Der Cropfaktor bezieht sich doch auf das Kleinbildformat, also
Brennweite mal Cropfaktor ergibt tatsächliche Brennweite bzw. den Beschnitt der Brennweite.
Oder habe ich die Frage nicht verstanden?
Diagonale KB: Wurzel(24²+36²)=43,27
Diagonale DX: Wurzel(16²+24²)=28,84 (ich weiß, ist gerundet)
43,27:28,84=1,5
Alles ganz einfach mit Pythagoras...
das seitenverhältnis ist aber nicht immer gleich. der cropfaktor (besser: formatfaktor) ist ja keine nikon-interne angelegenheit
die brennweite ist eine eigenschaft des objektivs unabhängig vom format des sensors bzw films, der im gehäuse sitzt. ES GIBT KEINE BRENNWEITENVERLÄNGERUNG!
Klar, der Crop-Faktor bezieht sich auf das KB-Format...der cropfaktor ist das verhältnis der kleinbild-diagonale zur jeweiligen diagonale des sensor-/filmformates.
Vermutlich, zumal ich die Existenz der "Brennweitenverlängerung" mit keinem Wort erwähnte, es aber "Beschnitt" nannte.
Und was soll man bitteschön mit einem Formatumrechnungsfaktor ohne die dazugehörige Brennweite den nun anfangen?
Diagonale KB: Wurzel(24²+36²)=43,27
Diagonale DX: Wurzel(16²+24²)=28,84 (ich weiß, ist gerundet)
43,27:28,84=1,5
Ich habe mal das DX-Format mit 23,6mm mal 15,8mm ausgerechnet und der daraus ergebene Cropfaktor beträgt genau 1,52.
Hallo zusammen!
Seit Nikon im Jahre 1999 mit der Nikon D1 das DX-Format harausgebracht hat haben wir den altbekannten Cropfaktor von 1,5.
Frage: weiß hier Jemand wie man den Cropfaktor bezogen auf das Kleinbildformat von 24mm mal 36mm ausrechnet? evtl. ein Formel?
Danke und Gruß
Matthias
Mal ganz doof dazwischen gefragt:
Was bringt einem das Wissen des Cropfaktors?
Weil ich mich nicht mit der dämlichen Suchfunktion abquälen möchte, schreib ich das einfach noch einmal:
Ein "35mm Äquivalent" war und ist sinnvoll bei Handtaschenknipsen, welche keine festgelegte Chipgröße haben. Deshalb ist hier eine Angabe "7.3-29.2mm f/2.8-4.1" völlig nichtssagend über die zu erwartende Bildwirkung. Da hat es sich sehr früh eingebürgert, darauf zu schreiben "enspricht 35-140mm". Man könnte natürlich gleich den Bildwinkel angeben, aber unter einem 35mm Objektiv konnte sich vor 10 Jahren jeder der ein bisschen Fotoerfahrung hatte etwas vorstellen.
Bei den DSLRs hat es sich dann eingebürgert, den Cropfaktor zu nennen, womit sich dann jeder selbst ausrechnen konnte, was er sich von einem DX 18-55mm oder von einem DX 55-200mm zu erwarten hatte.
In der Zwischenzeit hat das aber seine Berechtigung verloren, denn wer seit der D50 mit DX Kameras fotografiert, über die D70s auf die D90 aufgestiegen ist und einen Wechsel ins FX Lager aus Kostengründen nicht anstrebt, der weiss, wie 18mm, 55mm und 200mm auf seiner Kamera wirken und dem sagen Brennweitenverhältnisse auf einer Kamera für Film, mit der er nie gearbeitet hat, sowieso nichts. Der Cropfaktor ist eine Krücke für Leute, die eine Krücke brauchen, um sich mit einem ungewohnten Format schneller zurecht zu finden. Mehr nicht. Wer bisher nur mit der Hasselblad fotografiert hat und sich eine D90 zulegt, der kann sich ja auch einen Cropfaktor dafür ausrechnen, wenn es die Sache erleichtert.
Allerdings darf man nicht vergessen, dass sich zwischen den Formaten nicht nur der Bildwinkel ändert, sondern auch die Bildwirkung.
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