Todesgefahr - dank RAW!

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WOW, ich habs grad mal bei einem der Bildchen vom letzten WE probiert: Reiterinnen samt Pferd in durch extrem tiefstehende Sonne beleuchteter Halle. Da waren so einige dabei, wo Teile gerade noch nicht ausfrassen (auf die Lichter belichtet) und andere völlig im Dunkel versanken. Besonders schön bei einem Schecken, die weißen Teile voll im Licht, die dunkelbraunen im Schatten.

Mit der Tiefen/Lichter-Korrektur in CS3 war es eher "suboptimal" mit CNX im 1. Versuch schon recht gut, jetzt mit dem Tip von Heiko und vielen kleinen Punkten geradezu genial :up::up::up:
 
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David, wenn ich eines finde, wo ich kein MR brauche, oder eines bekomme (die Damen sind halt sehr eitel) stell ichs ein
 
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Manchmal ist es etwas "suboptimal", dass man nur die runde Form zur Verfügung hat. Da wird dann z.B. bei einem Makro schnell mal ein Teil des gleichmäßigen Hintergrundes miteinbezogen.
Mit einem Rechtsklick auf den "U-Point" kann man sich - u.a. - den Auswahlbereich (in s/w), der betroffen ist, exakt anzeigen lassen und ihn ziemlich genau anpassen. Die Lage des "U-Points" ist dabei mitentscheidend, d.h., der Pixelbereich, auf den er gelegt wird. Oft hilft es, den "U-Point" nur ein paar Pixel zu verschieben.

Herzlich,
Erika
 
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Um dies zu vermeiden, wäre eine weitere Möglichkeit, den Kontrollpunkt groß genug zu machen und dann bis zur Hälfte aus dem Bild raus zu schieben.

 
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Eines der wichtigsten features, wie ich finde. :up:

Auf der Nikon Imaging Seite gibt/gab es auch ein par gute Video-Tutorials, die bei mir den "Aha" Effekt auslösten, und CS3 für ganz schwierige Fälle in den Hintergrund geschoben haben. (Aber es gibt ja wie erwähnt Viveza für CS Anhänger)

Ich denke es lohnt sich, ab und an auf die Capture NX2 Seite zu schauen. Da ist auch was tutorial-technisch in Vorbereitung.
Der neue Kopierstempel ist phänomenal.
 
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Mit einem Rechtsklick auf den "U-Point" kann man sich - u.a. - den Auswahlbereich (in s/w), der betroffen ist,...

Danke für den Tipp, Erika! Das ist in der Tat eine nützliche Funktion und ich benutze sie eigentlich immer, wenn ich einen Punkt setze. Es erleichtert zwar das Platzieren und das Abschätzen, was alles miteinbezogen wird aber mein Grundproblem beseitigt es nicht. Siehe z.B. unteres Bild: Der Schnabel des Eisvogels ist partiel überbelichtet und ich will versuchen da noch etwas Zeichnung rauszuholen (was in diesem Fall auch möglich ist). Der Radiusschieber des Farbkontrollpunktes ist fast bis auf die kleinste Einstellung runtergeregelt aber trotzdem wird etwas von dem Hintergrund mitgenommen. Das gibt dann einen unschönen Hof bzw. Saum am Schnabelrand, den ich später in PS wieder beseitigen muss. das Ganze ist nicht gravierend und nur bei ganz bestimmten Motiven auffällig (z.B. wie im Beispiel ein gleichmäßiger Hintergrund) aber wenn es da eine sauberere Lösung gäbe, wäre das schön.

Weitere Lösungsvorschläge sind natürlich willkommen!



Gruß
Heiko

Sorry David, dass unter Deinem schönen Bild jetzt Technikdiskussionen geführt werden...
 
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Weitere Lösungsvorschläge sind natürlich willkommen!
Du kannst die Bereiche, die bei einer Bearbeitung nicht involviert sein sollen, vorher "schützen": wieder rechter Mausklick. Es sollte noch genauer gehen mit dem Bereichsauswahlwerkzeug. Das muss ich aber auch erst ausprobieren. Außerdem besteht die Möglichkeit, innerhalb eines "U-Point-Bereiches" nur einzelne Farben oder Farbbereiche zu bearbeiten (LCH-Editor. Der 'Auto-Button' ist toll.), damit müsste es auch genauer gehen.

Herzlich,
Erika
 
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Sorry David, dass unter Deinem schönen Bild jetzt Technikdiskussionen geführt werden...

Aber nicht doch, Heiko! Ich finde das sehr interessant und lerne gerne dazu. Apropos, das was Du mit der Schnabelspitze gemacht hast, hab ich gerade gestern auf die Spitze eines Windrades anwandt - die war durch Lichtreflektion ebenfalls zu hell geworden.

