Ricoh kündigt GR III an

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digitalkamera.de-Autor Benjamin Kirchheim fasst das so zusammen: "Ricoh modernisiert mit der GR III seine Reportagekamera. Sie besitzt nun einen über drei Achsen stabilisierten, 24 Megapixel auflösenden APS-C-Sensor mit Hybrid-Autofokus. [...] Altbacken geblieben sind hingegen das Design und die Videofunktion. "

Wobei ich das Design eigentlich mag. Ein Problem der Vorgänger war allerdings, dass sie ziemliche Staubfänger waren, Kirchheim dazu:

"Zusammen mit dem Bildstabilisator verpasst Ricoh der GR III auch die Staubschutzfunktion Dust Removal II, die Verunreinigungen vom Sensor abschütteln sollen. Da fragt man sich allerdings, wieso Ricoh der Kamera nicht einen Spritzwasser- und Staubschutz verpasst hat, wie es bei den Pentax-DSLRs Standard ist, schließlich würde dadurch gar nicht erst Staub auf den Sensor gelangen können. Das wäre auch ein super Verkaufsargument für eine solche Reportagekamera gewesen. Spätestens, wenn das Dust-Removal-II-System versagt, muss die Kamera zum Öffnen und Reinigen in eine Reparaturwerkstatt."

Die komplette Meldung: Klick.

Sans Ear grüßt
 
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Photografix-magazin:

"Immerhin sind Full-HD-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde möglich. Des Weiteren ist es etwas schade, dass das Gehäuse der Kamera nicht wetterfest konstruiert wurde, lediglich eine sogenannte „Dust Removal II“ Staubschutzfunktion hat Ricoh integriert.

Weitere technische Daten der Ricoh GR III: 3 Zoll großer Touchscreen, ND-Filter, USB-C WiFi, kein Bluetooth."

Sans Ear grüßt
 
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Die Kamera macht einen guten Eindruck. Mir erschließt sich der Sinn nicht ganz: in wiefern ist die Kamera besser als ein iPhone?
 
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Die GR III hat ein 28mm Objektiv, genau wie ein iPhone. Einige iPhone Modelle haben sogar noch ein Tele Objektiv eingebaut. Das iPhone ist immer dabei, passt in die kleinste Hosentasche.

Ich verstehe den Sinn von Kameras wie der GR III heutzutage einfach nicht mehr. Daher frage ich, wer sowas wofür braucht. Ich kann mir eigentlich nur Liebhaberei als Grund vorstellen (was ja nicht verwerflich ist!).
 
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vielleicht für die Leute die der Fa. mit dem angefressenen Apfel kein Geld nachwerfen wollen ...
 
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Daher frage ich, wer sowas wofür braucht. Ich kann mir eigentlich nur Liebhaberei als Grund vorstellen (was ja nicht verwerflich ist!).

Und man kann nicht mal telefonieren mit dem Ding!

Im Ernst - vielleicht könnten Sensorgröße und Bedienbarkeit ein Grund sein?

Beste Grüße
Hanjo
 
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vielleicht für die Leute die der Fa. mit dem angefressenen Apfel kein Geld nachwerfen wollen ...

Das ist ein schwaches Argument und du hast mich auch falsch verstanden. Das iPhone ist nur ein Beispiel und fast jeder hat heute ein Smartphone mit dem man tolle Fotos machen kann. Nicht alle sind "high end", aber in ein paar Jahren ist das auch erschwinglich.
 
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Und man kann nicht mal telefonieren mit dem Ding!

Im Ernst - vielleicht könnten Sensorgröße und Bedienbarkeit ein Grund sein?

Beste Grüße
Hanjo

Ja so in der Richtung könnte ich es mir auch vorstellen. Vielleicht zusammengefasst: "Leute, die echte Fotografie schätzen" - und die von CPU unterstützte Fotografie ablehnen.
Tatsächlich ist es so, dass das iPhone (Beispiel) Bilder mit besserem Bokeh erzeugt (berechnet), als eine APS-C Kamera mit 18mm f2,8 Objektiv. Bedienung zählt kaum noch, wo die Automatik in den meisten Fällen alles richtig macht. Smartphones sind immer dabei, im Gegensatz zu selbst einer so kleinen Kamera wie der GR III.
Dennoch: die GR III hat ein fest verbautes Objektiv und ist Kameras mit Wechselbajonett deutlich unterlegen. Daher ist mein Gefühl irgendwie: nicht Fisch, nicht Fleisch.

Was nicht heißt, dass es keine tolle Kamera ist.
 
