Das Problem all der Tabellen und DOF Rechner ist,
dass immer sugeriert wird bis dahin isses scharf und danach
schlagartig unscharf.
Dabei ist der Verlauf fliesend und beginnt bereits vom
fokusierten Punkt an.
Gruss
Juergen
Ich hab vor sehr genau 20 Jahren auf einer Reise durch die Extremadura mal etliche Fotos (noch analog, logischerweise!) nach diesem Konzept gemacht - bewußt ausprobiert, indem ich Vordergrund so mit ins Bild genommen hatte, daß dieser bei Einstellung auf Hyperfokal-Distanz noch hätte "scharf" sein müssen.Das Problem an diesen ollen Regeln ist, dass die für irgendwelche Zerstreungskreise gelten die damals schon pauschal waren und heute noch viel mehr ungenau sind.
Ich fokussiere natürlich auch auf das bildwichtige Motiv. Wenn es im Bereich der hyperfokalen Entfernung für die gewählte Blende liegt, spricht nichts dagegen, diese auch einzustellen.Das ist der Punkt. Daher fahre ich am Besten, indem ich auf den Punkt fokussiere, der im Bild am wichtigsten ist. Mir bringt es nichts, wenn ich laut hyperfokal-Tabelle bei 35mmf/8 auf 5-10m fokussiere, mein Vordergrund aber viel weiter weg ist und somit auch schon nicht mehr 100% scharf...
weil der Fotograf als solcher ganz oft nicht wirklich mit all zu viel Lernwille gesegnet ist. Was er einmal gelernt hat, das will er nachhause tragen, in sein Denkarium ablegen und bis in alle Ewigkeit abrufen können ... ohne Berücksichtigung der Umgebungs- und Randbedingungen, deren Einhaltung für eine Regel mindestens genau so wichtig ist wie die Regel selbst.Dann frage ich mich aber ernsthaft warum das immer noch so gut wie in allen Fotozeitschriften erwähnt wird
Natürlich sollte man auf das bildwichtigste Element fokussieren.Ich fokussiere natürlich auch auf das bildwichtige Motiv. Wenn es im Bereich der hyperfokalen Entfernung für die gewählte Blende liegt, spricht nichts dagegen, diese auch einzustellen.
Wobei man die Tabellen aus der analogen Zeit vergessen kann. Diese gehen von einem viel größeren, noch tolerierbaren Zerstreuungskreis aus, als er nach heutigen Maßstäben für D800 & Co. richtig ist.
Die ermittelten Entfernungseinstellungen für diese Kamerageneration unterscheiden sich von den Früheren dramatisch.
Aber ich wüßte jetzt nicht, was sich an den Gesetzen der Optik durch die Verwendung eines digitalen Bodies geändert haben sollte.
Die hyperfokale Distanz ist ein Relikt aus Zeiten, in denen man sich 10 x 15 Abzüge angesehen hat.
Ich muss nicht auf Unendlich fokussieren, wenn ich einen Weiher 20m weg auch scharf haben will. Sondern ich fokussiere auf den Weiher, und trotzdem ist/bleibt der Hintergrund scharf. Und das funktioniert heute so gut wie damals.
Ich muss nicht auf Unendlich fokussieren, wenn ich einen Weiher 20m weg auch scharf haben will. Sondern ich fokussiere auf den Weiher, und trotzdem ist/bleibt der Hintergrund scharf. Und das funktioniert heute so gut wie damals.
das nicht, aber ...Aber ich wüßte jetzt nicht, was sich an den Gesetzen der Optik durch die Verwendung eines digitalen Bodies geändert haben sollte.
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?
We use cookies and similar technologies for the following purposes:
Do you accept cookies and these technologies?