Nikon Z6 welchen Standart Zoom ?

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Diaz

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Hallo liebe Community !
Ich bin neu im Forum und habe mich etwas umgeschaut aber kein passendes Thema gefunden.
Ich besitze eine kleine Nikon z6 und habe ein 85mm 1.8s objektiv dazu. Ich möchte gern mein zweites objektiv kaufen.
Hier bin ich sehr interessiert an einem Zoom-Objektiv.
Meine Auswahl beschränkt sich aufgrund der Tatsache , dass ich nicht so sehr viel Geld ausgeben möchte auf :
F-Mount:
Tamron 24-70 g2 2.8 mit ftz adapter
Nikon 24-70 2.8 ED VR/nonVR
Z-Mount:
Tamron 28-75 2.8 g2
.
Jetzt ist meine große Frage : welches sollte ich mir zulegen?
Ich fotografiere vor allem das hier :
Portrait (indoor und Outdoor)
Events (indoor und Outdoor)
Firmenfeiern und Veranstaltungen

Filmen steht nicht direkt im Vordergrund , es geht eher um die Fotografie , dementsprechend wäre mal eine Verzögerung des AF von ner Millisekunde nicht schlimm, die Zeit zu warten hätte ich da ich nicht unbedingt auf Video fixiert bin.
Ich glaube das Tamron G2 mit f Mount war ja damals ein top objektiv , kann es da heute immernoch mit dem ftz Adapter glänzen ? Oder sind die Bilder durch den Adapter negativ beeinflusst ?
Wäre ein F-Mount durch die geringeren Preise ein schnapper wert ? Oder ist dir Schärfe nicht mehr so konkurrenzfähig , dass man sich dann vielleicht ärgert ??
Danke für eure Hilfe und ich wünsche einen guten Start ins Wochenende wenn es dann heute Nachmittag beginnt :)
 
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Indoor wären mir die 24mm auch wichtig. Bei vorhandenem 85/1.8 Z auch wichtiger als f/2.8
Daher schliesse ich mich an: 24-70/4 Z gebraucht. Denke für 300 bis 350 geht das. Und wenn mehr Licht auch unterhalb von 85mm noch ein gewisses Thema ist, kann noch das 40/2.0 dazu, neu für etwa 230, gebraucht daher wohl unter 200. Ist auch ein schöner Bildwinkel für halber bis ganzer Mensch recht formatfüllend im Bild mit was Umgebung drauf.
 
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@Diaz: Der FTZ-Adapter hat keine negativen Auswirkungen auf die Bildqualität. Es handelt sich dabei lediglich um einen Tubus (ohne Linsen), der den unterschiedlichen Abstand zwischen Film/Sensor und Kameraanschluss von F- und Z-Kameras ausgleicht. Daneben enthält er noch ein bisschen Elektronik für die Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv und eine mechanische Blendensteuerung für die Objektive, die diese noch benötigen.

Wenn Du Lichtstärke f1:2.8 benötigst oder willst, würde ich von den von Dir genannten Objektiven das Tamron für Z-Mount wählen. Wenn ich neu in ein Kamera-System einsteige und noch keine F-Mount Objektive vorhanden sind, würde ich versuchen, ohne Adapter auszukommen.
Als ich in das Z-System eingestiegen bin, hatte ich bereits einiges an F-Mount-Objektiven. Um nicht gleich alles zu ersetzen, habe ich daher den Weg mit Adapter gewählt.
 
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wenn es das Budget hergibt, würde ich das Z24-120/4 nehmen, egal ob neu oder gebraucht. Ist ein erstklassiges Allroundobjektiv, mit dem sich nahezu alles Alltägliche in top Qualität fotografieren lässt und zudem gut nach oben und/oder unten mit z.B. einem Z12-30 oder Z100-400er erweitern lässt falls später mal Bedarf besteht.

Bei kleinem Budget das 24-70/4. Es ist ein kleines, aber feines Kitobjektiv, welches dem anderen genannten kaum nach steht. Zudem ist es inzwischen als neuwertig gebraucht für kleines Geld zu haben was nichts mit der Qualität zu tun hat, sondern der Tatsache geschuldet ist dass es als Kitobjektiv mit vielen neuen Kameras gekauft wurde, viele aber inzwischen auf ein 24-120er umgestiegen sind. Auch wenn es ein Kitobjektiv ist, es verdient es einen besseren Status.