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Die GRIII und auch die Fuji xf10 sind nun wirklich Beispiele für Kameras, die immer dabei sein könnten... auch anstelle des Smartphones. Sans Ear grüßt

naja, ein Telefon ist ja schon universeller, ob es dann noch ein zweites Teil sein muss? Das ist inzwischen eben fast nur noch für Enthusiasten wichtig. Bei gutem Licht können es die Telefone sowieso, bei schlechtem wird es bei den meisten Unkundigen mit einer kleinen Kamera auch nicht viel besser. Und selber habe ich es mir fast abgewöhnt eine kleine Kompakte zusätzlich mitzunehmen. Einfach mehr Leichtigkeit in der jackenlosen Zeit. Nur mal so als kleiner Zwischenruf.
 
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naja, ein Telefon ist ja schon universeller, ob es dann noch ein zweites Teil sein muss? Das ist inzwischen eben fast nur noch für Enthusiasten wichtig. Bei gutem Licht können es die Telefone sowieso, bei schlechtem wird es bei den meisten Unkundigen mit einer kleinen Kamera auch nicht viel besser.

Ich mag mit einem Telefon nicht fotografieren. Vielleicht ist das albern, keine Ahnung, aber eine der beiden neuen 28mm-Kompakten werde ich mir demnächst zulegen, wahrscheinlich die XF10.

Da ich "kundig" bin, gehöre ich wohl zur Zielgruppe von Ricoh und Fuji: gealterter Enthusiast, den Smartphones nerven. Sans Ear grüßt
 
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Also ich bin kein gealterter Enthusiast. Wenn ich 1000€ für ein Fotogerät ausgeben will würde ich zur GR III greifen aber wahrlich nicht zum Iphone. Warum? Ganz einfach, die GR III ist ein Fotoapparat mit der ich Fotos in hervorragender Qualität herstellen kann. Das iPhone ist ein Smartphone mit guter Kamera-Automatik und schneller Netzanbindung. Beim Fotografieren brauche ich das nicht. Ich will nicht knipsen sondern, wenn ich es will,Kontrolle. Digitale Nachbearbeitung mache ich mit dem Computer und dementsprechender Software, aus RAW versteht sich. Die hervorragenden Linsen der GR wie auch der GXR im Verhältnis zur Sensor-Größe sind ein Qualitätsmerkmal. Beim iPhone bin ich mir nicht so sicher wie weit da softwaretechnisch gemauschelt wird. (Beim HAWEI z.B., das mit der Leica-Doppel-Linse, habe ich das Gefühl dass da einfach eine Unschärfe hineingerendert wird, aber ich mag mich da täuschen).

Also für mich macht die neue GR III sehr wohl Sinn im Jahr 2018. 24MP sind ordentlich und wer einmal die GR in seinen Händen hatte weiss die Bedienung zu schätzen...im Gegensatz zum Smartphone.

AHOI
the eye of the deer
 
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die GR's hatten immer ihre Fangemeinde und das wird auch, nicht ohne Grund, so bleiben.
Ich würde eher das nervige Smartphone zu Hause lassen als meine kleine Ricoh wenn ich wählen müsste. :hehe:
 
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Tatsächlich ist es so, dass das iPhone (Beispiel) Bilder mit besserem Bokeh erzeugt (berechnet), als eine APS-C Kamera mit 18mm f2,8 Objektiv.

Oh, bitte, wir haben uns doch schon häufiger mit dieser Behauptung auseinandersetzen müssen, und die allfälligen Beispielbilder bewiesen jedesmal das Gegenteil.

Für auch nur im Ansatz anspruchsvolle Fotografie ist jede Kompakte mit größerem Sensor einem Telefon mit Mikro-Sensor überlegen.
 
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Ich habe heute gelesen, dass Apple die Algorithmen zur "Verbesserung " der Haut ein wenig zurückfahren will. Das sagt eigentlich schon alles und ist die beste Begründung: Ein iPhone (=Smartphone) macht Bilder, die der Mehrheit der Leute unterbewusst lieber mag. Das ist für egomanische Instagram Influencer sicher genau das Richtige – aber ich gebe zu, dass das schon echt grenzwertig ist. Danke für das gemeinsame Nachdenken über Sinn und Unsinn der Kameras und Smartphones.
 
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Das ist ein schwaches Argument und du hast mich auch falsch verstanden. Das iPhone ist nur ein Beispiel und fast jeder hat heute ein Smartphone mit dem man tolle Fotos machen kann. Nicht alle sind "high end", aber in ein paar Jahren ist das auch erschwinglich.

kein Argument, mehr eine Vermutung
mir ist es letztlich egal wer wieviel Geld welchem Hersteller in den Rachen wirft ...
 
