Lohnt sich Mittelformat?

Ich sehe den Formatvorteil vom digi. Mittelformat (anders als bei Film) eher wenn man sonst Olympus = 1/4 vom Vollformat oder Fuji = 1/2 Vollformat benutzt. Zwischen 24x36 und 33x44 dürfte in der Praxis ab 45 MP aufwärts bei 24x36 kein bedeutsamer Unterschied mehr bestehen.* Anders vielleicht bei den größeren Sensoren von Phase One, womit ich aber keinerlei Erfahrung habe.
*) Pixelpeeper finden natürlich immer was... :drugs:
 
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Mal zum Gewicht: Ich bin inkl allen Adaptern und L Winkel bei ziemlich genau 3kg mit der GFX100s. Mit dem 135/2.0 ein paar Gramm drüber, mit dem 105/2.0 ein paar Gramm drunter. Das Ganze findet mit 12-24/5.6, 35/2.8 Shift und 50/1.8 und einem der beiden DC Objektive in einer kleinen Tenba DNA-8 Platz.
Mit meiner Anforderung 20 bis 25 MP netto deckt diese Ausrüstung alles von 11mm (9mm für Breitformate) bis 200mm@KB ab. Und bietet dabei ein lichtstarkes WW und ein lichtstarkes Portrait Objektiv.

Schauen wir mal an, was das andere Extrem der Sensorgrössen bei noch gängigen Systemkameras bereit hält. Eine mFT. Nicht irgend ein Mikromodell, sondern eine mit richtigem Griff und Sucherbuckel. 500 bis 700g für den Body betriebsbereit inkl L Winkel.

Crop Reserve für 20 Mp Ziel ist da null. D.h. es wird mehr oder weniger lückenlos Brennweite abgedeckt, plus die zwei lichtstarken FB zum Freistellen oben drauf. Lichtstark bei mFT heisst für mich f/1.2. Das entspricht f/3.2 an der GFX.
Als erstes muss ein Laowa 6mm für die mFT her. Lichtstark wird z.B. zwei Olympus Pro Linsen heissen, das 45mm ist vermutlich gesetzt plus eines mit weniger Brennweite dazu. Das 12-100/4 pro ist immer noch ein sehr gutes Zoom, das unheimlich viel abdeckt aber auch viel Gewicht spart. Dann muss noch was dazu zwischen 6 und 12mm. Letztlich kommt man da auch in die Gegend 2.1 bis 2.4kg. Ist weniger, ja, aber ein 45/1.2 entspricht ja auch "nur" einem 110/3.2 an der GFX, nicht einem der beiden f/2.0 Tele, die ich oben erwähnt hab. War also zu erwarten, dass es etwas leichter ist und genauso kommt es auch raus.

Wirklich massiv leichter ist mFT, wenn ich die beiden 1.2er und das 6mm weglasse und unten ein Panasonic 7-14/4 nehme. Eine Ausrüstung von 14mm@KB an statt 9 bis 11mm und ohne gross Freistellen ist aber nicht ganz vergleichbar.
 
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pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Irgendwie kann ich Dir nicht ganz folgen. Die oben genannten Objektive sind APS-C- sowie Vollformatlinsen... setzt Du die an der Fuji GFX ein? Wenn Du jetzt alle Systeme gegenüber stellst, kommt vermutlich als Erkenntnis heraus, dass am Ende Vollformat am Ausgewogensten ist. Das würde letztlich meiner Meinung entsprechen.
 
Bis jetzt konnte mich keiner von meinem Ja abbringen ....

 
1bildermacher1
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erstes Bild 4/45-100 bei 100mm Offenblende
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zweites Bild 1,4/100 Otus bei Offenblende
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da muss ich mir einmal mehr Zeit nehmen, was mich sehr überrascht hat, dass das Zeiss fast nich vignettiert.
 
volkerm
volkerm kommentierte
In der Kleinbildecke sollten es ca. 2 Blendenstufen sein bei Offenblende, steht jedenfalls so im Datenblatt. Bei diesem Motiv nimmt man es nicht so deutlich wahr.
 
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Für mich zählt nur das Ergebniss und rechts oben sieht man es nicht, dass es ein FX-Objektiv ist. Gruss Wolfgang
 
volkerm
volkerm kommentierte
Klar, aber bevor man auf schwacher Grundlage (ungeeignetes Bild wo die Mitte ohnehin viel heller ist) so eine These raushaut sollte man vielleicht mal die Hausaufgaben machen und nach den bekannten Fakten schauen. Aus der Kurve bei Zeiss kann man gut extrapolieren auf das geringfügig größere Format. Gruß, Volker
 
RAWky
RAWky kommentierte
Zu dem Foto mit dem Baum bei Gegenlicht:
Nicht um Dir die Freude an der GFX zu vermiesen, eher um den NIKON-KB-Usern (und mir selber) nachzuweisen, dass es keine GFX braucht, um einen hohen Dynamikumfang einzufangen. Foto mit Z9, 64 ASA, Automatik-Modus ohne Beli-Korrektur, Out-of-Cam, keine Schatten aufgehellt, kein Postprocessing, nur mit NXS exportiert - leider passt die Schärfe (F1.8) nicht überall. Aber im Himmel ist nichts ausgefressen und in der dunkel-schattigen Schlucht nichts abgesoffen und selbst der dunkle Baumstamm rechts hat noch Zeichnung seiner Rinde - aber Auflösung ist natürlich, wenn man es braucht/haben will eine andere Geschichte ...

