Nikon Z6II Fokus und Schärfentiefe

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ZerousOne

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Hallo, 🙋‍♂️

ich haben eine Nikon Z6II mit 24-70 Objektiv und fotografieren sehr viel Outdoor und Speisen, vor allem am Grill. Bei Manchen Fotos hätte ich gerne das komplette Bild scharf, aber regelmäßig das Problem, dass nur der Fokus-Ausschnitt scharf ist und der Rest unscharf. Mittlerweile habe ich schon mehrere unterschiedliche Einstellungen probiert, Artikel gelesen und Youtube Videos angesehen, ohne auf eine Lösung dafür zu stoßen.

Hat vielleicht jemand eine Idee?
 
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Im Prinzip gibt es da nur zwei Möglichkeiten. Zum einen abblenden, zum anderen Fokusstaking.
 
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Mit Abblenden meint ihr die Tiefenschärfenkontrolle auf die Fn-Taste legen, oder bin ich hier gedanklich falsch unterwegs?

Fokus Staking ist mir komplett neu, wie funktioniert das mit der Z6II?
 
2 Kommentare
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Die erste Frage zeigt eigentlich eines und das meine ich gar nicht arrogant. Du solltest zuerst einen VHS-Kurs Fotografie besuchen und dort die Grundlagen der Fotografie lernen.
 
Christoph BlĂĽmer
Christoph BlĂĽmer kommentierte
Abblenden meint "Schließen der Blende", also hier im Kontext auf Werte im Bereich 11-16 oder größer stellen, damit Du wirklich große Schärfenausdehnung in der Tiefe ("Schärfentiefe") bekommst. Die Abblendtaste zeigt Dir nur den Effekt der eingestellten Blende durch Schließen der Blende während des Drückens.
 
Mit Abblenden meint ihr die Tiefenschärfenkontrolle auf die Fn-Taste legen, oder bin ich hier gedanklich falsch unterwegs?

Fokus Staking ist mir komplett neu, wie funktioniert das mit der Z6II?
Nein, gemeint ist anstatt Blende 2.8 oder 4.0 abblenden auf Blende 11 oder 16. Fokusstacking solltest dir anlesen. Stichwort: Aufnahmen mit Fokusverlagerung im MenĂĽ.
 
Kommentar
Wow, bis auf 1-2 Ausnahmen ziemlich eingebildete Antworten. Anscheinend nur ein Forum voller Profis, die sich fĂĽr etwas Besseres halten.
Dann bin ich mal wieder weg.
 
3 Kommentare
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Nee, nur wenige Profis, sondern meist nur Amateure, die zumindest die Grundlagen der Fotografie beherrschen.

Warum kann man einfach nicht mehr eingestehen, dass man von Dingen wenig Ahnung hat und zielfĂĽhrend ein Fachwissen aufbauen?

Soll ja auch Leute geben, die an einem Nachmittag die Grundlagen der Fotografie lehren.
 
Kurt Raabe
Kurt Raabe kommentierte
Dann bin ich mal wieder weg.
Moin
das löst aber nicht dein Problem
Abblenden wäre der erste Schritt ( größere Zahl gleich kleinere Blende)
aber ich hätte da eine weitere Frage
mit welcher Brennweite machst du bevorzug deine Bilder ??
bei 24mm oder bei 70mm z.B bei Blende 2.8 und 70mm kommst du
schon in den Bereich der "Freistellung"
bei Blende 5.6 und 24mm sollte das Ergebnis deinen Vorstellungen nach
passen
 
W
W.W. kommentierte
@ZerousOne Die Reaktion habe ich bereits beim lesen des ersten Posts erwartet. Nur weil Du die Basics nicht beherrscht (Abhängigkeit der Tiefenschärfe von Blende und Brennweite) und man Dir das deutlich sagt, bist Du eingeschnappt.

Bei gleicher Brennweite: je kleiner die Blende (größere Zahlen), desto größer der Schärfenbereich.
Bei gleicher Blende: je größer die Brennweite, desto geringer der Schärfenbereich

Die Blende stellst Du am vorderen Einstellrad der Z6 ein. Die Abblendtaste dient nur zur Kontrolle der Tiefenschärfe.
 
Wow, bis auf 1-2 Ausnahmen ziemlich eingebildete Antworten
Nein, das scheint nur so.

Dass die Tiefenschärfe von der Blende abhängt ist eben basic Grundwissen.
Fotokurs 1. Stunde.

Und wenn Du das nicht weißt, dann ist es ja nicht böse gemeint wenn man Dir das reflektiert. Denn ein kleiner Grundkurs würde in Deinem Fall offenbar nicht schaden.
 