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Fotogeräte jeglicher Art sind mir bei Sonnenschein ohne elektronischen oder zumindest optischen Sucher ein echter Graus, weshalb ich weiterhin bei der X100 bleibe.
 
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Ich puste mal Staub runter weil ich eine Frage zu meiner GRIII habe die ich mir momentan mit Videos und Manual nicht beantworten kann.

Ich möchte gerne die Kamera auf einen "F8 und los" Modus stellen...also dass ich bei Walks auf die hyperfocale Distanz von 1m bis nahezu unendlich stelle - Blendenvorwahl als Modus - ISO Minimum und Maximum auswähle und eine untere Verschlusszeit als Grenze.
Der hier in dem Video erklärt es auch nochmal Step by Step...nur einer voin vielen, professionalität egal.


Ich meine alle Einstellungen nachvollzogen zu haben.
Modusrad steht auf Aperture Priority == 8
Manuelle Fokusentfernung == ca. 1,5m == grüner Bereich von ~1m bis unendlich

Die ISO Einstellungen sind auf "Auto" == min. 200 == max 6400 == min. Verschlusszeit 1/320s

Wenn ich jetzt in der Wohnung rumlaufe und einen Snap mache verwendet die Kamera trotzdem unterschiedliche Belichtungszeiten, mal 1/125, mal 1/200, 1/250 usw...im Video oben bleibt sie immer bei 1/320.

Natürlich kann ich auch den M-Modus mit manuellem Focus wählen und F8/1/320s einstellen - aber ich würde gerne kapieren, wieso sich die Kamera anders verhält als im Video behauptet. Bin die Menüs schon mehrfach durch und finde keine Abweichung zum Video, aber dennoch macht die Kamera andere Sachen.

Irgendwelche Ideen?
Thx
 
5 Kommentare
ni27fo
ni27fo kommentierte
ohne eine Ricoh zu besitzen: Du schreibst "min. Verschlußzeit 1/320". Das heißt doch, daß alles drüber geht, also 1/125, 1/200 etc

Von meiner Nikon her würde ich sagen, daß Du deine Settings im M-Modus machen mußt mit fixer Verschlußzeit, und dann unter einem Ux abspeichern. Aber vielleicht ist Ricoh da anders ...
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Ich verstehe "Mindest Verschlusszeit" so, dass die Kamera die Zeit als Minimum verwendet. Also Sie macht immer 1/320, außer es wäre extrem hell, dann könnte sie auch 1/500 nutzen...im Video sieht man ja, dass bei dem User die Verschlusszeit immer bei 1/320 bleibt, ziemlich egal ob er in den Schatten fotografiert (dann sollten die ISO hochgehen) oder im hellen (dann sollten die ISO runtergehen).

Im M-Modus klappts ja, aber ich verstehe halt bei den Auto-ISO Einstellungen nicht warum es den Punkt "Mindestverschlusszeit" dann überhaupt gibt.
 
ni27fo
ni27fo kommentierte
Mindest-Verschlußzeit: Die Kamera macht mindestens 1/320s auf - oder länger - aber nicht kürzer
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Hast recht, eben auch nochmal durchgedacht, logik-wirr im Kopf.
Auch getestet - gegen den hellen Himmel wird die Verschlusszeit "minimal" 1/320s, ISO angepasst im Moment auf 400, weil derbe bewölkt, das passt. Bei dunkleren Szenen wird sie ggf. deutlich länger und die ISO gehen hoch. Ich vermute der Herr im Video hat das genauso falsch verstanden wie ich zuerst, und dann die Werte einfach nur durunterkopiert und nur noch die ISO-Werte ergänzt, oder es war selbst in den Schatten dort noch helle genug, dass die Kamera noch 1/320 als Zeit benutzt hat. Zumindest bei der Frau die Abwasch macht (1:24) unter dem Vordach glaube ich aber nicht dass die Kamera bei ISO800 auf 1/320 geregelt hat. Zum Schutz hat man ja bei längeren Belichtungen auch noch den Wackeldackel. Wenn ich beides konstant haben will nutze ich dann M mit AutoISO.
:D
 
MOS2000
MOS2000 kommentierte
Hab auch gerade gesehen, dass ich gar nicht wirklich bis zum Ende geschaut hatte, ich Vollhonk, da erklärt er ja, dass die zeit hochgeht wenn die 6400 nicht mehr für 1/320s reichen. Note to myself...tutorials immer erst komplett schauen. :D
 
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