NZ9_4677.JPG
 
Das Bild sieht aber noch nicht so extrem fordernd aus. Zumal ja auch ISO 400 gereicht hat und auch die GFX bei 400 etwas an Dynamik einbüsst im Vergleich zu 100. Das Bild wäre mit einer Nikon DSLM bei Basis ISO auch kein Problem gewesen. Ich sehe auch keinen Grund, so ein Bild mit ISO 400 zu machen. Die Verlschulsszeit dürfte auch bei tiefen ISO gut genug sein, da auf die Licht belichtet wird und nicht die Schatten.
Ich musste in meinen Beispielen schon was härter ran um Unterschiede sichtbar zu machen. Dafür müsste in deinem Bild eine tiefstehende Sonne durch eine leichter Schleierwolke in den sichtbaren Bereich des Himmels neben den Baum, mit dem Wunsch, dass nur die Sonne ausfrisst, aber nicht die Wolke neben der Sonne. Das wird wesentlich anspruchsvoller als "nur" blauer Himmel.
Beim JPG aus der Kamera war der Baum fast schwarz .... so bin ich zufrieden und ob es die Z7/Z9 auch geschafft hätte steht für mich in den Sternen. Gruss Wolfgang
Testaufnahmen und Vergleiche, für das habe ich vielleicht im Winter einmal Zeit.
 
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P
pulsedriver kommentierte
Wichtig bei sowas ist sauberes ETTR. Wenn man in den lichtern auch noch 'ne Blende verschenkt, wird es logischerweise eher knapp in den Schatten. Belichtungsmessung haben aber sowohl meine Z7 (lichterbetont) wie auch die GFX100s ganz gut im Griff, wie ich feststellen konnte. Die EOS R kann da ganz anders biestig werden und verhält sich in jeder Einstellung doch ziemlich Richtung Spot auf den Fokuspunkt.
Speziell bei meiner Z7 kommt noch der Verschluss dazu. Elektronisch geht weniger.
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Für kritsche Objekte schaue ich nur auf das Histogramm und dann bin ich mir sicher. Die Belichtungsmessung (Mehrfachfeldmessung) der GFX ist perfekt. Gruss Wolfgang
 
Klar, aber bevor man auf schwacher Grundlage (ungeeignetes Bild wo die Mitte ohnehin viel heller ist) so eine These raushaut sollte man vielleicht mal die Hausaufgaben machen und nach den bekannten Fakten schauen. Aus der Kurve bei Zeiss kann man gut extrapolieren auf das geringfügig größere Format. Gruß, Volker
Volker, dass ist ein Bild für @Nikorino auf die schnelle. Deinen Kommentar was die Hausaufgaben anbelangt, darüber stehe ich :f3358::f3358::f3358::f3358:
 
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Ihr seid allesamt schrecklich unmöglich. Nur dass ihr es wisst.
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Speicherkarten, Novoflex-Adapter HAX/NIK und Objektiv XSD 45mm 3.5 sind im Zulauf.
 
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olynik
olynik kommentierte
Danke für den bekannten Hinweis. Ist mir aber vollkommen egal. Ausserdem steht ja "Handmade in Sweden" drauf.
Ich stelle mir gerade vor, wie in den Metallwerken bei Trollhättan Magnete magnetisiert, Spulen gewickelt, Widerstände und Kondensatoren von Hand hergestellt werden, bevor geschulte Feinstmechaniker alles unter der Vergrößerungsbrille in ein Gehäuse einbauen, das von einem Grobmotoriker vorher handgedengelt wurde.
 
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N
Nikorino kommentierte
W
W.W. kommentierte
So sieht die Kamera farblich schon "erträglicher" aus ;)
 
