Streetfotografie:Nikon D300 mit altem manuellem Objektiv

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Matten Ernst

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Hallöchen,

ich möchte mein alte Nikon D300 gerne reaktivieren, um sie in der Streetfotografie zu nutzen, habe aber keine Objektive mehr für den F-Mount, da komplett auf Z umgestiegen. Würde gerne eine alte, manuelle Festbrennweite im Bereich 24 - 35 mm (möglichst lichtstark, min. 2.0) kaufen, auch Fremdhersteller, um über Zonenfokus scharfzustellen. Welche Empfehlungen habt ihr? Kenne mich bei den alten Linsen nicht aus. Habe natürlich schon recherchiert, finde aber euer persönliches Feedback aussagekräftig, da es bestimmt den ein oder anderen von euch gibt, der sich für die D 300 auch ein manuelles Objektiv für die Streetfotografie besorgt hat.

Bye
Matten
 
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Abgesehen von der zu erwarteten Z oder F Diskussion, möchte ich Dir die AF-S Objektive empfehlen.
 
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Würde gerne eine alte, manuelle Festbrennweite im Bereich 24 - 35 mm (möglichst lichtstark, min. 2.0) kaufen, auch Fremdhersteller, um über Zonenfokus scharfzustellen. Welche Empfehlungen habt ihr?
Große Blendenöffnung und grob geschätzte Entfernungseinstellung per Zonenfokus widersprechen sich etwas, würde ich meinen.

~~

Das manuelle 28/2.0 AiS fand ich immer sehr gut bereits ab Offenblende, für mich eines der besten Ai/AiS in meiner Sammlung.
 
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Ich will die Kombi lediglich als Backup nutzen. Ist Liebhaberei, da die D 300 meine erste bessere Kamera war...
Der Zonenfokus ist natürlich nur ab ca. Blende 8 sinnig, ist mir klar. Aber in einer lichtkritischen Situation ist es dann schon gut, eine Reserve zu haben. Dann natürlich ohne Zonenfokus, sondern mit manuellem Scharfstellen.
 
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Das 35 Ais f 1,4 ist sein Geld wert. Das bereits genannte 28 Ais f 2 hatte ich und kann es echt empfehlen
Gruß, Stefan
 
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Verwende auch noch gerne meine D300.
Habe dann das MF 2,8/28mm AIS CRC drauf. Macht sehr viel Spaß.
 
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Dir ist bewusst, dass bei der D300 bei manuellen Objektiven die Folushilfe nur mit dem mittleren AF Feld funktioniert?
 
5 Kommentare
G
Gianty kommentierte
Ist mir noch nie aufgefallen, hatte bisher noch keine Probleme damit.

Vielen Dank für den Hinweis!
 
Parallaxe
Parallaxe kommentierte
Die Fokussierhilfe mit Lichtla ist doch völlig wurscht. Über die Mattscheibe kann man ganz ausgezeichnet manuell fokussieren, wenn man sich die Dioptrieneinstellung genau angepasst hat. Wie damals die richtigen Fotographen.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Darf ich mal kurz lachen? Bei der D300 mit einem lichtstarken manuellen Weitwinkel präzise fokussieren?

Ich fand das selbst mit DK-17M Vergrößerungsokular an der D2X so mühsam dass ich mir eine Schnittbildscheibe eingebaut habe, damit ging's dann besser.
 
Thomas Ferber
Thomas Ferber kommentierte
Ich hatte meiner D300 eine Mattscheibe mit Schnittbild spendiert. Leider hatte die keinen Mikroprismenring :-(
Und - meine Bewunderung an jeden, der mit der normalen Mattscheibe präzise scharfstellt bei DX.
 
Lichtschachtsucher
Lichtschachtsucher kommentierte
Ich kann es auch nicht verstehen, man bräuchte ja ein 18mm Weitwinkel auf Blende 8 um einigermaßen verlässlich Scharf zu stellen.
Ich habe ja noch meine D700, ich wüsste nicht warum ich mich mit einer D300 oder D700 und dem manuellen scharf stellen abqäulen wollte, bei mir hat das früher schon schlecht funktioniert.
Die Zf und manuelle Objektive macht dagegen schon richtig Spaß.
 
Das scharfstellen ist mit dem grünen Indikator ist doch gar kein Problem, oder gibts das bei derD300 nicht?
An der D750 ist das absolut easy und perfekt.
 
