Suche Kamera für gute Schmuck Produktfotos

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himes

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Hi,
ich will für mein Onlineshop Produktfotos schießen ich verkaufe Schmuck der von 1cm bis 5cm breit ist.
Ich hatte eine Nikon D5100 und für die habe ich mir eine Makro Linse gekauft um genau zu sein die AF-S Micro Nikkor 60mm f/2.8g ed. Ich war mit den Bildern die die Nikon D5100 gemacht hat nicht zufrieden und jetzt möchte ich mir gerne eine neue Kamera holen.

Ich habe mit +- 500€ gerechnet aber ich weiß halt nicht ob man dafür schon was anständiges bekommt.

Ich habe mir auch 4 softboxen gekauft weil ich hier im Forum gelesen habe das bei solch welchen Bildern man sehr viel Licht braucht.

Ich bedanke mich für jede Antwort .

Viele Grüße
Himes
 
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Ich möchte mich Lloyd anschließen und sagen: So schlecht sind die Bilder nun wirklich nicht. ... denn immerhin war er so pfiffig, sich exakt das Equipment zu kaufen, was man als Einsteiger für diese Motive sinnvoll einsetzt. ...

Da möchte ich Dir gleich zweimal widersprechen: Das verlinkte Foto IST schlecht und 4 Softboxen sind alles andere als eine sinnvolle Ausstattung für Schmuckfotos.

Solange auf glänzenden Oberflächen die Ränder und Kanten von Lichtformern völlig ungestaltet zu sehen sind und solange der Betrachter nicht erkennen kann, ob es sich bei diesen Kanten um den Lichtformer oder um die Form des Schmuckstücks handelt, ist das Foto unbrauchbar.
Auch auf einem billigen, schnellen Product-Shot muss das Produkt als solches einwandfrei erkennbar sein.
Und Softboxen mögen vllt. bei der Peoplefotografie noch irgendwie sinnvoll einsetzbar sein, aber damit eine halbwegs professionelle Einleuchtung in der Schmuck-Fotografie hinzubekommen, ist… naja, nennen wir es so: eine anspruchsvolle Aufgabe.

Hier meine Tipps:
Das A und O bei der Produktfotografie (auch bei einfachen Fotos) ist, dass das Produkt in all seinen Facetten von einem fremden Betrachter sofort erkannt wird und beurteilt werden kann. Welches Material, welche Strukturen, welche Oberflächen, welche Formen hat das Objekt? Wie fühlt es sich an, wie groß ist es, wie schwer, wie gut verarbeitet, glänzt es oder ist es halbmatt oder matt? Wodurch unterscheidet sich Silber von Platin und von Edelstahl? Leuchten geschliffene Steine oder sind sie tot?

Das alles in einem Foto zu zeigen, bedarf einer ausgeprägten Selbstkritik.
Je kritischer der Fotograf mit seinen eigenen Arbeiten ist, desto höher wird im Ergebnis die Qualität sein.
Wenn man von dem oben verlinkten Foto sagt "so schlecht ist das nicht", dann ist das zwar nett und freundlich, aber man gibt sich mit dem absoluten Minimum zufrieden, nämlich damit, dass man erkennt, dass da ein Schmuckstück liegt. Mehr nicht.
 
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Das ist ja auch Dein Job.

Stell Dir mal vor, im Computerforum schlägt einer auf und fragt Dich, was eigentlich der Unterschied zwischen Excel und Word ist, er hätte sich gerade bei AldiNord den neuen Medion Laptop geholt, ob das die richtige Hardware sei, er hätte nämlich das Angebot, für eine kleine Firma als Netzwerkadmin zu arbeiten, hätte aber keinen Schimmer, wie er das machen soll.
Auf DIESEM Level diskutieren wir hier!
 
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Nein, tun wir nicht: Die Frage war: Ich möchte Fotos für meinen Onlineshop machen. Nix Auftragsarbeit
 
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aber ist es nicht oft so, daß man als fachlaie weder sehen noch wissen kann, wieviel kenntnisse und erfahrungen in etwas stecken?
 
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aber ist es nicht oft so, daß man als fachlaie weder sehen noch wissen kann, wieviel kenntnisse und erfahrungen in etwas stecken?


Sagen wir mal so, ich habe mit ein paar meiner Mitarbeiter und wichtigsten Kunden die ich persönlich gut kenne mal ein paar Fotos verglichen:

Solche, wo ich mir mit dem Licht und den Schatten richtig Mühe gegeben hatte und solche, wo im Grunde nur über Licht plump freigestellt wurde.

Den allermeisten gefielen die Freisteller am Besten.
 
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Hallo Margot!
aber ist es nicht oft so, dass man als fachlaie weder sehen noch wissen kann, wie viel kenntnisse und erfahrungen in etwas stecken?
Das ist leider wahr, nur interessiert es den "Fachlaien" auch nicht die Bohne.
Der "Fachlaie" kann nur, wie es Bernd so schön beschrieben hat, das Endergebnis danach beurteilen, ob es ihm gefällt und sein Informationsbedürfnis erfüllt.
Wenn er dann ein "Haben wollen"-Gefühl entwickelt, hat das Foto seinen Endzweck "kauf mich!" erfüllt.
 
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