shovelhead
shovelhead kommentierte
Ja, die X-D Reihe hat es mir auch angetan. Erstaunlich leicht und kompakt, liegt gut in der Hand. Und wenn die X2D irgendwann erschwinglich wird, muss ich ein extrem schnelles Notebook anschaffen, kann aber auf ein Telezoom verzichten ;o)
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Wie ich aber gerade zur neuen Hassi geschrieben habe, gehen die Chinesen hier genauso wie bei Volvo sehr behutsam mit dem Markenimage um. Und DJI (deren Schwerlastdrohne ich neulich mal als "fliegende Sackkarre von Hasselblad" tituliert habe) ist ja nun auch ein ganz anständiger Hersteller. Letztlich kommt alles am Ende aus China oder Korea. Nicht, dass mir das gefallen würde: Ich sehe das in vielerlei Hinsicht so kritisch, dass es mich in Sachen Hasselblad noch am wenigsten interessiert. Da ärgert es mich viel mehr, unter welchen prekären Arbeitsbedingungen bei Foxconn iPhones zusammengeschraubt, werden, obwohl der Anteil Handarbeit schon so gering ist in der gesamten Wertschöpfungskette. Aber bei Elektronik und Bekleidung hat man als Kunde keine Chance, der Globalisierung zu entkommen, selbst wenn man es sich etwas kosten lassen würde. Kann ja nicht den ganzen Tag im Trigema Jogginganzug herumrennen.
 
Ich hab bereits mit 105 und 135 f/2.0 DC gespielt. Wenn mein AF Adapter auf EF da ist, kann ich auch mal das Sigma ART 135/1.8 probieren.
Das Adapter ist da. Und geht wieder.
Das Teil nervt nur. Das 70-200/2.8 IS II steht auf der Liste der kompatiblen Objektive. In den RAW steht die richtige Brennweite. Trotzdem gehen weder IBIS noch IS. Und der AF? OK, bei 70mm trifft er gut. Bei 200mm? Reine Glückssache, gibt auch durchaus fast scharfgestellt mal als scharf frei. oder rudert 10 Sekunden rum ohne Ziel.
Das Sigma 135/1.8 ART steht nicht auf der Liste. Aber mit dem geht der AF und der Stabi (IBIS). Gehen heisst: Auch da ruckelt es was hin und her, braucht schon mal 1 bis 2 Sekunden, bis er dann sitzt. Aber er trifft. Für Motive mit nur ein bisschen Bewegung natürlich trotzdem unbrauchbar, ist nur für statische Motive gut. Da kann ich aber auch ohne AF scharf stellen.
Und zu guter Letzt? Ich hab mich unterwegs schon gefreut, dass die Bilder am Display scharf bis in die Ecke aussahen. Auch offen. Tja, wenn man die RAWs öffnet, dann fällt auf, dass die 61 MP haben. Das Teil schafft es also, Crop RAWs zu fabrizieren. Und ja, oh Wunder, keine Vignettierung und scharf Ränder. Was auch sonst bei tollen KB Objektiven, für die man ein KB Bild aus dem grossen Sensor cropt.

Hab dann noch geschaut, ob es FW Updates gibt. Nichts.

Die Sache mit dem Crop kriegt man vielleicht noch irgendwie eingestellt, aber selbst wenn, bleibt ein AF da, der von "stellt scharf aber so langsam, dass es wenig bringt" bis "geht nicht zuverlässig" reicht.
 
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Eigene praktische Erfahrungen mit Mittelformat habe ich nicht und habe das Thema theoretisch bisher nur leicht gestreift.

Auch durch diesen Thread habe ich mich jetzt etwas eingelesen und finde eine 6x6 Bronica S2-A recht interessant. Preislich kein großes Investment mit drei Nikkor Objektiven: H50/3.5, PC75/2.8 und Q135/3.5 in Mint aus Japan knapp 600€...

Muss mal in mich gehen - habe ich dafür auch noch Zeit, oder wird das Teil dann zum Staubfänger, auch wenn es optisch schon dekorativ aussieht. :unsure: :unsure:
 
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N
Nikorino kommentierte
@HaDiDi ich an deiner Stelle würd's mal wagen. Du kaufst und verkaufst ja auch munter, das geht doch ohne Verlust wieder weg...

Ziehst du mal ein paar Rollen durch, dann siehst du weiter.

Mit persönlich macht so alte Technik immer wieder Spaß.
 
Kay
Kay kommentierte
Die Bronica Teile liegen bei mir, weil ich Nikon-Objektive dazu habe. Gib mir ne PN, falls ...
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Kay

Interessant, Du scheinst auch eine lange Foto-Historie zu haben. Bis jetzt ist es nur eine Schnapsidee bei mir, die S2-A finde ich optisch ganz ansprechend, die Objektive auch und preislich ist das in 2025 ja echt günstig.

Aber zunächst werde ich mit der Nikon FA mal ein paar Filme belichten und dann schaue ich mal, was ich mit den Negativen mache, nur Kontaktabzüge, oder auch mal Bilder ausbelichten? Wenn mir analog wirklich wieder Spaß machen sollte, werde ich wohl auch noch zu einer Bronica greifen.