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Moin,
ein VHS-Kursus kann nĂĽtzlich sein, muss es aber nicht. M. E. wird da viel Wartezeit investiert - es dauert eben, bis der Dozent auch fĂĽr mich Zeit hat. Ich habe mir stattdessen wie folgt geholfen:
Als erstes erwarb ich ein Buch, in welchem die Grundlagen der Photographie gut erklärt waren; mit Bildern und graphischen Darstellungen. Die Zeiten haben sich verschlechtert, aber Du findest in Deiner Nähe bestimmt eine Buchhandlung, die für Dich einige Bücher zur Anschauung bestellt. Alternativ bliebe noch die öffentliche Bücherei.
Als zweites nahm ich die Camera mit nur einem Objektiv, einen DIN-A5-Block und einen Bleistift. Systematisch machte ich von einem bestimmten Objekt diverse Aufnahmen, wobei ich von den Faktoren Blende und Belichtungszeit jeweils nur eine systematisch veränderte. Der ISO-Wert war eh unveränderlich, es war die Zeit der Analogphotographie. Die Objekte teilte ich ein in Nahbereich, Normalbereich und "etwas weiter weg".
Ich wiederholte dieses Procedere mit zwei anderen Objektiven / Brennweiten; ich wählte damals, in erster Anschaffung, 35mm, 50 mm und 85 mm
Waren die Filme entwickelt und die Dias gerahmt, kam die große Wissensshow mit Diaprojektor und großer Leinwand. Da konnte ich sehr schnell und sehr genau sehen, wie sich welche Einstellungsveränderung wie ausgewirkt hatte. Ich hatte ja noch meine Notizen.
Gut, das mit Projektor und Leinwand ist heute eher nicht mehr üblich. Dafür gibt es ja Monitore / TVs. Das mit dem Notizblock ist auch nicht mehr üblich; dafür gibt es die automatischen EXIF-Einträge. Bleibt nur noch, einen Versuchsaufbau mit intrinsischer Logik zu entwickeln und sich beim Photographieren strikt daran zu halten. Ich wette: Nach maximal 100 Bildern hast auch Du begriffen, worauf es ankommt. Dann hast Du die "Fahrschule" verstanden und kannst loslegen.
Möge die Übung gelingen!
 
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Mit Abblenden meint ihr die Tiefenschärfenkontrolle auf die Fn-Taste legen, oder bin ich hier gedanklich falsch unterwegs?

Ja, kleine Öffnung = große Blendenzahl einstellen und ganz wichtig: die Tiefenschärfenkontrolle benutzen. Bei den Blendenwerte über 5.6 blendet die Kamera erst im Aufnahmemoment auf den endültigen Wert ab, das Sucherbild zeigt in dem Fall nicht den tatsächlichen Schärfebereich der Aufnahme an. Nur die Tiefenschärfenkontrolle zeigt es in dem Fall so an wie es später im Bild erscheint.

Fokus Staking ist mir komplett neu, wie funktioniert das mit der Z6II?
Siehe #7
 
3 Kommentare
cjbffm
cjbffm kommentierte
die Tiefenschärfenkontrolle benutzen.
Dann wird's im Sucher zappenduster und niemand kann noch irgendetwas erkennen. - Das geht und ging zumindest mir schon immer so, auch als ich erst Mitte 20 war.
 
E
Emc2 kommentierte
Kann man so nicht uneingeschränkt sagen. Stimmt, auf f/16 abgeblendet bringt wirklich nur Finsternis. Das ist aber nicht der Sinn der Tiefenschärfekontrolle. Weshalb nicht: In diesem Bereich ist die Tiefenschärfe schon so groß, dass nicht kontrolliert werden muss. Interessant ist diese Option für Aufnahmen bis bspw. f/8, vielleicht auch nur f/5,6. Wenn es also um die Beurteilung geht, ob das Motiv hinreichend gut vom Hintergrund hervorgehoben wird. Bzw. ob wirklich alles "scharf" ist, was klar erkannt werden soll.
So habe ich es in den vergangenen 50 Jahren immer gehandhabt und mache es auch heute noch so.
 
volkerm
volkerm kommentierte
Du hast aber schon mitbekommen dass es hier um die Z6II geht? Da sollte die Tiefenschärfenkontrolle genau das machen, was der Name sagt, ohne den Sucher zu verdunklen. Zumindest bei meiner Zf funktioniert das tadellos.

Ansonsten wie oben geschrieben: Liveview blendet nicht vollständig ab, deshalb zur Vorschau oberhalb f/5.6 nur eingeschränkte Aussagekraft.

