Reisestativ Freewell FW-T1

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Vorab, ich kenne dieses Stativ nicht. Was soll das Stativ alles tragen können? 5KG Traglast ist es nicht sonderlich viel. Man sollte möglichst nicht ans Maximum gehen, sondern höchstens 50%, sonst wird es schnell wackelig. Erst recht wenn auch noch eine ausfahrbare Mittelsäule genutzt werden soll.
 
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Kann man nicht mal einen Link bereitstellen? Kein Mensch kennt Freewell.
 
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Für 469,-€ gibt es sicher auch was besseres, zum Beispiel ohne die immer wackelige Mittelsäule

1759341496864.png
Dann noch ein passender Sirui Kugelkopf dazu und fertig. Hab ich seit 10 Jahren und brauche auf Reisen nix mehr anderes...
Diesen hier hab ich selber im Gebrauch:

Sirui K-30x Kugelkopf – K-30X für jetzt 139,- €​

 
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Die Verriegelung der Segmente sieht komisch aus auf den Fotos, quasi unsichtbar.

Ich nutze in ähnlicher Größenklasse als Leichtstativ das Benro BAT 15C, das ist bauartbedingt schon ziemlich fragil wenn man die volle Höhe nutzen möchte. Aber für die Fälle, wo ich mein "richtiges" Stativ nicht mitschleppen möchte taugt es, die Leichtstative sind einfach prinzipbedingt ein Kompromiss.
 
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Eines vorweg: Stative sind jetzt nicht unbedingt mein Metier. Insofern zählt meine Meinung nicht. Aber eine Webseite mit einer solchen unglücklichen Deutschübersetzung (egal wie die zustande kommt) weckt in mir persönlich wenig Vertrauen in das Produkt. Vielleicht sehe ich das zu altmodisch, aber ist halt so. Wie sagt man? Kann man machen...
 
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Moin,
früher, da war ich auch mit dem Stativ unterwegs. Aber nur, wenn Spezialaufgaben anlagen: Nahaufnahmen mit Balgengerät (wirklich!), Nacht- und Dämmerungsaufnahmen. Nutzte ja nur den Kodachrome 64. Seit ich digital unterwegs bin, erübrigt sich die Auseinandersetzung mit diesem Equipement. Höherer ISO-Wert, schnellere Verschlusszeit, mich beim Photographieren möglichst anzulehnen und die Camera an drei Punkten anlegen (linke Hand, rechte Hand, Okular am Auge) - damit komme ich sehr gut zurecht. Nur wenn ich mit dem Tilt-/Shift-Objektiv unterwegs bin, muss ich auch ein Stativ nutzen.
Ganz allgemein meine ich: Ein Stativ ist ein mechanisches Gerät. Und gute Mechanik kostet echt Geld.
 
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Ein Stativ, da habe ich auch einige gehabt, die sich überlebt haben und mehr versprachen als sie halten konnten.

Gerne habe ich z.B. für Langzeitaufnahmen ein immer dabei und bin letztlich bei dem Gitzo GT1555T Traveler Carbonfaser-Stativ gelandet.
Sicher kann der IBIS hier schon einiges geschmeidiger machen. Wenn man aber Nachtaufnahmen oer eben auch mit Graufiltern arbeitet sollte es schon stabil genug sein. Dies ist es und gleich mit dem Kopf gekauft. Und ist sehr kompakt beim Tranport.


Nach den Bewertungen ist das Freewell eben auch teuer aber nicht so stabil. Das Novo hatte ich mal, war aber labil mit dem Kugelkopf.
Und im Auto liegt auch noch ein besseres, zur Sicherheit und wenn man es nicht so weit tragen muss. ;)
Am Rucksack oder der Fototasche ist das Gizo gut mit dabei mit seinen 1200gr. und hat schon oft gute Dienste geleistet.
 
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Wuxi
Wuxi kommentierte
Das (mit anderem Kopf) habe ich ebenfalls. Genial!
 
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Hier das Stativ im Einsatz am "Südpol" zwei spezielle Wanderstöcke als Stativbeine helfen Gewicht bei der Wanderung zur Kolonie zu sparen...

Achim_Foto_D703854_104.JPG
 
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volkerm
volkerm kommentierte
Ist aber deutlich länger (Transportlänge) und schwerer (wg. Aluminium) als die oben genannte Lösung, insoweit ganz andere Aufgabenstellung.
 
In dieser Stativkategorie für unterwegs habe ich mir nach etwas Recherche das Leofoto LS285c mit dem LH-36 Ballhead gekauft. Ohne Mittelsäule auf ca. 1.50m ausziehbar, eine anschraubbare MS bringt die Höhe auf reichlich 1.80m, vernünftiges Packmaß, unter 2kg Transportgewicht. Und was mir sehr wichtig war: Keine gummierten Drehknöpfe.

Pro: Ordentliche Verarbeitung für das Geld, das Stativ steht recht stabil auch in voller Höhe und hält die Kombination D850 + 70-200 2.8 sicher. Würde es aber nicht wesentlich schwerer beladen. Packmaß und Gewicht sind rucksacktauglich.
Die Rasterung der Beine ist vorbildlich gelöst.
Design finde ich gut gelungen.
Umfangreiches Zubehör wie Spikes, eine ausziehbare Mittelsäule, Werkzeug und eine gut gefütterte Tasche sind inkl.

Contra: Entgegen der vollmundigen Werbung ist der Kugelkopf nicht besonders hochwertig. Die Friktion ist fummelig einzustellen und die Kugel hat merkliche Fertigungstoleranzen, läuft nicht geschmeidig. Es kann schon mal zum Geduldspiel werden, die Kamera genau auszurichten.
Die Fixierung der Beinauszüge ist extrem knochig. Man muss sehr darauf achten, sie wirklich festzudrehen, da sie sich sonst ungewollt verstellen und das Stativ umfallen kann.

Zum Mitnehmen noch okay, aber als Arbeitstier sehe ich es nicht. Wird wohl in absehbarer Zeit weiterziehen dürfen.
 
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