Auf meinem Stockwerk steht ein Condo zum Verkauf, mal sehen ob Silber in den nächsten Monaten doch noch auf 50 USD steigt und mein Depot weiter haussiert, dann kaufe ich das Condo und richte da ein Fotostudio mit Dunkelkammer ein... :rolleyes:

Aber vielleicht wird das auch nur zu einer kurzen analogen Welle, die dann ganz fix wieder abebbt und die FA landet bei Second Hand Händler.
 
pixelschubser2006
pixelschubser2006 kommentierte
Interessant ist, dass man bei Mittelformat immer gleich an 6x6 denkt, aber garnicht so viele Kameras wirklich quadratisch knipsen. Mamiya hat 6x6 tatsächlich nur bei Nischenmodellen, daher landet man bei der Suche nach Hasselblad-Alternativen schnell bei Bronica. Soweit kein Problem, allerdings bin ich mit der SQ-A eingestiegen. Die ist wesentlich moderner und hat einen hervorragenden Ruf. Die SQ-Ai braucht es nicht unbedingt zu sein, allerdings dürfte sich das jüngere Baudatum nicht nur funktionell, sondern auch auf den Erhaltungsszustand auswirken. Diesbezüglich scheidet Rollei übrigens aus. Die haben in den späten 80ern hochinteressante Modelle gebaut, aber die fortschrittliche Elektronik gilt als kapriziös. Da ist Vorsicht geboten. Die alten Bronica haben nicht den allerbesten Ruf, am ehesten wohl die genannte S2A.
 
Wer A sagt muss auch B sagen. Die GFX 100 II wird meine Hauptkamera für die Architektur- und Landschaftsfotografie.
Ich habe mir noch eine zweite Kamera gekauft und dazu das sehr gut 20-35 und das 55/1,7mm. Die Farben sind in der Landschaft umwerfend bei 16 Bit (sieht man auch an der Dateigrösse von 200 MB). Die Z9 bleibt meine Sportkamera und für meine Z 1,2er Objektive.

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P
pulsedriver kommentierte
Alles mit MF machen zu wollen, wird ein teurer Spass. Die Bildqualität alleine bekommt man teilweise auch günstiger, wenn man für den rasanten AF auf ein anderes System setzt.

Beispiel bei mir, über die Jahre gekauft: EOS R, 15-35L, 24/1.4L, 50/1.8, alles neu, knapp 4000. gebraucht EF 70-200/2.8 L IS II, 9mmf/5.6 und Sigma ART 135/1.8 dazu: nochmals 1200.

Die Objektive, die ich jetzt an der GFX100s testweise habe, haben mich etwa 1000 gebraucht gekostet (12-24/5.6 Laowa, 35 PC, 50/1.8 135/2.0, alle drei Nikon). Die GFX ist geliehen, ich habe aber auch schon das Angebot, sie zu kaufen, mit einer 1 vorne dran. Werde ich vermutlich auch machen.

Wollte ich die neuste GFX100 II, werden ca. 6500 für den Body fällig und auch gebraucht kann man da nicht so viel sparen, wenn man denn ein Angebot findet. Nun dann das bitte mit Objektiven austatten. 20-35 für schön WW, noch ein Laowa für mehr WW als 20mm, was bis ca. 200mm z.B. mit dem 100-200/5.6, ein je ein lichtstarkes WW und Portrait Objektiv. Selbst wenn man sich da mit 45/2.8 und 80/1.7 begnügt und nicht auf 55/1.7 und 110/2 besteht, macht das mit dem Laowa 15mm oder 17mm ca. 8500 bis 9000 CHF nur für die Objektive. Auch wenn man alles gebraucht holen würde, unter 6000 wird das nicht klappen. Und das mit dem 45/2.8 und 80/1.7, nicht den teureren 55/1.7 und 110/2. Zudem wiegt es 3.5 bis 4 kg ohne Body.

Durch den Kauf einer älteren Fuji hätte ich letztlich die gleiche Bildqualität vom Sensor her, Objektive habe ich mir aus dem bestehenden Fundus aussuchen können, sodass sie sowohl für Landschaft gut sind (Schärfe bis zum Rand bei f/8), wie auch zum Freistellen (35/2.8, 50/1.8 und 135/2) ohne Anforderungen an Randschärfe. Meine 4 Objektive wiegen ca. 1.8kg Mit der GFX100s ein ziemlich handliches Set.

Ja, für Astro hab ich da nicht die ideale Linse dabei. Die gibt es für Fuji aber auch nicht. Die heisst bei mir 24/1.4 L VCM. Rattenscharf ab Offenblende bis zum Rand und kein sichtbares Coma. Die GFX hat andere Stärken. So habe ich z.B. den Eindruck, dass der IBIS richtig gut ist, wesentlich besser als bei der Z7. Ich hab sie noch nicht am PC angeschaut, aber am Display mit Reinzoomen sahen die Bilder gestern ganz gut aus, bei 0.5s und 135mm freihand.

Wenn ich die Fuji kaufe, stellt sich natürlich die Frage nach der Z7. Doch die ist rasch beantwortet: 24-120/4 Z. Sowas gibt es für die Fuji gar nicht und für Canon nicht in der Qualität als handliche Linse. Da muss man zum 24-105/2.8 L greifen, das f/4 ist deutlich schwacher als das Z. Die bleibt auch, wegen des 24-120 und auch wegen des Viltrox 16/1.8.
 