Ich habe beide und wenn es klein und leicht, aber dennoch flexibel sein soll, kommt das kleinere 24-70 drauf.
 
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Ich würde denke ich auch einfach um sicher zu gehen ein 2.8 besitzen.
Stellt sich mir nur die Frage ob günstig den vorhandenen ftz Adapter nutzen und adaptieren oder vielleicht für 500-700€ das z Mount 28-75 kaufen
 
3 Kommentare
volkerm
volkerm kommentierte
Ich war mit dem 24-70/2.8 AF-S am FTZ nicht zufrieden weil der AF an der Zf viel schlechter funktioniert hat als zuvor an der D800. Gerade bei wenig Licht hat der AF sehr oft "gepumpt", das passte irgendwie vom Regelverhalten nicht gut zwischen Kamera und Objektiv.

Deshalb gewechselt auf 24-70/4 Z und später 24-120/4 Z, damit gab's keinerlei Probleme. AF schnell und optisch gut.
 
D
Diaz kommentierte
Af-s 24-70 war das Nikon objektiv der 1. Generation ?
 
volkerm
volkerm kommentierte
Ja, das war ein 24-70 der ersten Generation. An der D800 absolut problemlos, nur adaptiert war das Regelverhalten im Zusammenspiel mit FTZII und Zf nicht stimmig. Da ich das gleiche Problem auch mit meinem anderen AF-S Objektive hatte mussten die alle gehen, mich hat es nur noch genervt. Mit den nativen Z-Objektiven keine Probleme, da pumpt nix.

Es mag sein dass der langsamere AF der Z6 hier sogar besser funktioniert, also im Gesamtverhalten nicht dieses "über das Ziel hinausschiessen und zurückrudern" zeigt.
 
Für ein ganz kleines Geld gibt es auch das native Nikon z 24-50.
Das ist aber wenig lichtstark und hat nur einen kleinen Brennweitenbereich.
Zur Abbildungsleistung kann ich nichts sagen.

Dafür ist es als Kompromiss (in Bezug auf Brennweite und Lichtstärke) für ca. 150€ aber auch fast geschenkt. Vielleicht wäre das ja eine sinnvolle, preiswerte Ergänzung der vorhandenen Brennweite?

 
Zuletzt bearbeitet:
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Erstmal musst Du entscheiden ob Du f/2.8 brauchst oder nicht.
Bei der Eventfotografie würde ich niemals ohne 2.8er Zooms arbeiten - egal wie oft die Hinweise auf höhere ISO kommen.

Sehe ich auch so, wortwörtlich.

Das G2 von Tamron wäre mein Favorit. Trägt nicht dick auf, wiegt nicht viel, scheint von 28 bis 75mm offen scharf zu sein, ist relativ günstig.

 
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Genau das ist auch meine eigentliche Frage . Lohnt es sich für ca 700-800 Euro das Tamron g2 zu holen oder wäre es besser mit meinem ftz Adapter ein 400euro Tamron 24-70 f2.8 g2 für f Mount zu adaptieren…
 
1 Kommentar
B
Brunke kommentierte
Wenn keine alten Objektive vorhanden sind, würde ich nicht mit dem FTZ anfangen. Ich sehe den als Übergangshilfe von F zu Z. Oder allenfalls als Lösung für spezielle Objektive. Ein Universalzoom hätte bei mir immer das Z-Bajonette
 
Ich würde denke ich auch einfach um sicher zu gehen ein 2.8 besitzen.
Stellt sich mir nur die Frage ob günstig den vorhandenen ftz Adapter nutzen und adaptieren oder vielleicht für 500-700€ das z Mount 28-75 kaufen

ob Du f2,8 braucht oder nicht musst du entscheiden. Ich persönlich habe 2,8 nie wirklich vermisst, mir war das mehr an Brennweite lieber, weil flexibler. Auch die immer wieder propagierde Freistellung ist zwischen f4 und f2,8 nicht wirklich kravierend, ist eher eine Glaubensfrage und wird meistens völlig überbewertet.