Bei Nahaufnahmen (dazu zähle ich jetzt auch mal das genannte Grillgut) ist die Kontrolle des Schärfebereichs durchaus relevant, so jedenfalls meine Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wow, bis auf 1-2 Ausnahmen ziemlich eingebildete Antworten. Anscheinend nur ein Forum voller Profis, die sich fĂĽr etwas Besseres halten.

wer hier fragt, dem wird auch geholfen. Leute die Dir helfen wollen so anzugehen wie Du es machst, kommt nicht gut. Die allermeisten hier im Forum sind einfache Hobbyfotografen die alle mal "dumm" angefangen haben und sich ihr Wissen und die Erfahrung erst haben aneignen müssen. So auch ich, als ich vor ca. 40 Jahren die erste Knipskiste in der Hand hatte. Übrigens, auch der gelernte Berufsfotograf musst sein Handwerk erst erlernen, auch wenn der eine oder andere YT-Gott und Influenzer häufig anderer Meinung ist.

Es ist schon ziemlich dreist von Dir die gegebenen Ratschläge als "ziemlich eingebildete Antworten" und die Leute als "Besserwisser" abzutun, weiß Du es wirklich besser?. Bis jetzt wurde hier noch kein falscher und unvernünftiger Rat gegeben. Da es Dir an den nötigen Grundlagen zu fehlen scheint, sonst wäre die Frage nicht gekommen, wirst Du keine pauschale Antwort bekommen. Lösungsansätze für dein Problem gibt es mehrere, aber ALLE setzen Basics vorraus die man haben sollte. Wie gesagt, gerne helfen wir Dir, aber die Ratschläge musst DU annehmen wenn es was werden soll.

Dann bin ich mal wieder weg.

Wenn es so sein soll, ist zwar schade, aber OK, davon geht das Forum und die Welt nicht unter.
 
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Der TE kennt die Fotografischen Fachbegriffe "Fokus" und "Schärfentiefe" (siehe Thread-Titel), aber er weiß angeblich nicht was "Abblenden" ist. Ich glaube, wir sollten diesen Thread nicht zu ernst nehmen.
 
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E
Emc2 kommentierte
Etwas zu kennen heißt noch lange nicht, dass man um die Bedeutung des Bekannten (i.s v. "habe ich schon mal gehört") weiß.
 
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F
forensurfer kommentierte
Da musste ich aber erst mal recherchieren, was du gemeint hast.... Danke, wieder was gelernt!
 
Als Anfänger ist man mit den vielen Begriffen völlig überfordert und kann die Zusammenhänge gar nicht erfassen.

Als ich angefangen hatte, kaufte ich mir ein Buch und habe tagelang versucht, den Text mit den Funktionen der vor mir liegenden MTL5b in Einklang zu bringen. Hatte gedauert....

Da versteht man nur Abfahrt und Bahnhof. Kommen dann ( gut gemeinte ) Anmerkungen von erfahrenen Anwendern, ist man völlig durch den Wind.

Kann den TE verstehen, der vielleicht erschlagen ist von den ganzen Informationen und dadurch etwas dünnhäutig reagiert.
 
2 Kommentare
dembi64
dembi64 kommentierte
es geht nicht darum ob der TO erschlagen und überfordert ist mit den Informationen, er hätte jederzeit die Möglichkeit die Tipps und Anregungen zu hinterfragen.
Es geht darum, dass hier Leute die helfen wollen blöd angegangen werden.
 
Frank2111
Frank2111 kommentierte
Zum Zeitpunkt der gezeigten Dünnhäutigkeit gab es noch nicht viele Informationen.
 
Mittlerweile habe ich schon mehrere unterschiedliche Einstellungen probiert, Artikel gelesen und Youtube Videos angesehen, ohne auf eine Lösung dafür zu stoßen.

Hat vielleicht jemand eine Idee?

Du hast schon versucht Dich einzulesen /Videos angesehn.,
die Grundlagen sollten darin ja erklärt worden sein - vielleicht stehst Du nur "auf der Leitung" ... vor lauter "viel Info"

So gesehn wäre es gut wenn Du uns ein Bild zeigst und Dein Problem anhand dessen genauer erklärst - wie sieht das Bild jetzt aus, wie hättest Du es denn gerne
 
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Noch betreffend Fokus der Z6ii.. komme gerade vom Chasseral zurück von Halb-Nachtaufnahmen. Hatte Z6ii und D780 dabei.. die Z6ii fand den Fokus praktisch nicht mehr, da eben sehr dunkel. Man musste irgendwo noch einen Punkt für einen Helligkeitsunterschied suchen, dann ging es nach 2-3 Anläufen. 3x zeigt sie mir mit grün scharf an, aber im Sucher konnte ich sehen, dass da überhaupt nix scharf war. Die D780? Ein Unterschied wirklich wie Tag und Nacht. Irgendwo hinhalten und in Bruchteilen einer Sekunde war das Ding scharf (durch den Sucher). Null Probleme einen Fokus zu finden. Hätte ich nie für möglich gehalten, dass die Differenzen derart krass sind. Bei der Z6ii war das Z 28-70/2.8 drauf und bei der 780er das AF-P 70-300. Das nur so nebenbei.. heisst bei Dunkelheit werde ich nur noch die D780 oder D850 mitnehmen.
 
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