Digitales Mittelformat scheint sich wohl zu lohnen für Landschaft, Architektur, Studio.

Sind alles nicht meine Baustellen, aber interessantes Video mit einem tollen Eingangszitat!
 
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Hasselblad hat grade was Tolles vorgestellt:


Die Kamera OK, wohl der bekannte 100 MP Sensor. Sehr gut, aber nichts Neues.
Aber das 35-105/2.8-4. Das entspricht ungefähr einem 28-85/2-2.8. Damit kann man erstens im WW schon ganz OK freistellen für Portrait und zweitens reicht es runter bis 35mm, der Zoombereich ist ungewohnt gross für MF.

Zusammen mit dem Laowa 20mm Shift - mit dem man sich ggf. noch mehr Weitwinkel mit Shiften zur Not zusammensetzen kann ohne zu verschwenken - ergibt das ein wunderbar kompaktes und schon recht vielseitiges System. Klar wäre ein Tele mit noch was mehr Licht noch toller, aber auch mit 100mm und f/4 kann man schon ganz OK freistellen am grossen Sensor.
 
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Moin,

kann jemand von Euch was zu Pixelshift mit Vollformat im Vergleich zu Mittelformat sagen?

Liebe Grüße Gerhard
 
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MOS2000
MOS2000 kommentierte
Was gibt es denn da zu sagen? Das ist eine technische Funktion der Kamera. Wenn Sie funktioniert, dann funktioniert sie.
Was optisch passiert hat genauso mit der Qualität der Linse, des Sensors und der Verarbeitung zu tun. Ist das möglichst optimal wird es auch das pixelgeshiftete Bild sein.

Ich habe Pixelshifts bislang nur (als Tests) mit der Fuji machen können, da ich vorher keinen Sensor hatte, bei dem dieses möglich gewesen wäre. Die Bildqualität der resultierenden Bilder ist gigantisch - im wahrsten Sinne des Wortes. Bei der 50SII ergibt sich dann ein ~200 MP Bild. Gerade noch zu handeln in der Verarbeitung. Mit dem 400MP Bild der GFX100 wird es schon grenzwertig und bedarf leistungsfähiger Rechnerhardware.

Die tatsächlichen Anwendungsfälle dafür sind aber beschränkt, Repro und Stillleben bevorzugt. Es sollte sich absolut nichts bewegen + man benötigt ein sehr massives Stativ/Dämpfungssystem, damit auch die Kamera sich nicht bewegt. Das Tool zum zusammenfügen der Bilder gibt mir bei 10 Versuchen bestimmt 4 Meldungen aus, dass Verwackelung stattgefunden hat.
Schätze schon ein Bergpanorama mit leicht ziehenden Wolken wird ein Problem per Sensor shift; ein Portrait ist ebenso schwierig.

Auch bei Repro ist die Auflösung dann so hoch, dass bei 300dpi Rollenoffset Vorlagen die Farbraster Punkte komplett aufgelöst sind und man schon in die Struktur des verwendeten Papiers Einblick nehmen kann, das ist zwar technisch toll, trägt aber keinen Nutzen mehr in sich.
 
G
gewa13 kommentierte
Ja, das leuchtet mir ein. Herzlichen Dank für die Antwort.
Liebe Grüße Gerhard
 
RAWky
RAWky kommentierte
Noch ein Hinweis: Pixelshift erhöht die Detailauflösung und verbessert die Farbwiedergabe. Am Dynamikumfang ändert sich nichts, dazu müsste die Bittiefe auf 16, wie bei MF üblich, erhöht werden. Die bleibt aber bei 14.
 
zählt denn diese Sensorgröße schon zum Mittelformat ?
Meines erachtens fehlt da noch viel.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte

Ja, alles was mit 120er/220er Rollfim gefüttert wird fällt unter Mittelformat.
 
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Noblex und Seitz Roundshot gab es auch für Rollfilm.
 
twinfighter
twinfighter kommentierte
ja, genau. Die 38mm meinte ich. Das nannte sich auch schon Mittelformat. So gesehen sind die heutigen und gängigen 44x33mm definitiv Mittelformat. Wobei echte 56x56 oder 56x70mm reizend wären. Aber all das kommt ja mit neuen Einschränkungen daher. Die X2Dii hängt ja schon bei lächerlichen 3 Bilder die Sekunde. Zwar ist ein 10 Stufen IBIS drin, aber mal eben eine schnelle Belichtungsreihe aus der Hand - so wie ich es bei einer Z8 oder Z6iii mache - geht in der Realität kaum noch. Die Ghostingeffekte wären zu derbe. Und ja, auch bei Mittelformat muss man mal ein Fokusstacking oder mal eine Belichtungsreihe machen. Ganz drum herum kommt man da auch nicht. Zudem wären Zoom-Objektive mit 56x70mm kaum noch in der Realität umsetzbar. Ich stelle mir gerade ein 28-80mm für Mittelformat vor. Wäre ein 55 bis 160mm f5.6 - f8. Theoretisch machbar
 
1bildermacher1
1bildermacher1 kommentierte
Da bleibt halt nur die GFX 100 II mit 8,0 Bilder pro Sekunde im Seriebild-Modus
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Wenn Du es klassisch vergrößern möchtest kommst um einen 9x12 oder gar 13x18 GF-Vergrößerer nicht herum.
 
