Nur ist hier der ganze Denkansatz von dem 'Experten' schon völlig naiv.
Wer erwartet denn wirklich das die Kamera 'out of the cam' perfekte Timelapse-Aufnahmen liefert?
Mit der Einführung von SnapBridge hat Nikon doch schon gezeigt, daß sie lieber eine proprietäre Wlan Schnittstelle, als eine offene in ihren Kameras haben möchten. Vermutlich wollen sie gar nicht das andere Hersteller ihre Kameras nach belieben steuern können, bzw. die Daten übertragen, und Produkte auf den Markt bringen, die sie zum Sensorlieferanten degradieren.
VG
Das tut er doch gar nicht.
Er erwartet aber daß er auf eine professionelle
Kamera mit professionellen Mitteln zugreifen kann.
Na ja, tut er schon indem er in seinem offenen Brief erklärt, was seiner
Meinung nach zu ästhetischen und professionellen Ergebnissen führt
und weshalb kein ambitionierter Timelapse-Fotograf ein 'out of the cam'
Timelapse nutzt.
Bei Canon war das aus meiner Sicht auch eher ein 'Versehen' das es
möglich war mit Magic Lantern die Kamerafunktionen zu erweitern.
Das haben die sicherlich nicht so geplant und war auch keine
ausgeklügelte Marketingstrategie.
Natürlich würde sich jeder Nutzer über möglichst offene Standards
freuen, aber der Wunsch die eigenen Produkte zu verkaufen und der
ein möglichst universelles Werkzeug zu haben, stehen eben meist
im Widerspruch zueinander.
Nikon gewinnt nichts wenn sie diese Schnittstelle vernageln.
Sie bieten nämlich nichts an was die bislang von Timelapsern
verwendeten Produkte ersetzen könnte - und damit Umsatz
generiert. Sie verlieren aber garantiert diese Kunden.
Ich glaube aber das die Kamera auch ohne offenen Wlan Zugang
für viele Fotografen sehr attraktiv sein wird.
... ganz viele Aufrufe seiner Seite provozieren und verdient an den KLICKS ?Ich teile Deine Meinung nicht ganz. Klar ist der offene Brief schon sehr stark formuliert. Aber Günther Wegner war und ist ein "Nikon Fan Boy".
Vielleicht sorgt er sich auch um die Zukunft Nikons und will, dass
Genau genommen ist es so dass sich die Kamera nicht etwa in ein bestehendes WLAN einbucht und dann ansprechen lässt, sondern dass die Kamera ein eigenes WLAN aufbaut, in das sich dann das mobile Gerät einbuchen muss (und dafür das etwaige vorhandenen Netz verlassen muss.)
Und diese Verbindung bricht dann bei Ausschalten von Kamera oder Mobilgerät auch immer wieder ab.
Und das ist schon ein etwas steinzeitliches Konzept. Zugegeben.
Natürlich ist das kein Vorteil, aber das ist eben auch so gewollt.
Nikon geht es dabei vermutlich auch nicht darum, ein Hand voll
Timelapse-Fotografen zu verärgern, sondern ganz andere Funktionen,
die damit auch noch möglich wären, nicht offen zugänglich zu machen.
Man sieht ja auch oft genug, das Firmen nicht richtig, oder zu spät, auf Marktbedürfnisse reagieren.
Auch ein offener Wlan Zugang garantiert keinen Erfolg, denn es wäre
möglich das dem Unternehmen dadurch langfristig viele Geschäfte
entgehen. Es gibt auch genug Beispiele von Firmen die tolle Produkte
bauen und gerade daran zu Grunde gehen. Sie verkaufen einmal und
dann nie wieder...
Mmh, ich verstehe das Problem nicht. :gruebel:
Ziemlich am Anfang ist Nikon Thema.
Selbst wenn Nikon mit der Wieder-Öffnung des WLAN nur einer kleinen Spezialistentruppe ihr Hobby nicht mehr sinnlos beschneidet, (...)
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