Wobei ich gestehen muss, dass mir die Möglichkeit, einen Himmel in ausgewählten Partien dramatisch zu verändern, ohne dass sich die Grundstimmung ändert, momentan den grössten Spass bereitet.

Um dies zu vermeiden, wäre eine weitere Möglichkeit, den Kontrollpunkt groß genug zu machen und dann bis zur Hälfte aus dem Bild raus zu schieben.

Und genau da ist der einzige Haken, Wolfgang - die Kontrollpunkte lassen sich nur bis zum Mittelpunkt des Kreises hinausschieben. Und dann verschwinden - zumindest beim Mac - auch noch die Bezeichnungen.
 
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D-Lighting, yep! Auch eine nette Funktion, aber diese Art der Belichtungskorrektur hätte bei dem Bild dazu geführt, dass die Aussenbereiche völlig überbelichtet gewesen wären, da D-Lighting auf das gesamte Bild wirkt.

Nein, ganz und gar nicht. D-Lighting ist die "richtige" Lösung für diese Situation. Man kann D-Lighting in Verbindung mit den +/- Pinseln auch gezielt anwenden, falls nötig.

Mit den Kontrollpunkten/U-Points wird das Ergebnis so merkwürdig wie hier, weil die zu selektiv auf bestimmte Tonwerte und Farben wirken. Kontrollpunkte sind ein mächtiges Werkzeug, aber hier sind sie unpassend angewendet worden.
 
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Kontrollpunkte sind ein mächtiges Werkzeug, aber hier sind sie unpassend angewendet worden.

Seh ich (natürlich) anders, Volker. Ausserdem habe ich vor Einsatz der Kontrollpunkte, mit D-Lighting, Belichtungskorrektur und auch dem Weissabgleich experimentiert. Was das Bild in keiner Hinsicht verbessert hat.
 
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Ausserdem habe ich vor Einsatz der Kontrollpunkte, mit D-Lighting, Belichtungskorrektur und auch dem Weissabgleich experimentiert. Was das Bild in keiner Hinsicht verbessert hat.

David, ich meinte eigentlich ein zielgerichtete Arbeitsweise und keine Experimente. Mit Experimenten kommt man bei NX nicht weit, weil man da vielleicht 10% der Funktionalität herausbekommt und die wichtigen 90% gar nicht entdeckt.

Kontrollpunkte sind hier, ebenso wie bei Heikos Eisvogel, der völlig falsche Weg. Wenn man selektiv arbeiten möchte, dann wäre hier der Pinsel besser geeignet.
 
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Volker hat recht. Mit dem +/- Pinsel kann man sehr fein Bereiche bearbeiten. Mit "weiche Kante" (heißt das so? Ich habe hier im Büro kein NX) kann man dann noch die Übergänge zu den unbearbeiteten Bereichen "unsichtbar" machen. Ich verwende das z.B. bei Portraits wo ich per DLighting und +-Pinsel die Augenpartie aufhelle. Die Ergebnisse sind damit sehr gut.

 
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Moin,

ich denke LR kann das sehr wohl. Wenn man in der rechten Palete auf den kleinen Kreis klickt (siehe Bild, oben links unterm Histogram). Kann man danach einfach einen Bereich im Bild "rauf oder runter ziehen". Die Farbwahl wird hier von LR übernommen. Inwiefern das allerdings den U-Points entspricht weiss ich nicht. Es ist auf jeden Fall eine selektive bearbeitung möglich und mit LR2 gibt es ja noch bessere Möglichkeiten mit einer art Ebenenmasken zu arbeiten

Gruß Swen

Wie kann ich Bilder eigentlich inline in den Post bekommen??
 

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Hallo Swen, ich kenne den kleinen Kreis, aber wenn ich z.b. das Blau des Himmels mehr sättigen möchte, und mit dem 'Kleinen Kreis' da rauf gehe und "rauf bzw runter ziehe" wird alles Blau in dem Farbton im Ganzen Bild gesättigt. Also auch die blaue Jeans....So meine Erfahrung
Wie es in LR2 ist, weiß ich nicht

vg Christian
 
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Ja, genau so ist es. Ist halt nicht so selektiv wi in CNX oder PS.

In LR2 kannst du mit Hilfe von Masken die du mit einem Pinsel aufs Bild "malst" verschiedene Korrekturen selektiv für bestimmte Bereiche machen!

Wenn du LR nutzt, solltest du dir mal die Beta runterladen und testen :up:


Gruß Swen
 
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