Ich fand die 612er vom Seitenverhältnis immer noch was spannender 56x121mm. Recht nah an 21:9 (ist etwa 21:9.7) Ich finde es cool, dass Fuji in den GFX einen 65:24 Modus implementiert hat. Auch wenn der mit ca. 21:7.8 schon etwas weit ist. Die 21:7 einer 617 sind halt nochmals heftiger.

In Kombination mit den 100 MP bleibt aber auch im 65:24 Modus sehr viel übrig bei der GFX, das kann man durchaus als Ersatz für 612 durchgehen lassen. Kommt noch eines dazu: Der Bildkreis bei 65x24 ist nur marginal grösser als bei KB (3mm mehr), wenn da nicht irgendwelche Gelis abschatten, schafft das fast jedes KB Objektiv. Damit fällt eine Begrenzung, die man bei analogen Panorama Kameras oft hatte: Weitwinkel. Für die Technorama 612 gab es z.B. ein 58mm. Der Sensor der Fuji ist 2.75mal kleiner, aber es gibt Möglichkeiten für 15mm oder gar 12mm.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommentar
@VisualPursiut - die von Dir zitierte Druckschrift sagt aber folgendes:
Die Idee der großformatigen Rollfilm-Panoramakamera, die ver-
gleichbare Ergebnisse einer 13x18 Kamera erzielt, fand bei den
professionellen Fotografen sofort großes Interesse!

Linhof bezeichnet 6x12 und 6x17 immer als Großformat, schon der Objektive wegen...Linhof_6X17_D758933.JPG
 
3 Kommentare
VisualPursuit
VisualPursuit kommentierte
Es bleibt aber Rollfilm 120/220
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
P
P.Gnagflow kommentierte
Nimm sie doch als die handlichste Kamera, welche Negative für den 13x18 Vergrößerer produziert ;) Soweit ich das mitbekommen habe, benutzt Josef Koudelka für seine großformatigen Panoramas diese Kameras oftmals ohne Stativ.
 
je mehr ich aber drüber nachdenke, desto unsinniger erscheint mir die Frage "lohnt sich Mittelformat".
Identisch wäre ja die Frage, ob sich Kleinbild, APS-C oder MFT lohnt. Oder ob überhaupt eine Kamera und nicht lieber ein Handy.

Ich gehe mal davon aus, dass ein jeder Foto-Enthusiast die Bildqualität und somit das Signal-Rausch-Verhältnis maximieren möchte. Ich hoffe man versteht jetzt was ich mit Signal meine und was mit Rauschen. Das Signal ist letztendlich unser Datensatz mit den wir in die spätere EBV gehen. Und ja, auch wenn die EBV in der Kamera stattfinden soll. Und das Rauschen ist nicht Rauschen, sondern es ist der Datensatz, den wir nicht haben wollen. Folglich wird ein jeder Foto-Enthusiast zwangsläufig die maximale Sensorgröße anstreben. Und das unfreiwillig und unbewusst. Es ergibt sich einfach aufgrund der Faktenlage. Und auch die Industrie folgt diesem natürlichen und fest vorgegebenen Trend.

Die zweite Frage die sich stellt ist, ob es Monetär noch zu bewältigen ist, ob der Markt es her gibt (Verfügbarkeit) und ob ich nicht durch andere Faktoren gehindert werde (körperliche / innere Einschränkungen, äußere Einschränkungen). Zu den innerlichen Einschränkungen gehören neben den Monetären auch die eigene Transportmöglichkeit durch Autos, Bus, Bahn, Rucksäcke, Bergwanderungen, Klettern, Lost-Places, Absturzgefahren, ..., .... . Äußerliche Einschränkungen wären widrige Umstände wie Wüstensand, Starkregen, Diebstahl, Beschädigungen, Hausverbot, Security, Androhung von Gewalt, ..., ... .

Natürlich werden die wenigsten Forums-Nutzer all diese Faktoren gleichzeitig vorliegen haben. Da zähle ich schon mit zu den Wenigen, die zu einem jeden Punkt eine lange Geschichte Erzählen könnte und die es selbst erlebt haben.

So gesehen wird man immer den maximalen Sensor nehmen wo die inneren und äußeren Einschränkungen noch zu ertragen sind. Und wenn man wie ich sich stetig wechselnden Einschränkungen gegenüber steht, so wird man neben dem Zweit- und Drittsystem (und das Handy mit Crop 3,2 und Rohdaten ist ja schon ein Zweitsystem an sich) sich auch noch ein Viertsystem gönnen. Vorausgesetzt man möchte überhaupt stetig und immer Fotografieren und dies als festen Bestandteil seines Leben sehen.