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warum macht man so etwas heute noch.

man kauft das modernste Auto mit jedem schnick und schnack,
man kauft das modernste Smartphone,
man kauft den modernsten Fernseher,
man kauft das modernste Küchengerät,
überhaupt kauft man grundsätzlich immer nur das modernste,
man hat eine moderne Z-Kamera zuhause,
warum um alles in der Welt quält man sich heute noch mit manueller Fokusierung an digitalen Kameras ohne entsprechender manueler Mattscheibe/Schnittbildindikator. Der grüne Punkt ist doch ein Witz und allenfalls zum schätzen geeignet falls der AF mal nicht richtig will.

So etwas hat fast schon was masochistisches.
Aber bitte, auch dafür soll es ja Liebhaber geben.
 
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Klassisch für FX dürfte das AI 2,0/35mm sein, hab ich und war/bin immer sehr zufrieden damit, bei DX das AIS 2,8/24 mit CRC, ganz prima!
 
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man kauft das modernste Auto mit jedem schnick und schnack,
man kauft das modernste Smartphone,
man kauft den modernsten Fernseher,
man kauft das modernste Küchengerät,
also ich nicht, weil das ist absolut nicht nachhaltig, macht das Konto klein und die Wirtschaft jubelt über solche Kunden...:aliena-vampirshrek:
 
3 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
Na ja, spätestens wenn eine Neuanschaffung wie in diesem Fall ansteht, wird modern und zeitgemäß gekauft und nicht wieder veraltete Technik, so gut sie zu ihrer Zeit auch mal war.
 
achim kostrzewa
achim kostrzewa kommentierte
Ansichtssache, ich kaufe gerne refurbished, Computer, Fernseher, das einzige wirklich Neue in den letzten Jahren war die defekte und mangels Ersatzteilen nicht mehr reparable Miele Geschirrspülmaschine gegen eine halb so teure ziemlich baugleiche Samsung zu tauschen...
 
CycoDAB
CycoDAB kommentierte
Ist bestimmt so nachhaltig wie eine Kreuzfahrt.
 
Die D300 nutze ich auch heute noch sehr viel. Das AF 24/2.8D verwende auch ich sehr gerne, wobei es egal ist, ob du die AIS also manuell, oder die AF/AF-D-Variante verwendest. Es handelt sich durchgehend um die selbe optische Konstruktion. Und die war wirklich sehr gut, klein und leicht.
 
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warum macht man so etwas heute noch.

man kauft das modernste Auto mit jedem schnick und schnack,
man kauft das modernste Smartphone,
man kauft den modernsten Fernseher,
man kauft das modernste Küchengerät,
überhaupt kauft man grundsätzlich immer nur das modernste,
man hat eine moderne Z-Kamera zuhause,
warum um alles in der Welt quält man sich heute noch mit manueller Fokusierung an digitalen Kameras ohne entsprechender manueler Mattscheibe/Schnittbildindikator. Der grüne Punkt ist doch ein Witz und allenfalls zum schätzen geeignet falls der AF mal nicht richtig will.

So etwas hat fast schon was masochistisches.
Aber bitte, auch dafür soll es ja Liebhaber geben.
Nichts davon trifft auf mich zu. Ich benutze trotzdem AF-Objektive. Außer meine "Bastel"-Objektive. P6 mit Adapter auf Nikon-F. Da ist alles manuell. Benutze ich trotzdem gerne, weil die Adapter Shift- bzw. Tilt-Funktion haben.
 
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Ai-S 2.8/24mm dürfte die beste Option sein. Entspricht an der D300 einem 4/35mm, was für die Streetfotografie ein schöne Kombi sein könnte. 2.0/28mm und 1,4/35mm kann ich auch sehr empfehlen, aber da wird der Bildwinkel dann schon enger. Eine ganz grossartige kleine Portraitbrennweite ist das Ai-S 2/85mm.
 
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warum macht man so etwas heute noch.

man kauft das modernste Auto mit jedem schnick und schnack,
man kauft das modernste Smartphone,
man kauft den modernsten Fernseher,
man kauft das modernste Küchengerät,
überhaupt kauft man grundsätzlich immer nur das modernste,
man hat eine moderne Z-Kamera zuhause,
warum um alles in der Welt quält man sich heute noch mit manueller Fokusierung an digitalen Kameras ohne entsprechender manueler Mattscheibe/Schnittbildindikator. Der grüne Punkt ist doch ein Witz und allenfalls zum schätzen geeignet falls der AF mal nicht richtig will.

