Stativbeine fetten

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Raisen

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Ich habe letzten Sommer mein Velbon CF-640 im Sand gebraucht.

Dabei haben die unteren Drehverschlüsse winzige Steinchen und Staub abbekommen, welche ich im Anschluß gründlich entfernt habe.

Die Verschlüsse waren leicht gefettet, beim Reinigen habe ich dieses jedoch mit entfernt. Seitdem läuft es verständlicherweise nicht mehr so "rund" beim Verstellen. Ein sehr leichter Widerstand im Vergleich zu den anderen, oberen Verschlüssen ist zu spüren.

Meine Frage lautet daher, ob jemand schon nachfetten musste und welches Fett sich am besten dazu eignet. Ich habe hier noch Schmier- und Kettenfett. Ist dies, sparsam angewendet auch langfristig für Gewinde geeignet?
 
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Ich habe nur Erfahrung mit Gitzo Alu Stativen. Die Hülsen fette ich sparsam mit reiner Vaseline. Kettenfett wird sehr steif. Ob das bei Carbon auch geht, weiss ich nicht.Aber ein dünner film mit dem Lappen aufgebracht und wieder abgewischt kann nicht schaden.
 
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Nichts fetten. Das führt nur dazu, dass sich der Dreck irgendwo anheften kann.

Gruß Jens
 
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Nichts fetten. Das führt nur dazu, dass sich der Dreck irgendwo anheften kann.

das ist schon richtig, Jens, gilt aber hauptsächlich für Kugeln von Kugelköpfen.

Die Drehklemmen der Gitzos zB sind ab Werk geschmiert und sollten nach einer Reinigung nachgefettet werden.

Nachtrag: es gibt ein gutes Teflonfett, weiss aber grad nicht mehr wie es heisst.
 
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Bei meinem Gitzo Stativ mache ich es so: Die Gewinde der Drehverschlüsse mit einer Bürste vom Sand befreien und danach ganz leicht mit Baysilone (ist eine materialverträgliche Siliconpaste, die ich auch für die Tauchklamotten brauche) nachfetten.
Das mache ich aber nur, wenn es richtig versandet ist. Ansonsten: Jedes Sandkorn bekommt man ohnehin nicht entfernt und an ein leichtes Knirschen habe ich mich längst gewöhnt.

Gruß
Heiko
 
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das ist schon richtig, Jens, gilt aber hauptsächlich für Kugeln von Kugelköpfen. [...]
Nein, das ist für mich allgemein so, da ich fast tagtäglich mit Sand und Zementstaub zu tun habe. Unsere hochwertigen Laborgeräte sind an den nicht gekapselten Stellen, alle Fettfrei und das geht sehr gut. Mit Fett ist der Pflegeaufwand und der Verschleiss durch den sich mit dem Fett verbindenen Staub, weitaus höher.

Ich würde es mal ohne Fett ausprobieren, oder halt nur ein verträgliches Feinöl verwenden - wenn es unbedingt sein muss.

Gruß Jens
 
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"Ballistol" wäre eine Option, ist relativ dünnflüssig und somit problemlos wieder von den Stellen entfernbar, wo es Staub anzieht.
Gibt es als Spray oder Flasche bei Trekkingbedarf oder Waffenpflege-Zubehör.

Und im Grunde ist ja die Kamera Deine Waffe
 
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Hallo,
wie wäre es den mit Graphit-Puder? Damit "fette" ich meine Zylinderschlösser
im Haus (auch Schloß der Autotür).
mfg
Franz
 
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Jo - den Hersteller mal um eine Empfehlung bitten, dann bist auf der sicheren Seite.