Wenn du eine Nikon mit F-Bajonet hast und nutzen möchtest kann man schon auch F-Objektive kaufen und mit FTZ nutzen. Wenn Du jedoch nur Z-Kammeras hast würde ICH keinen Euro mehr in F-Objektive investieren. Praktisch alle Z-Objektive sind den vergleichbaren F-Objektive zum Teil recht deutlich überlegen. Zudem macht eine Adapterlösung das Handling nicht wirklich besser, zumindest wenn man mit F- und Z-Bajonett gemischt arbeitet.

Aber klar, jeder hat dazu eine andere Meinung.
 
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Genau das ist auch meine eigentliche Frage . Lohnt es sich für ca 700-800 Euro das Tamron g2 zu holen oder wäre es besser mit meinem ftz Adapter ein 400euro Tamron 24-70 f2.8 g2 für f Mount zu adaptieren…

Der FTZ war ein guter Übergang. Ich nutze ihn noch am 300 PF.

Aber letztlich wirst Du bei Z-Mount-Objektiven landen, so geht es zumindest den meisten. Also in die Zukunft gedacht…
 
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Also wenn du nur Z hast, schliesse ich mich den anderen an und empfehle keinen F-Adapter. Wäre schade. Die alten passen schon optisch nicht zu den neuen Z. Ebenso wird das ganze wesentlich grösser. Ich nutze den FTZ ab und zu, habe aber auch tonnenweise F-Linsen von AI bis zu den neusten. Aber zu 99% nutze ich auch nur Z-Linsen. Passt optisch besser zur Z6, ist kleiner und die Z-Objektive, sind wie oben geschrieben, den entsprechenden F-Linsen überlegen.

Ich würde folgendes auch vorschlagen:

Wenn es wirklich günstig sein muss, das 24-70 4.0. Optisch hervorragend und wird meistens im Kit verkauft. Viele kaufen dann das Kit und verkaufen das Objektiv, da man meistens mehr kriegt als der Kitaufpreis und so noch was an die Kamera dran hat. Hab ich auch schon bei Fuji gemacht. Dann kriegt man neue Objektive wesentlich günstiger.

Wenn du günstig 2.8 willst.. dann wäre absolut das 28-75 2.8 von Nikon oder das neuere Tamron sehr zu empfehlen. Ist ein gutes Objektiv. Hatte das Nikon auch. Mittlerweile aber verkauft und das Nikon 28-70 2.8 geholt. Ist dann schon nochmals eine andere Liga, kostet aber auch das Doppelte.. Denke nicht deine Preisklasse.

Wenn du mehr Zoom brauchst, dann auch das 24-120 4.0. Habe ich auch, sehr gute Bildqualität und absolut zu empfehlen. Die Frage ist, was ist dir wichtiger, Zoom oder Lichtstärke. Wenn Lichtstärke und günstig, wie gesagt, das Nikon 28-75 2.8 oder das Tamron 28-75. Wenn Zoom wichtiger, das 24-120.

Nicht zu unterschätzen ist aber noch die Brennweite 24 oder 28. Mir hat beim 28er oft Brennweite gefehlt. 24 ist mir jetzt schon noch wichtig. Das müsste man auch noch in Betracht ziehen.

Um auf den Punkt zu kommen, beginne mit einem Z 24-70 4.0 gebraucht. Versuch das, wenn du später noch ein 2.8er willst, wirst du das dann quasi ohne Verlust wieder verkaufen können. Aber so würde ich an deiner Stelle mal starten und dann mal probieren.
 
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Eigentlich wurde alles gesagt, nur noch nicht von jedem :)
Ich fotografiere genau den von dir beschriebenen Eventbereich und komme mit F4 sehr gut klar. Deshalb geht auch mein Rat in diese Richtung:
Wenn f2.8, dann das Tamron Z.
Wenn F4 und kleines Budget Z24-70, das hatte ich selbst und habe es "nur" wegen der erweiterten Brennweite gegen das 24-120 getauscht.
Das wäre dann auch meine Empfehlung bei mehr Budget.
Mit FTZ und den "alten Kloppern" würde ich mich auch nicht mehr beschäftigen. Du sparst weniger Geld, als du mit Z an Freude, Qualität und Handlichkeit gewinnst.
 
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Ich würd auch zum Tamron 28-75 raten. Das 24-120 hat mir für deine genannten Anwendungen schon an F nicht gereicht und das hat sich durch Z natürlich nicht geändert.
 