Und da sind wir wieder bei der Frage: "lohnt sich Mittelformat"
Und wenn man die Frage so in den Raum wirft und keine weiteren Infos hat, dann: Selbstverständlich!
Am besten noch was Größeres mit dazu!

Und das erinnert mich an Ansel Adams. Der sagte schon: Nehme die größte und beste Kamera, die du noch tragen kannst.
Ich hoffe ich habe ihn richtig zitiert. Ich meine es wäre von ihm
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Da wir hier alle mit Kleinbild fotografieren, bezieht sich das "Lohnen" auf ein Aufrüsten hin zum größeren Format.

Und da stellt sich mir die Frage, ob bei "meinen" Motiven, eine bessere Bildqualität sofort ins Auge springen würde? - Die Antwort mag bei den Motiven anderer sehr viel eindeutiger sein.

Die Frage nach der Portokasse stellt sich ja bei jeder Anschaffung und bei jedem Hobby. Wenn man für die neue Hasselblad XD1 II mit Objektiven und notwendiger EDV-Aufrüstung keine 20k€ eben mal locker machen kann, muss man sich mit dem Thema sowieso nicht beschäftigen.

Aber selbst wenn die Kohle vorhanden wäre, so eine MF-Kamera hat eine geringere Flexibilität und auch bei den Motiven ist eine Spiegellose-KB-Kamera vielseitiger.

Sollte ich meinen Aktionsradius Richtung MF ausdehnen, dann analog, SW Film und im 6x6 Format.... eine digitale MF-Ausrüstung lohnt sich für mich nicht.
 
P
pulsedriver kommentierte
Je nach Ansprüchen kostet MF aber bei weitem keine 20k.

Ich bearbeite die RAWs der GFX100s auf einem 4 Jahre alten i5. Mit C1 22. Auch mit der Intel UHD Grafik reicht das gut aus. Nur 32 GB RAM sind dann ein Vorteil, mit 16 GB wird es was enger.

Ich weiss nicht wie es mit Hasselblad ist, aber Fuji MF Kameras gibt es schon im Bereich 1500 bis 2000. Nicht die aktuelle Generation. Aber eine A7R Iv (und damit auch die Vorgeneration) kostet ähnlich.

Der massive Unterschied ist primär in den Objektiven, wenn man viel braucht und alles mit Objektiven vom Hersteller abdecken will. Da hängt es einfach extrem von den Bedürfnissen ab. Ein GF 35-70 und ein 100-200 kosten zusammen(!) ca. 2500 CHF, beide neu gekauft. Das Laowa 20mm Shift kostet nochmal die Hälfte davon dazu. Mit dem Set ist man schon sehr gut abgedeckt, wenn man nicht stark freistellen möchte. Grade wenn man das 100 MP Modell nimmt und so das 20mm auch mal bis 20 oder 24mm@KB nutzen kann. Mit gebrauchtem Body ist man da für 6k dabei. Mit drei neuen Objektiven.

Auf der anderen Seite kann man auch über 2000 für den aktuellen bestpreis eines 55/1.7 ausgeben, das in etwa einem 45/1.4 an KB entspricht. Es kann also je nach Anforderungen trotzdem sehr teuer werden. Ein Sony 35/1.4 GM II kostet die Hälfte.

Noch günstiger kommt man mit Adaptieren von KB hin, das heisst aber bei den meisten Linsen was Kompromiss und es gibt auch viele, mit denen geht es nicht so sinnvoll (Ecken schwarz). Viele leuchten aber das ganze Bild aus und dann heisst Kompromiss oft das: Die Schärfe gegen Rand oder gar Ecken braucht f/8 bis f/11. Oder es bleiben sogar mal die äussersten Zipfel der Ecken weich, auch wenn man stark abblendet. Nun ist f/8 bis f/11 aber eine typoische Blende für Landschaft, Architektur,... im MF und damit per se noch keine Katastrohpe. Was damit halt nicht geht: bei wenig Licht auf f/2.8 oder 4 für Motive, die nicht viel Tiefenschärfe aber doch scharfe Ecken brauchen. Da muss dann halt das Stativ her.

Und grade bei Zooms verzichtet man oft auf einen Teil des Bereichs. Was kompensiert wird dadurch, dass KB Zooms durchaus schon mal grössere Zoombereiche haben als Zooms für MF.

Das Adaptieren von KB ist also Probieren und oft was Einschränkungen akzeptieren. Bei meinem 12-24/5.6 zum Beispiel unter 15mm nur Breitformate. Es passt nicht zu allen Anforderungen, aber zu machen. Das 12-24/5.6 mit Leica Mount hat dafür im Ausverkauf neu (!) 350 gekostet....
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte
Klar, es gibt sicherlich auch ein paar Möglichkeiten, etwas günstiger an MF zu kommen - ältere Generation, Second Hand, alternative Objektive.....

