Der nächste Tag wird meine Runde um die Vanoise-Gletscher schließen.
Durch Hitze und viele zum Teil sehr steile Felswege ist er nochmal eine kleine Herausforderung und ich bin froh, ihn nicht am zweiten Tag bei Regen und Nebel gegangen zu sein.
Ich treffe ein Murmeltier, das nicht schnell genug wegläuft.
Ich sehe sehr schöne Schmetterlinge.
(Ich habe kein Makro dabei und muss mich daher mit diesem gruseligen Bokeh zufrieden geben.)
Ich laufe auf den Berg Grande Casse zu, unter dem meine letzte Hütte liegt, die ich vom ersten Abend schon kenne.
Durch den flachen Lac des Vaches wurde der Wanderweg mitten hindurch gelegt, indem man große flache Steine hinein gelegt hat.
Ich treffe noch ein paar Almbewohner.
Nach dem Abendessen genieße ich den letzten Sonnenuntergang hier oben in den Bergen.
N.B. Kleine Anekdote ohne Bilder, die das Hüttenleben so sympatisch macht.
Im Keller der Hütte gibt es 3 Duschen. Zum Duschen muss man sich an der Rezeption einen Jeton besorgen, den man dann im Vorraum der Duschen in ein Kästchen einwerfen muss. Sobald der Jeton eingeworfen ist, beginnen die 5 Minuten Duschzeit.
Da man dort meist nicht alleine ist, mag man sich nicht erst ausziehen und dann durch den Raum laufen und den Jeton einwerfen. Die mitgebrachten Handtücher sind üblicherweise auch eher sehr klein und taugen nicht, sich für den Gang zu verhüllen.
Also quatscht man am besten Leute an, die auch auf die Dusche warten oder sich gerade waschen. Man drückt ihnen die eigene Duschmünze in die Hand, sagt ihnen, in welche Nummer man geht und bittet sie, auf Zuruf aus der Kabine (wenn man ausgezogen und duschfertig ist), die Münze einzuwerfen. Da man nicht immer dieselbe Sprache spricht, kommt es immer wieder zu Missverständnissen, was das mit der Münze soll, oder über die Nummer der Duschkabine oder dass man nicht mitbekommt, wenn der Duschende einem sagen will, dass er jetzt fertig ist ... Meist geht es ziemlich lustig her in so einem Duschkeller