Am Sylvesterabend waren wir in der Oper.
Der Barbier von Sevilla von Rossini.
Nebenbei eine der allerersten CDs die ich im Januar 1984 gekauft habe.
Und die hat sich, allen Unkenrufen der Dauerhaltbarkeit von CDs zum Trotz, am Sonntag fehlerfrei abspielen lassen.
Das hatte einen ganz anderen Charm, als eine Aufführung in einem riesigen Opernsaal.
Gesucht im weltweiten Internet, gebucht über einen össterreichischen Kartenverkauf, bezahlt mit einer amerikanischen Kreditkarte und geguckt
in watertown.
Schöne neue globale Welt! Mögen es die Hassprediger in allen Kulturen doch auch endlich begreifen. Zusammen geht alles. Gegeneinander nichts.
Gegen 23:30 war es auf San Marco noch einigermassen überschaubar.
Richtung Piazzetta wurde es schon dichter. Und je näher die Uhr
zum Jahreswechsel rückte, desto mehr Leute drängten sich.
Nach dem Feuerwerk war das Gedränge riesig um vom Platz zu kommen,
gleichzeitig wollten offenbar ganze Menschenmassen Richtung Piazetta.
Das für ein paar Minuten eine sehr unangenehme Situation, die sich
nach einem heftigeren Gedrückt plötzlich aufgeloest hat.
In roten Unterhosen habe ich aber niemanden rumlaufen sehen.
Auch beim Italiener kann die Weihnachtsdeko mal minimalistisch ausfallen.
Im geschmackvollen Ambiente gezeigt, reicht auch mal eine Kugel für
eine heimelige Weihntachtsstimmung.