Bei der gerade vorgestellten Hasselblad mit 2-3 Objektiven und einem schnellen PC mit einem 32er Bildschirm, Farbkalibriert und 4K ist man dann schnell in der 20k€ Liga.
 
P
pulsedriver kommentierte
Ich würde beim PC nur das einrechnen, was man mit 'ner A7R nicht braucht, d.h. was man nur für die MF Kamera kauft. Bei einer 50 MP wird das wohl eher nichts sein, bei einer mit 100 MP oder mehr und viel GPU lastigen Bearbeitungen muss evtl die Grafikkarte dicker sein. Wenn man einen 4K Monitor mit Kalibrierung möchte, wird man den auch unabhängig vom Kameramodell haben wollen. Ich hab mich so z.B. für 15.6" UHD mit hoher Abdeckung des Adobe Raums und 500+ Nits und Vorkalibrierung entschieden. Der kostet bei den Lenovo Notebooks so ca. 300 Aufpreis.
 
P
P.Gnagflow kommentierte
Zitat:"
Und das erinnert mich an Ansel Adams. Der sagte schon: Nehme die größte und beste Kamera, die du noch tragen kannst.
Ich hoffe ich habe ihn richtig zitiert. Ich meine es wäre von ihm"


Allerdings ist das Zitat nicht sehr gut übersetzt. Im Deutschen hieße es entweder: "Man nehme ...." oder "Nimm ...." Hier im Forum heißt es auch ständig: "Lese weiter ...", anstatt "Lies weiter ..."

Dagegen steht ein Zitat von Edward Weston, welcher auf die Frage, wie er mit seiner großen und schweren Fachkamera draußen in der Landschaft überhaupt zurecht kommt, antwortete:"Außerhalb eines Radius´ von 100Yard rund ums Auto gibt es nichts photographierenswertes!"
 
Habe mir auf Flickr und Lomography in den letzten Tagen SW Bilder im Format 6x6 (1:1) angeschaut und finde das Thema immer spannender... soll ich mir auch noch eine analoge MF-Kamera mit 6x6 Format anschaffen?

Ich habe jetzt die Sony A7IV auf 1:1 und SW eingestellt und werde damit mal die nächsten Tage fotografieren, um dieses Thema zu vertiefen. Man muss sich nicht blind ins Abenteuer stürzen, die Spiegellosen geben die Möglichkeit vieles vorab anzutesten.... (y)
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
für 6x6 würde ich zur Hassi 501CM greifen, da hat man ein um nicht zu sagen DAS Original. CF Objektive 50/60, 100 und 180 und fertig...
 
T
Tom.S kommentierte
Es gibt sehr viel gute analoge MF-Kameras aber vor einem Kauf müsste neben dem 6x6 Format vor allem die Grundsatzentscheidung betreffend der Bauart getroffen werden also Messsucher vs. TLR vs. SLR. Und dann das bevorzugte Einsatzgebiet.
 
HaDiDi
HaDiDi kommentierte


Das, die Einsatzgebiete würden primär im Bereich, People-, Portraits und Akt liegen... ich könnte mir vorstellen eine kleine, leichte Variante für manchmal dabei zu haben und dann einen "Studio-Klopper" für gezielte Shots, wo die Location mit dem Pkw angefahren werden kann.

Bei meiner digitalen Fotografie bevorzuge ich Objektive mit geringer Naheinstellgrenze, bei MF scheint die Naheinstellgrenze meist etwas ungünstiger ausfallen, wie z.B. auch bei Leica M. Die Mamiya C330 scheint da einen gewissen Vorteil zu haben. Aber letztendlich werde ich schauen, was der Markt hergibt, auf runtergerockten Schrott habe ich keine Lust.
 
T
Tom.S kommentierte


Im Studio ist die Mamiya RB schon ein Ansage. Vom Stativ aus gearbeitet ein tolles Teil.
Wenn es um eine möglichst geringe Nacheinstellgrenze geht, dann sind alle Systeme wo die Parallaxe eine Rolle spielt weniger geeignet weil trotz technisch möglich näherer Einstellgrenze nach meiner Erfahrung die Präzision abnimmt. Da sind SLR wie z.B. Hasselblad und entsprechende Objektive im Vorteil.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte
Eins darf nicht unerwähnt bleiben, mit dem Lichtschachtsucher ist alles Spiegelverkehrt, dafür aber hast Du eine eingebaute Lupe zum Scharfstellen.

Mit dem Porro-Sucher ist dann alles Paletti, wers braucht.
 
Fujica 690 ist für mich perfekt. Voll mechanisch. 6x9, Seitenverhältnis ähnlich Kleinbild. Meine Alternative wenn mir die 4x5 Technica zu umständlich ist.
 
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