Im vorigen Jahr hatten wir es schon probiert, aber erst Mitte Oktober diesen Jahres hat es geklappt:
Wir haben für 2 Nächte eine Wohnung im Wildpark "Johannismühle" bekommen.
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Da sich das Haus inmitten des Parks befindet, kommen die Tiere auch bis an das Haus heran.
Der Termin war insofern sehr günstig, weil sich zu diesem Zeitpunkt die Hirsche noch in der Brunft befanden, was wir immer wieder sehen und hören konnten.
Die Möglichkeit, aus dem Fenster zu fotografieren, besteht natürlich.
Das wird aber auf Dauer langweilig und du hast immer die gleiche Position.
Du meinst es aber sicherlich mit einem Augenzwinkern.
Viel, viel schöner ist es natürlich, wenn du dich den Tieren bis auf wenige Meter nähern kannst und nichts zwischen euch steht.
Das Video mit den Bären kannte ich noch nicht, ist aber sehr interessant.
Ich habe ein ähnliches von einem Mann gesehen, der auf Kamschatka (Russland) mit Bären lebt.
Vom Leiter des Wildparks erfuhren wir, dass dieser eine Fläche von über 130 ha umfasst, wovon ca. 100 ha für die Besucher zugänglich sind.
Dazu gehören neben großzügigen Freiflächen auch große Waldgebiete, in die sich die Tiere zurückziehen können.
Ich weiß, dass viele User hier im Forum Fotos, die in Zoos, Wildparks oder bei Greifvogel-Shows entstanden sind, kategorisch ablehnen.
Das ist ihr gutes Recht, sie haben ihre Gründe dafür und ich akzeptiere das auch.
Gerade in dem Wildpark, den ich besucht habe, finde ich, dass den Tieren sehr gute Bedingungen geboten werden.
Die Besucher dürfen sich nur auf vorgeschriebenen Wegen bewegen und die Hirsche und Rehe können sich auch in Waldgebiete zurückziehen, die für die Besucher gesperrt sind.
Außerdem habe ich auch nicht behauptet, dass es sich bei den hier eingestellten Fotos um Wildlife handelt.
Als wir dort waren, hatten wir anfangs noch Regen. Auch der nächste Tag versprach kaum Wetterbesserung.
Für uns war das aber im Nachhinein sehr gut, denn es gab kaum Besucher und die Regenbilder haben mir auch besser gefallen.
So konnten wir uns ganz ruhig den Tieren nähern und sie sehr gut beobachten.
An unserem letzten Tag hätten wir diesen Damhirsch fast übersehen. Er lag in seiner Brunftkuhle, die mit den Vorderläufen und teilweise auch mit dem Geweih gescharrt wird.
Er war deutlich heller als seine Artgenossen und wir hatten ihn an den Tagen zuvor noch nicht gesehen.
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Diese sehr entspannte Lage soll angeblich auch nur selten zu sehen sein.
Ist uns auch nur dieses eine Mal aufgefallen.
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Als wir abends nochmal zu den Löwen und zum Wolf wollten, war der Rothirsch unmittelbar an unserem Haus beim Äsen.
Er ließ sich nicht stören und ich konnte in aller Ruhe noch ein paar Fotos machen.
Da ich bisher vorwiegend Hirschbilder gezeigt habe, hier nun noch einige von den Rehen.
Ich empfand sie als deutlich zutraulicher.
Wenn man sich eine Weile in ihrer Nähe sehr ruhig verhalten hatte, kam es mehrfach vor, dass sie sich bis auf Streichelhöhe näherten.
Dann hatte ich natürlich mit dem 70-200er keine Chance zum Fotografieren.
Vielen Dank, Thorsten, für den Hinweis.
Ich habe einiges bei Wikipedia gelesen und da stand:"Der Damhirsch ist deutlich größer als das Reh, aber kleiner und vor allem leichter als ein Rothirsch.".
Ich bezog das "deutlich größer als das Reh" auf das weibliche Tier vom Damhirsch.
So habe ich wieder was gelernt und werd`s mir merken.