Hi Leute,
Ich besitze einen Yongnuo 560 III und einen 568 EX.
Diese beiden wollte ich im Grunde verwenden und mit einer 560TX Controlleinheit versehen.
Grüße
Fabian
Für weiches Licht auf diese Größe sind Aufsteckblitze nicht konzipiert.
Und schon gar nicht für einen Stapel Bilder mit Vollgas kurz nacheinander.
Schiess einen gebrauchten Markenblitz in der Bucht - das kann auch
gerne eine Blitzkopf/Generator-Kombi sein und mach's damit.
Moin Fabian
nur kurze Anmerkung bzgl. Blitz.
Nutze selber mehrere 560III und 560IV und den YN-560TX und für iTTL den 568EX.
Den 568EX kannst du nicht direkt über den 560TX ansteuern/auslösen, dafür muss unter dem 568EX ein RF603 II N.
Wäre ein Überlegung zum 560TX einen zweiten 560III zu kaufen (kosten ja nicht die Welt). Dann kannst du wunderbar von der Kamera aus mit dem 560TX beide Blitze bzgl. Leistung/Zoom einstellen.
Moin Kurt,
Sorry, ich bin natürlich im Besitz von RF603.
Vorerst wollte ich mit denen arbeiten. Oder kann ich in Kombination 603 und 568 nicht die Leistung per 560TX verstellen?
Wenn dem so ist dann kommt ein 560 III oder sogar IV auf die Einkaufsliste.
Moin Fabian
der 603 ist ein reiner Funkauslöser, der nur den Blitz auslöst. Alle Einstellungen
musst du am Blitz machen.
Die 560IIIer haben ein "Funkmodul an Bord" mit dem 560TX kannst du die 560IIIer "fernsteuern" aber nicht den 568ex. Für den 568 brauchst du zusätzlich zum 560tx den 603.
Der 560IV hat die Steuereinheit von 560TX eingebaut, bringt aber nur Vorteile,
wenn du den 560IV auf der Kamera lässt.
Wie gesagt kostet es nicht die Welt 560III plus 560TX knapp 100Euro.
Jetzt haben wir aneinander vorbei geredet:
Kann ich den 568 mit 603 fernsteuern, also Leistung verstellen usw?
Wenn nein dann hol ich mir nen 560 IV. Damit hab ich ja dann die Möglichkeit wenn der 560 IV auf der Kamera ist,
meinen 560 III zu steuern, und wenn er entfesselt sitzt ihn mit dem 560 TX mit zu steuern.
Bin also maximal flexibel.
...nur bräuchte ich jetzt eure Erfahrung bezüglich der Lichtformer:
Durchlichtschirm, Reflexschirm oder Softbox. ...
...Die Unterschiede der Lichtformer sind mir bekannt.
Nur geht es mir um Praxiserfahrungen welche am ehesten für diese Anwendungsfälle geeignet sind. ...
Kann ich mit 2 Aufsteckblitzen in Lichtformeren die Gruppenfotos bewerkstelligen?
Es muss nur mit sanftem Licht aufgehellt werden. ...
Grüße
Fabian
15 Paare in vier Reihen Tiefe. Es geht also darum, ein Motiv von 15m Breite und 4 m Tiefe einigermassen gleichmässig auszuleuchten und dabei Schattenwürfe auf Gesichter möglichst zu vermeiden.
Lösung 1) Am besten höhengestaffelt (Treppe, Bänke) an einem leicht bewölkten Tag draussen... was aber nicht immer praktikabel ist.
Ein einzelner Schirm - egal ob ein oder zwei Meter im Durchmesser - hilft dir bei einer solchen Aufnahme innen kaum. Um das Motiv auch an seinen Seiten noch vernünftig abzubilden, sollte die Brennweite nicht unter 35mm (FX) fallen, was bedeutet, dass die Kamera etwa gleich weit von der vorderen Reihe der Paare entfernt sein sollte, wie die Gruppe insgesamt breit ist. Einfacher gesagt: stehen 15 Paare zusammen 10m breit, muss die Kamera etwa 10m weit weg sein.
Aus diesser Entfernung müsste dann auch geblitzt werden. Persönlich glaube ich jetzt nicht mehr an eine einzelne Lichtquelle - egal wie gross der Lichtformer und wieviele Wattsekunden der/die Blitze bringen: es wird Schlagschatten à gogo geben.
Lösung 2) mindestens zwei (besser drei, vier, fünf, sechs) Blitze von schräg oberhalb der Gruppe "fliegen" (Lichtbrücke ähnlich Bühnenlicht). Das liesse sich (mit einigem Aufwand) in einem Tanzsaal recht billig "fix" installieren. Je mehr Blitze, desto kleiner könnten die Lichtformer sein (oder ganz entfallen), und im Extrem muss man nur vier oder sechs Blitzschuhe unter die Decke (abgehängte Platten?) schrauben/kleben. Darein hängt man dann die Systemblitze am Tag der Gruppenaufnahme. Die Installation kostet keinen Zehner pro Blitzschuh, und die Blitze braucht man ja nur wenige Minuten darin zu lassen. Die notwendige Einstellung für eine gleichmässige Ausleuchtung lässt sich speichern oder aufschreiben und bis ans Ende aller Tage reproduzieren. Da das Licht von schräg oben kommt, wird es keine "dunklen" Gesichter geben. Wenig praktikabel in einem Kuppelsaal oder einer Turnhalle, aber billig und gut zwischen 2.70 und 4m Raumhöhe.
Lösung 3) Vier Schirme (0,9 bis 1,2m - was gerade billig auf eBay oder Amazon ist) ausserhalb der Sichtlinie (also je einen links und rechts der Kamera in vielleicht je 1,5m Abstand) und zwei Blitze/Schirme jeweils auf "gut halbem Weg" zu den äusseren Enden der Gruppe - just soweit von der Gruppe entfernt, dass sie noch so eben ausserhalb des Bildes bleiben. Du baust also ein +/- gleichschenkliges Dreieck mit deiner Kamera an einer Spitze. Auf dem linken und rechten Schenkel stehen je zwei Blitze/Schirme auf Stativen, der gegenüberliegende Schenkel wird von der Gruppe gebildet.
Die Ausleuchtung wird einfach: doppelte Distanz braucht vierfache Leistung, und durch die breit verteilten, weichen Lichtquellen, werden alle Gesichter ebenmässig beleuchtet, egal wie hoch der Raum ist. Der Aufbau geht schnell (vier Stative, vier Schirme), die Kosten bleiben im Rahmen: Stativ je 30.- Euro, Neiger je 30.- Euro, Schirm je 20.- Euro, Blitze teils vorhanden, teils zwischen 20 und 60.- Euro zu beschaffen. Da man den Aufbau in einer Ecke vorbereiten kann, hat man das Licht schneller stehen, als die Tanzpaare ihre Position fürs Gruppenfoto gefunden haben, und mit einem oder zwei von den Schirmen kann man dann auch gleich die individuellen Paaraufnahmen machen. Der Ingenieur in mir findet diesen Mehrfachnutzen "elegant gelöst".
Welche Schirme meinst du denn da? Durchlicht oder Reflexschirme?
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