Ein Klassiker unseres Winterurlaubs an der Küste ist die Strandwanderung von de Haan nach Oostende.
Mit Ebbe und Flut, Frost, Schnee, Sonne oder Regen, Sturm oder Stille erleben wir jedesmal eine andere Landschaft.
Diesmal sagte meine innere Stimme: Nimm das 10-20er Objektiv mit auf die Tour! Gesagt, getan. Es hat sich gelohnt.
Staunend betrachteten wir die riesigen Wolkentrichter mit zylindrischen Basen, die über der See standen, nein über sie gen Küste wanderten.
Darunter mochten wir nicht sein, gemütlich sah das nicht aus. Ein kräftiger Nordwind blies.
Das Wasser vor dem Strand war nur wegen der vorgelagerten Sandbank noch recht glatt.
Diese Wolken zogen hinter Oostende vorbei, uns blieb der Sonnenschein.
Zwei Stunden später zog neues Gebräu über die See heran.
Links der Pfahl ist der neue Leuchtturm auf der frisch erbauten Schutzmole von Oostende.
Wenn jemand einen Tipp hat, wie ich diese "stürzende Linie" mit Photoshop Elements isoliert gearade rücken kann - gerne per PM - , bin ich dankbar.
Nur 3 Minuten später erreichte sie uns und den Strand, während "links" über den Dünen noch die Sonne schien, die ich hier voll ins Bild genommen habe.
Das Sigma 4-5.6/10-20mm ist zwar sehr resistent gegen Flare, gibt aber leider wegen gerundeter Lamellen keinen Strahlenkranz.
Da hieß es, beherzt die Kamera wegzupacken und den Regenschutz über den Rucksack und die Mütze über den Kopf zu ziehen,
denn Sekunden später prasselte ein Graupel- und Hagelschauer auf uns nieder.
In all den Jahren haben wir ein einziges Mal einen Seestern gefunden.
Aber an diesem tag spülte die Flut auf einem Streckenabschnitt von vielleicht 1 km massenhaft Seesterne an den Strand.