Das freut uns ganz besonders: Wolfgang Tillmans reiht sich in die Preisträger des Hasselblad Awards ein. In der langen Liste der bisherigen Preisträger seit 1980 liest sich jeder Name vertraut: die Crème de la Crème der Fotografie ist dort vertreten. Deutsche Preisträger waren bisher Bernd und Hilla Becher (2004) sowie Robert Häusser (1995).
Die gezeigten Bilder sprechen mich persönlich (Subjektiver Eindruck) jetzt nicht besonders an.
Aber die Laudatio ist ja allerfeinste Sahne und liest sich wie die Werbung für einen sündteuren französichen Rotwein.
Dabei ist es ja Gemeinplatz, dass es beim Wein nur zwei subjektive Kategorien gibt: "süffig" oder "korkt".
In diesem Sinne "korken" die hie gezeigten Bilder (mit Ausnahme des Freischwimmer 16), aber ich würde gerne noch mehr Arbeiten von Wolfgang Tillmans sehen. Der Preis wird schon seinen Gründe haben.
Das erste der gezeigten Bilder finde ich sehr interessant, wenngleich sich die Geschichte dahinter nicht rein aus dem Foto erschließen mag.
Das 2. ist interessant, aber imho nichs außergewöhnliches.
Mit den anderen kann ich so gar nichts anfangen. Das Bild der Iguazu-Fälle wirkt wie belanglose Urlaubsknipserei, und der Typ mit dem Hals, oder die Blumentöpfe? Kamera ausgerutscht?
Hmm, wird alles seine Berechtigung haben, aber ich weiß (noch) nicht, welche.
Kunst ist ja relativ und obliegt im Auge des Betrachters. Aber die gezeigten Bilder aus dem ersten Link sind für mich das selbe wie Tofu auf dem Grill. Interesant aber lieber doch was gescheites.