Manú im südlichen Peru gehört zu den größten geschützten Regenwald-Reservaten im gesamten Amazonasgebiet. Dank seiner Höhendifferenz von 4.000 Metern finden sich im Nationalpark unterschiedlichste ökologische Zonen, vom Hochgebirge der Anden bis zum tropischen Regenwald im Amazonas-Tiefland.
Nach einer Begegnung mit Nilpferden, Tausenden Gnus und Zebras hebt Fotograf Art Wolfe mit seinem alten Freund Alexis Peltier ab, um Luftaufnahmen vom Abflug der Flamingovölker zu machen. Der Buschpilot führt ihn in ein entlegeneres Gebiet Kenias, in die Gegend Laikipia, wo sich engagierte Naturschützer für die Wiederherstellung und den Erhalt der ursprünglichen Wildnis und großen biologischen Vielfalt einsetzen.
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Patagonien ist ein Paradies für Gipfelstürmer. Über der “Trekking-Hauptstadt” El Chaltén ragt die bizarre Silhouette des Monte Fitz Roy auf, der zum Pflichtrepertoire für Bergsteiger und zu den beliebtesten Fotomotiven der Gegend gehört.
Die bizarren Felsformationen im US-amerikanischen Südwesten sind im Laufe der Jahrhunderte durch Erosion entstanden. Im Zion-Nationalpark im Bundesstaat Utah zwängt sich Art Wolfe durch schmale, von Wind und Wasser in den Fels gekerbte Canyons und bewundert die Hoodoos genannten Gesteinssäulen, die wie gigantische Ausrufezeichen aus der Landschaft empor ragen.
Allahabad und Varanasi gehören zu den berühmtesten heiligen Städten Indiens. In Allahabad, am Zusammenfluss der Flüsse Ganges und Yamuna gelegen, lebt die größte religiöse Gemeinschaft der Erde.
Die zwischen zwei Kontinenten gelegene, raue Insel ist Heimat Tausender Seevögel und Meeressäugetiere. Mit seiner Reise nach Südgeorgien kehrt Art Wolfe an seinen Lieblingsplatz zurück und fotografiert die smaragdgrünen Buchten des windigen Eilands, wilde Fjorde, Albatrosse, die mit ihren enormen Flügelspannweiten bis über 3,5 Meter jede andere lebende Vogelart übertreffen, Königspinguine, die in Kolonien von Hunderttausenden auf der Insel leben, Seehunde und See-Elefanten.
Äthiopien ist das einzige afrikanische Land, das nie unter europäischer Kolonialherrschaft stand. Einige der Stämme, die seit Jahrhunderten hier ansässig sind, leben so abgeschieden von der Zivilisation, dass ihnen nicht einmal bewusst ist, dass ihr Land mittlerweile Äthiopien heißt.
Für viele ist Japan ein Land, das niemals stillsteht und dessen Großstädte Prototypen der modernen Mega-Citys sind. Aber Japan hat eine ebenso beeindruckende andere Seite: Gerade im Winter bietet sich abseits der Metropolen eine faszinierende, durch Stille und Schlichtheit geprägte Landschaft.
Das Nordterritorium von Australien ist vor allem eines: ein unüberschaubar weites Gebiet absolut wilder, unberührter und wunderschöner Natur. Für die australischen Ureinwohner ist der Ort der Ursprung allen Lebens.
Mali, das siebtgrößte Land auf dem afrikanischen Kontinent, ist ein Land der Nomaden, geprägt von Sand, Salz und endloser Weite. Es beeindruckt durch seine landschaftliche Vielfalt, die von subtropischen Regionen des Niger-Flusstals im Süden bis zur Wüstenregion der Sahara im Norden reicht. Neben der Sahara gibt es an den Niger-Ufern auch Gebiete, in denen einige der ältesten afrikanischen Ethnien leben.
Es sind unwirtliche Regionen, die Art Wolfe in dieser Episode erkundet: Die Reise beginnt auf den Falkland-Inseln, östlich von Argentinien und Feuerland gelegen. Die raue Landschaft ist Heimat zahlreicher Tierarten, darunter viele Vogelarten, Robben und Pinguine. Auf unbewohnten Inseln trifft der Naturfotograf auf Tausende Schwarzbrauenalbatrosse und Schopfkarakaras, die dort ungestört nisten können.
Das Pantanal – portugiesisch für “Sumpf” – im Herzen Südamerikas ist außergewöhnlich artenreich und gilt als eines der weltweit größten Feuchtbiotope. Es erstreckt sich vom südlichen Amazonasbecken und den östlichen Anden über Ostbolivien und Paraguay bis nach Brasilien. Zusammen mit dem US-Wissenschaftler und Umweltaktivisten Russ Mittermeier erkundet Art Wolfe das riesige Binnenland-Feuchtgebiet, das zum Unesco-Welterbe gehört.
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Art Wolfe besucht einige Dörfer, in denen Voodoo-Bräuche noch besonders lebendig sind. Er fotografiert rituelle Maskentänze, Menschen in Trancezuständen und faszinierende Zeremonien mit Feuerschluckern.
Grüne Wälder, Berge und eine scheinbar endlose Küstenlinie – Neuseeland ist bekannt für seine unglaubliche Schönheit. Der Inselstaat liegt im Südwest-Pazifik, 1.200 Meilen östlich von Australien. Dieses kleine Land hat einen großen Traum: eine Nation zu werden, die weltweit Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit ist. Die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, verstehen sich dabei als Bewahrer ihrer Kultur, aber auch als Wächter über die einzigartige Natur, über das Meer, die Pflanzen und die Tiere ihrer Insel.
Vor 80 Millionen Jahren löste sich Madagaskar vom afrikanischen Festland. Die widerstandsfähigen oder vom Schicksal privilegierten Arten, die bis an die Küsten vordringen konnten, überlebten in diesem neuen Lebensraum.
Auf den eisigen Gewässern des Kongakut River dringt Art Wolfe flussabwärts bis zum nördlichsten Naturschutzgebiet der USA vor, das sich zwischen den Weiten der Tundra und den zerklüfteten Gipfeln der Brookskette erstreckt.
Indien und Nepal stehen nicht nur fürübervölkerte Städte, sondern auch für das “wilde” Asien, wo noch Tiger, Nashörner und Bären in natürlicher Umgebung leben. In dieser Episode reist Art Wolfe frei nach den Erzählungen von Rudyard Kipling auf einem Elefanten zu den letzten Bengalischen Tigern.
Baja California, der 31. und gleichzeitig nördlichste Bundesstaat Mexikos, grenzt an Kalifornien und vereint grüne Oasen und einsame Wüstenlandschaften. Die Halbinsel ist Heimat einer überraschenden Tier- und Pflanzenvielfalt. Prächtige Kakteen, Seelöwen und ein Schwarm Delfine geben die ersten Fotomotive für Art Wolfe ab.
TV-Tipp: Entdeckungsreisen ans Ende der Welt: Mexiko
Das kleine Königreich Bhutan, dessen Name aus der Landessprache mit “Drachenreich” übersetzt wird, befindet sich mitten im Himalaya zwischen Indien und der autonomen Region Tibet. Das jahrtausendealte, lange Zeit von der Welt abgeschnittene Land kämpft heute um die Bewahrung seines kulturellen Erbes.