es ausgerechnet jetzt dieses weit offene Objektiv gibt? Die Antwort ist einfach: Die EV1. Das manuelle Fokussieren macht erst mit lichtstarken Objektiven so richtig Spass. Abblenden kann man dann nach dem Fokussieren. Und wenn Präzision und Abbildungsqualität dazukommen, dann ist es toll. Dieses Noctilux ist das erste von vielen, die vermutlich folgen werden.
Generell ist mit vielen neuen Objektiven zu rechnen. Nicht nur mehr Noctiluxe. Ein vollwertiges Makro zum Beispiel oder ein 200er Tele. Neue Varios. Die EV1 markiert auf jeden Fall den Beginn einer Neuausrichtung des Systems.
Das kann ich mir kaum vorstellen, das gibt es doch mit der SL-3. Es wird sich doch niemand ein so unhandliches Gehäuse wie die EV1 kaufen wenn er nicht klein und leicht unterwegs sein kann.
Bei 17 Mille würde ich bei Fuji GFX einsteigen, ich kann mich aber eh schlecht in die Klientel der Leica EV1 Käufer reindenken, ich lebe in einer anderen Ebene.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
(y)

Erfreulich, dann gehören wir beide zu den Glücklichen, die für sich das richtige System gefunden haben.
 
G
Gianty kommentierte
Und dann gibt es solch komische Leute wie mich.

Merke keinen Unterschied ob sich eine SONY, CANON, NIKON, LEICA...in der Hand befindet.

Lassen sich alle gut bedienen, finde alle toll und an den Bildern ist nicht zu erkennen mit was sie aufgenommen wurden.

Den speziellen Look kann man nur an der Kasse erkennen: Von freudig bis aschfahl, von SONY bis LEICA.
 
Timotheos
Timotheos kommentierte
Und wenn man richtig gut ist, dann erkennt man, dass das iPhone völlig ausreicht. Ein gutes Ende für fast jede Fotodiskussion.

:)
 
volkerm
volkerm kommentierte
Du kaufst ja auch - entgegen allem Rat - zu überhöhten Preisen direkt bei Leica irgendwelche x Generationen alten Leica-Objektive, für die es längst deutlich verbesserte Nachfolger gibt. Da ist's wirklich nur das überhöhte Preisschild, was den Kauf im Leica-Store ausmacht. Kann man schon machen, hat aber wenig mit der wirklich guten Leistung der aktuellen Modelle zu tun.
 
G
Gianty kommentierte


Und mit was soll ich mal im Ruhestand rumspielen? Den ganzen Tag mit dem Stuhl schaukeln?

Das Noctilux 1,2/35mm ist bestimmt ein tolles Objektiv. Bin mir aber sicher, dass selbst ein VOIGTLÄNDER 1,2/35 die Haare am Hinterteil einer Ameise im Dunkeln ordentlich abbildet - auch in den Ecken.

Vielleicht sehen wir mal ein Bild, das uns so richtig vom Hocker haut und das Objektiv zeigt, wo seine Stärken liegen. So ein im Wohnzimmer angepinnter Testchart mit Siemenssternen....
 


Vielleicht sehen wir mal ein Bild, das uns so richtig vom Hocker haut und das Objektiv zeigt, wo seine Stärken liegen. So ein im Wohnzimmer angepinnter Testchart mit Siemenssternen....
Oh ja, Testcharts abzufotografieren ist richtig großartig. Das mache ich täglich, damit ich abends zum Einschlafen die Linien pro Millimeter zählen kann. 😂

Aber wer meint, dass er/sie unbedingt solche Linsen für tolle Bilder benötigt, soll diese unbedingt kaufen - das sichert qualifizierte Jobs in Deutschland.
 
Kommentar
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