Gruß
Armin
 
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Welches Fett man verwendet ist wirklich völlig egal, solange es säure- und harzfrei ist! Ich selber verwende Molykote, aber auch nur weil ich es eben da habe. Also keine Angst haben, da macht man nichts kaputt und es handelt sich ja nicht um ein Hochleistungsmotor der auf der Rennstrecke eingesetzt wird

Mein kleines Gitzo "muss" ich öfters (alle 2-3 Monate) auseinander bauen, da es viel bei der Makrofotografie eingesetzt wird und zwar oft in Bodennähe. Das große Gitzo habe ich erst einmal auseinander gebaut, war nicht wirklich nötig aber da habe ich keine Rücksicht drauf genommen
Ich baue dann alle Teile auseinander, dusche die Teile ab, lasse alles gut austrocknen, fette ein wenig die Hülsen und baue das Gelumpe dann wieder zusammen.
Wie Heiko schon erwähnt hat, quietscht meist danach trotzdem irgendwo noch ein Korn
 
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Wenn ihr das Stativ viel in staubiger oder sandiger Umgebung einsetzt, dann haltet euch an den Tipp von Jens M., der hat es genau richtig beschrieben. Das feinste nicht harzende Öl oder Silikonfett oder Spray wird in Verbindung mit Staub, Sand ect. irgendwann zu einer zähen Paste mit den folgenden Schmirgeleffekt.
 
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Hallo,
da lobe ich mir mein Berlebach Mini. Das kommt (bei bodennahen Macros liege ich auch öfters im Dreck) mit in die Dusche; abtrocknen, fertig. Nix mit Öl oder Fett.
mfg
Franz
 
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Hallo,
da lobe ich mir mein Berlebach Mini. Das kommt (bei bodennahen Macros liege ich auch öfters im Dreck) mit in die Dusche; abtrocknen, fertig. Nix mit Öl oder Fett.
mfg
Franz

Ja, habe ich mir auch schon einmal angeschaut, aber bei mir ist es meistens eine Kombination aus Makro-, Landschaftsfotografie und Aufnahmen von Naturdetails, wenn ich losziehe.
Da bin ich dann froh ein "vollwertiges", leichtes Carbon-Stativ dabei zu haben
 
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Hallo,
wie wäre es den mit einem großen Berlebach? Da sind einige dabei, die auch ziemlich weit runter in Bodennähe gehen.
Berlebach (bei mir) wegen der unempfindlichen, einfachen, und robusten Klemmung.
mfg
Franz
 
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Die Makrotauglichkeit von großen Holzstativen ist aber recht eingeschränkt...viel zu sperrig und schwer. War bei mir der Hauptgrund, warum ich auf ein anderes Stativ umgestiegen bin.

Gruß
Heiko
 
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Hallo,

beim Fetten kannst du entweder ein feines Hahnfett verwenden oder ein anderes nicht verharzendes Fett mit einer mittleren Viskosität. Öle ober Fette mit einer niedrigen Viskosität laufen bei etwas Hitze zu schnell weg und Fette mit hohen Viskosität (z.B. Kettenfett) sind zu steif.

Eine Alternative wäre ein Trockenschmierstoff auf PTFE Basis (Teflon) hierbei muss aber das alte Fett möglichst komplett entfernt werden, dann hast du damit eine sehr saubere Schmierung die keinen Dreck anzieht da die geschmierte Oberfläche nicht klebrig ist. Nur wie gesagt erst muss das alte Fett komplett weg.

Gruss

Patrick
 
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Hallo,
wie wäre es den mit einem großen Berlebach?

Holzstative haben mich eigentlich noch nie gereizt, auch wenn die Berlebach gut zu scheinen sein und viele damit zufrieden sind.

Ich verwende drei unterschiedliche Gitzo-Carbon Stative und hoffe meine Stativfragen damit für den Rest meines Lebens abgeschlossen zu haben
 
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Danke für die vielen Antworten.

Permanente Staubbelastung ist nicht gegeben.
Trotzdem ist die Info logisch und gut zu wissen.

Kettenfett erscheint mir auch in der Viskosität zu dick für den Einsatz.

Habe noch Teflonfett und Waffenöl vom guten alten G3 über.
Ich denke, dass ich es mit letzterem sparsam probieren werde.
Hoffentlich gibt das keine Sauerei...

Das ab Werk verwendete Fett glänzt leicht. Es ist zu dünn aufgebracht um die Viskosität zu erkennen.
Ich habe gerade kein Bild von Graphitpulver vor Augen, denke aber, das es dies wohl zumindest für Velbon nicht ist.
 
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