So etwas hat fast schon was masochistisches.
Aber bitte, auch dafür soll es ja Liebhaber geben.
Der grüne Punkt funktioniert astrein, solltest du mal probieren…
Manche machen das, was du nicht verstehst, weil es vielleicht Spaß macht, oder aus nostalgischen Gründen.
Es gibt auch weiterhin Oldtimer (Autos), die manche gerne fahren.
 
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Ich versuche mal etwas praxisbezogen zu antworten:

1) Hast Du schon Street gemacht? Wie dicht bist Du bereit an den Fremden ranzugehen. Bei 24/28mm muss man schon recht dicht ran. Mir macht das eigentlich nichts aus, aber in Deutschland wird das wohl häufiger zu Problemen führen. Es sei denn man macht Street, fast ohne Menschen, so wie Siegfried Hansen in Hamburg. Man kann Dir also keine passende Brennweite empfehlen, es gibt gute Streetfotografen die arbeiten meist mit 24mm (Alan Schaller), einige mit 28mm, viele mit 35 und 50mm, aber auch einige bei 75-85mm.
(Alle Angaben bezogen auf VF, entsprechend muss man das für APS-C umrechnen...)

2) Die D300 hat kaum noch Cropreserven, da muss der Schuss sitzen, das ist nicht einfach, da lässt sich der Bildausschnitt nicht mehr im Nachhinein finetunen.

3) Lichtstark und Zonenfokus widersprechen sich eigentlich. Zonenfokus bei 28mm liegt meist zwischen 5,6-8 und einer vorab eingestellten Entfernung von etwa 1,5m. Da wird nichts mehr fokussiert, da wird nur noch das Bild gestaltet und abgedrückt.

Street ist so schnell, wenn man da nicht einen hervorragenden AF mit Motiv-Erkennung (Augen) hat, kann man nur abgeblendet und mit voreingestellter Entfernung arbeiten und hoffen, dass die Person dann in die Schärfeebne läuft.

Selbst habe ich früher gerne das AiS 28/2.8 am APS-C Sensor für Street eingesetzt.... heute greife ich zu einer Sony mit saugutem AF und habe vorne das Tamron 20-40/2.8 dran und fotografiere meist offen.
 
2 Kommentare
1
1bildermacher1 kommentierte
Klasse erklärt und für jedem verständlich - Gruss Wolfgang -
 
Zuletzt bearbeitet:
P
pulsedriver kommentierte
Gut erklärt. Wobei man bei 1) noch genauer sagen müsste, wie die brennweite gemeint ist. @KB oder an der APSc Kamera? 28mm ist da Normalbrennweite, da muss man noch nicht so extrem nah ran. Mit 28mm an KB ist da ganz was Anderes.

Bezüglich croppen: Mit 'ner gut abgeblendeten FB auch älterer Bauweise ist die Schärfe eigentlich recht gut, wenn man korrekt fokussiert. Ich hätte kein Problem, dann 6 MP noch bis zu 40x60 zu drucken, zumal bei einem Streetfoto keiner Fineart Qualität erwartet.
Mit 'nem 28er am DX Sensor gibt croppen auf 6 MP von 12 MP dann schon fast 60mm@KB als Bildwinkel
 
Bei dem grünen Fokuspunkt waren die Chancen schon immer fifty-fifty dass der Fokus sitzt, alles andere sind Binsenweisheiten, manche haben sogar die AF Feinabstimmung bei manuellen Objektiven verwendet damit es besser funktionieren sollte, oder auch nicht.
AF-D 2.8er hatte ich auch welche, bei den Festbrennweiten hat mir eigentlich nur das AF-D 20 2.8 gut gefallen, neu gekauft hat nix geklappert, kompakt, leicht und annehmbare BQ.
Die anderen sind mit AF-S nicht zu vergleichen. Bei den frühen AF Kameras spielte Schärfe keine so große Rolle, aber heute wo alle bei 200% Ansichten vor dem Bildschirm hocken sieht es anders aus.
 
Kommentar
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