T
Tom.S kommentierte
Was heißt scharfe Nasenspitze? Bei 3,5m Aufnahmeabstand und 28mm (was in Innenräumen durch passt wenn mehrere Personen auf das Bild sollen) hat man selbst bei Blende 2,8 immer noch 2m Schärfentiefe.

Klar sollte man sich auch über Blitzeinsatz Gedanken machen aber das war nicht gefragt.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


OK, wenn man nur über Technik reden kann. Zur Fotografie gehört aber mehr.
 
T
Tom.S kommentierte
Wenn sich noch Fragen zur Bildgestaltung ergeben sollten, wird sich der TO sicher noch melden.
 
peterkdos
peterkdos kommentierte


Du verwechselst was.

Aber OK, eie Fototechnik kann man sich erlesen, die Fotografie muss man sich erarbeiten.

Kennt nicht jeder.
 
T
Tom.S kommentierte


Auch über Blitztechnik und Lichtsetzung kann man sich mal mit Lesen schlau machen und dann durch Anwendung erarbeiten. Das ist in allen Bereichen der Fotografie so.
 
Alles klar danke für die vielen Antworten !!
Ich denke ich werde gucken was ich da wirklich brauche und werde mich zwischen dem neuen Tamron und dem „Kit 24-70“ entscheiden :)
 
T
Tom.S kommentierte


Bei sehr großen Veranstaltungsorten können 70mm oben rum tatsächlich knapp sein. Da müsste dann irgendwas längeres her z.B. ein Tamron 35-150 o.ä.
Bei Familienfeiern in üblichen Wohnräumen wirst du damit viel Freude haben. Durch den größeren Bildwinkel, der da oft erforderlich ist um mehrere Leute auf das Bild zu bringen, gibt es wenig Probleme mit der Schärfentiefe.
 
dembi64
dembi64 kommentierte


an dieses Objektiv hatte ich tatsächlich auch schon gedacht. Ist mit~1500€ aber nicht gerade ein Schnäppchen und zudem mit fast 1,2kg und 82er Filtergewinde ein ziemlicher Klopper.
 
F
Fotograf58 kommentierte
Das Tamron kenne ich nicht. Mit dem Z 4,0/24-70 machst Du nichts falsch. Es ist optisch gut und sehr angenehm kompakt. Vielleicht ergeben sich später doch Gelüste nach mehr Brennweite in Form eines 24-120 oder mehr Lichtstärke in Form eines 2,8/24-70. Das würde ich aber in Ruhe abwarten, egal was andere hier schreiben. Mit einem gebrauchten Z 4,0/24-70 verbrennst Du auch kaum Geld beim Wiederverkauf. Das Tamron würde für mich schon aufgrund der Größe mit FTZ ausscheiden. Dann würde ich tatsächlich eher zum Z 2,8/28-75 greifen.
 
D
Diaz kommentierte
Zum Licht nochmal , ich stelle zwar die Frage , welche objektiv man mir als Empfehlung an die Hand geben würde , allerdings habe ich damit nicht direkt schöne Bilder bei 2.8 oder 4.0 in Verbindung gesetzt.
Dass ich das objektiv drauf schraube und direkt in nem dunklen Raum verschwinde ist natürlich Blödsinn :)
Dass ich 1. das objektiv kennen lernen muss, 2. es ausgiebig testen/nutzen muss ist mir da schon klar , schließlich will ich ja wenn ich später mal in der Situation bin ein Objektiv für ein bestimmtest Event zu wühlen oder auch zwei , mir sicher sein, dass ich weiß wo das objektiv glänzt , wo nicht und wo ich mit etwas nachhelfen doch schöne Fotos bekomme :)
Sprich , Licht etc. habe ich hier gar nicht vor zu klären, dass ich auch mit nem 2.8er und vor allem ner z6 keinen mountainbiker im darkroom erwische ist mir klar :D
 
T
Tom.S kommentierte


Es lässt sich auch nicht immer und überall ein Blitz verwenden. In öffentlichen Gebäuden wie Standesämter etc. oder Kirchen ist das meist nicht erlaubt. Da bleiben dir nur Lichtstärke und ISO. Und dann ist Blende 2,8 schon hilfreich.
 
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