Grundsätzlich kenne ich zwei Methoden, die Farben bei der Umwandlung zu Graustufen zu gewichten. Zum einen gewichtet man im RGB-Modell die drei Farbkanäle mit unterschiedlichen Multiplikatoren. Das entspricht der Benutzung von Farbfiltern.
Beispiel: 0.94, 0.94, 0.24
Blau kommt zu 24% durch, rot und grün zu je 94%. Man muss entsprechend länger belichten oder nachverstärken um den Lichtverlust zu kompensieren. Blauer Himmel wird sehr dunkel, eine violette Blüte aber auch.
Zum anderen kann man Farbbereiche gewichten. Adobe verwendet dieses Prinzip in der SW-Umwandlung des ACR, bringt ein Filter mit, sowie eine Einstellungsebene. Hier werden nicht die RGB-Kanäle mit Multiplikatoren gedämpft, sondern Kuchenstücke aus dem Farbkreis oder entsprechend Bereiche in anderen Farbräumen.
Beispiel: Blautöne kommen zu 25% durch, der Rest zu 100%. Dadurch verdunkelt man den blauen Himmel, nicht aber die violette Blüte, obwohl ihr Blaukanal gesättigt ist.
Warum muss denn alles in englischer Sprache geschrieben werden?
Ich nehme an, das war eine rhetorische Frage? Falls nicht: Welche der acht verbreitsten Sprachen schlägst du als Nachfolger für die langjährige Wirtschafts-, Wissenschafts- und Internetsprache Englisch vor?
* Mandarin (1.215 Mio. Sprecher)
* Englisch (690 Mio. Sprecher)
* Hindi (525 Mio. Sprecher; s. auch Hindustani)
* Spanisch (447 Mio. Sprecher)
* Französisch (290 Mio. Sprecher)
* Arabisch (290 Mio. Sprecher)
* Russisch (240 Mio. Sprecher)
* Portugiesisch (218 Mio. Sprecher)