Es ist Zeit Abschied zu nehmen. Mit dem Buch bin ich noch nicht fertig, aber das Ende von Beethovens Leben ist absehbar.
Zeit, ein Kapitel Fotografie auf meiner langen fotografischen Reise für den Moment auf die Seite zu legen...
Ich habe jetzt schon einige Komponisten zu meinem fotografischen Zwischenprojekten gemacht. Neben Mozart und Händel gehört wohl Beethoven zu meinen innigsten und intensivsten Erfahrungen. Fotografisch wie musikalisch ...
Ein Herz. Es folgt noch eines. Aber ich fest an Beethoven gedacht, als ich das heute mir im Garten bei Regen fotografiert habe.
Rosen, ein Stuhl und Regen.
Ich habe neue Musik kennen gelernt, Kammermusik, Leonore, das Oratorium. Und ich habe gelernt, einmal mehr, das Musik erlebbar ist. Umsetzbar, transformierbar in verschiedene Ausdrucksweisen.
Und ich habe gelernt, dass hinter dieser unglaublichen Musik ein Mensch steht. Ein Mensch, dem ich im Verlauf der letzten Wochen nahe gekommen bin. Ein Mensch, den ich bewundere und grossen Respekt habe. Seine Musik packt noch nach mehr als 200 Jahren.
Und das letzte Herz ist für Euch hier. Für die Begleitung meiner fotografischen und musikalischen Ausflüge, welche für Euch ja nicht immer sehr einfach sind nach zu vollziehen. Aber dafür sei - einmal mehr - ganz herzlich gedankt.
Die schönsten Blumen findet man am Rande der Wüste. Ein Satz, der nachhaltig wirkt. Ich mache mich weiter auf die Suche nach den schönsten Blumen.
Deine weitere Suche wird sicher erfolgreich sein, da bin ich mir sicher.
Wenn ich auch mit der "beteiligten" Musik nicht so recht etwas anzufangen weiß, mit den Bildern doch immer. :up:
Deine weitere Suche wird sicher erfolgreich sein, da bin ich mir sicher.
Wenn ich auch mit der "beteiligten" Musik nicht so recht etwas anzufangen weiß, mit den Bildern doch immer. :up:
Danke Marvin für deine Treue und deine herzlichen Worte ....
Goethe hat ja mal gesagt, dass die innere Reise zwar die spannendste Reise sei, aber auch die anstrengendste und wenn ich das noch hinzufügen darf, wohl auch die anspruchsvollste. Beethoven und Goethe haben sich ja auch getroffen, bei einer Kur. Dass Beethoven dann Schillers Öde an die Freude in seine 9. Sinfonie eingebaut hat, ist mich Goethes Schuld.
Fotografie ist für mich zunehmend, dank auch Beethoven, zu einer inneren Reise geworden. Ich meine mich nicht schlecht zu kennen, aber ich staune immer wieder, was ich an mir entdecke. Geweckt wird dies mit Musik, mit Motiven und mit vielen Frage die ich dazu habe ....
Und so bleibt mir noch vieles verborgen, aber die nächste Reise auf der Suche nach Blumen wird kommen ....