Anja hat schon etliche Informationen dazu geteilt: https://www.nikon-fotografie.de/com...rkennt-tierarten-automatisch-in-fotos.315486/
Hab daraufhin sofort eine Testversion heruntergeladen, und zwar die nur auf Vögel beschränkte. Bei bisher etwa 1.700 Vogelarten, die ich fotografiert habe, ist dieses Programm für mich natürlich sehr interessant.
Ich habe es dann gleich einem Vergleichstest unterzogen, und zwar mit dem kostenlosen Google Lens, das ich zur Vogelbestimmung ziemlich gut finde. Dazu habe ich jeweils zehn Testbilder aus Europa (Deutschland, Rumänien, Spanien, Zypern), Afrika (Gambia, Namibia, Simbabwe, Südafrika), Asien (Indien, Indonesien, Sri Lanka, Vietnam), Nord-, Mittel- und Südamerika (USA, Costa Rica, Kolumbien, Brasilien) sowie Ozeanien (Australien, Neuseeland) verwendet, manche davon mit Jungvögeln oder Vögeln im Flug, in einem Fall auch mit zwei verschiedenen Arten im gleichen Bild. Keines der Bilder enthielt GPS-Daten, einige zeigten keine besonders leichte Position. Für halb oder nahezu richtige Antworten habe ich 0.5 bzw 0.75 Punkte vergeben.
Specio: 6 von 48 falsch (Aus irgendwelchen Gründen machte es schon bei 48 dicht statt der für den kostenlosen Test angeblich zur Verfügung stehenden 50.)
Google Lens: 13.75 von 48 falsch
Das allein war schon beeindruckend. Nach meiner Erfahrung ist Google Lens in etlichen Teilen der Welt z.B. besser als Merlin, obwohl Letzteres Ortsdetails berücksichtigt, was Lens nicht wirklich tut. In dem obigen Test habe ich Specio ebenfalls keine Ortsinformationen gegeben, was das Ergebnis wirklich gut erscheinen läßt.
Bei den Falschbestimmungen habe ich hinterher Specio zusätzlich ungefähre Ortsangaben gemacht. Darauf blieb nur noch ein einziger Fall, in dem Specio eine eindeutig falsche Bestimmung lieferte, wenn auch eine ziemlich heftige. (Ein Seidenreiher, den Specio erkannt zu haben meinte, ist von einem in meinem Testbild deutlich zu sehenden Glockenreiher schon farblich eindeutig unterscheidbar.)
Dennoch: Ich bin beeindruckt und finde das Programm den Preis wert.
Eine Warnung: ChatGPT gibt an, dass es mit mit der Specio-Betaversion geschriebenen Metadaten Probleme mit manchen Programmen geben kann, was ich selber bei JPGs auch beobachtet habe. Ich empfehle, das erstmal sorgfältig zu testen, bevor man diese Option zuläßt. Man kann das in den Einstellungen umfangreich anpassen, ist also nicht wirklich kritisch.
Hab daraufhin sofort eine Testversion heruntergeladen, und zwar die nur auf Vögel beschränkte. Bei bisher etwa 1.700 Vogelarten, die ich fotografiert habe, ist dieses Programm für mich natürlich sehr interessant.
Ich habe es dann gleich einem Vergleichstest unterzogen, und zwar mit dem kostenlosen Google Lens, das ich zur Vogelbestimmung ziemlich gut finde. Dazu habe ich jeweils zehn Testbilder aus Europa (Deutschland, Rumänien, Spanien, Zypern), Afrika (Gambia, Namibia, Simbabwe, Südafrika), Asien (Indien, Indonesien, Sri Lanka, Vietnam), Nord-, Mittel- und Südamerika (USA, Costa Rica, Kolumbien, Brasilien) sowie Ozeanien (Australien, Neuseeland) verwendet, manche davon mit Jungvögeln oder Vögeln im Flug, in einem Fall auch mit zwei verschiedenen Arten im gleichen Bild. Keines der Bilder enthielt GPS-Daten, einige zeigten keine besonders leichte Position. Für halb oder nahezu richtige Antworten habe ich 0.5 bzw 0.75 Punkte vergeben.
Specio: 6 von 48 falsch (Aus irgendwelchen Gründen machte es schon bei 48 dicht statt der für den kostenlosen Test angeblich zur Verfügung stehenden 50.)
Google Lens: 13.75 von 48 falsch
Das allein war schon beeindruckend. Nach meiner Erfahrung ist Google Lens in etlichen Teilen der Welt z.B. besser als Merlin, obwohl Letzteres Ortsdetails berücksichtigt, was Lens nicht wirklich tut. In dem obigen Test habe ich Specio ebenfalls keine Ortsinformationen gegeben, was das Ergebnis wirklich gut erscheinen läßt.
Bei den Falschbestimmungen habe ich hinterher Specio zusätzlich ungefähre Ortsangaben gemacht. Darauf blieb nur noch ein einziger Fall, in dem Specio eine eindeutig falsche Bestimmung lieferte, wenn auch eine ziemlich heftige. (Ein Seidenreiher, den Specio erkannt zu haben meinte, ist von einem in meinem Testbild deutlich zu sehenden Glockenreiher schon farblich eindeutig unterscheidbar.)
Dennoch: Ich bin beeindruckt und finde das Programm den Preis wert.
Eine Warnung: ChatGPT gibt an, dass es mit mit der Specio-Betaversion geschriebenen Metadaten Probleme mit manchen Programmen geben kann, was ich selber bei JPGs auch beobachtet habe. Ich empfehle, das erstmal sorgfältig zu testen, bevor man diese Option zuläßt. Man kann das in den Einstellungen umfangreich anpassen, ist also nicht wirklich kritisch.
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