so jetzt hab ich schon zwei Objektive für meine D70s.
1.Nikon 28-105 und Tokina 100 Makro.
2.Was fehlt mir, mache über wiegend Landschaftsfotos!
3.Möchte nicht unendlich viele Scheiben mit mir rumtragen.
Soll ich das 28-105 verkaufen und mir dann ein Multibrennweitenobjektiv holen, glaube von Tamron 18-250? oder lieber behalten und dann lieber ein WW kaufen.
Was brauht man wirklich an Brennweiten in der Landschaft???
Landschaft soll ja oft ganz aufs Bild - daher würde ich Dir ein 12-24 mm nahelegen. Ich habe das Tokina. Das 12-24 benutze ich am seltensten, weil ich vor allem im Studio Dinge fotografiere (mit dem Micro-Nikkor 60mm 2,8), oder Reportagen mache (mit Nikkor 17-55mm 2,8 und 70 - 200 mm 2,8).
Das Nikkor 12-24 war mir schlichtweg zu teuer. Tokina: >80% der Qualität zu 50% des Preises. Damit kann ich leben.
Den Monsterzooms traue ich nicht wirklich. Gerade bei Landschaft will man ja vielleicht mal Details sehen, da dürfte ein 18-200 unbefriedigend sein.
Also: 450 Euro für das Tokina 12-24 und Du bist auf der sicheren Seite.
Hallo Thomas,
am ehesten solltest Du doch selbst beim Fotografieren merken, ob Dir irgendwo eine Brennweite oder Qualität fehlt. Einfach mal auf Vorrat kaufen ist sicher nicht die günstigste Alternative...
Gruß von Rudi
Landschaft mit Betonung durch eher engen Ausschnitt: Dein Nikon.
Das Ganze bis auf die Rinde des Baums verengt: Dein Tokina
Landschaft, wie z. B. Teiche, Seen, Uferlinien: 12-24 mm Superweitwinkel
Stadt, insbesondere enge Gassen: 10-20mm Ultraweitwinkel
Street (Leute auf der Straße): 17-70mm
Ein "Suppenzoom" wie das von Dir genannte 18-250mm muß zwar nicht automatisch schlecht sein, doch bereits bei der geringen Lichtstärke stößt man m. E. vorzeitig an Grenzen. Auch "gebogene Linien" (z. B. bei Gebäuden) und Randabschattungen (z. B. Himmel) mindern die Freude am Bild bzw. machen oft Bildbearbeitung (EBB) am Rechner notwendig.
Hallo Thomas,
wenn Du reine Landschaften fotografierst, würde ich nicht unter 18mm Brennweite gehen, sonst sind Berge und Täler zu weit weg. Ich bevorzuge wie Christian das Tokina 12-24 ATX, was sich auch hervorragend für die Architektur eignet. Die Superzooms sind was für Touristen und ihre Schnappschüsse, zumal der Nachteil die geringe Lichtstärke bei den langen Brennweiten ist. Gutes Gelingen!
Gruß Steffen
Meine Landschaftsbilder schwanken zwischen 10mm und 340mm. Das läßt sich eh nicht mit einem Objektiv abdecken.
Was Du brauchst, solltest Du selbst ermitteln, indem Du raus gehst und Fotos machst. Dann merkst Du schon, ob Du mehr Weitwinkel brauchst oder mehr Tele.
Schwierig, da eine konkrete Aussage zu treffen, wie Maik und Nixel schon sagten. Am universellsten fährst du wahrscheinlich mit einem WW Zoom. Um weit entfernte Objekte allerdings nah ranholen zu können, unbrauchbar und du solltest die Brennweitenwahl mehr deinen Gewohnheiten anpassen.
Ich mache, so glaube ich die wenigsten Landschaftsbilder mit meinem 12/24er. Viele entstehen mit dem 28/85.
Man paßt die Optik der sehweise an. - Habe ich "nur" ein 50er drauf, dann muß ich auch gucken wie ein 50er. Das ist mit jeder anderen Brennweite ebenfalls so.
Jeder von uns hat "seine" Objektivserie zusammengestellt.
Ich mache meine Reportagen mit dem 12/24 und dem 80/200.
Landschaften dagegen mit dem 17/35, aber viel häufiger mit 28/85.
Das ist kein Königsweg, aber meiner.
Ein anderer wird andere Kombinationen bevorzugen.
Man muß nicht alles haben - aber es macht mehr Spaß...