Den Ententeich am Samstagmorgen ablaufen lassen, putzen und mit frischem Wasser füllen. Danach nehme ich mir Zeit unsere drei Enten beim "Frischbad" zu beobachten.
Und weil ich mir seit einer Woche zwinge, mit der Kombination D4 und dem alten 135mm, MF, 2.8 zu üben, war dies eine gute Gelegenheit.
Es ist ja nicht einfach mit Festbrennweiten zu arbeiten. Obwohl die Enten recht zutraulich sind, registrieren sie jede meiner Bewegungen und so vermied ich es hektisch meine Position zu verändern. Entsprechend war dann eben auch mein fotografischer Ausschuss ...
Seit Jahren fotografiere ich nur noch im M Modus. So galt es die Schärfe und die Belichtung einzustellen. Die Fixeinstellung war ISO 400 und Blende 2.8.
Und es ist ja nicht nur ein fotografischer Challenge die Enten zu fotografieren. Es ist ein ruhen und beobachten. Man entdeckt Bewegungen und Abläufe bei ihnen, welche man sonst nicht registriert.
Und es ist Entspannung pur, sofern man sich nicht über die Spritzer erschreckt, welche man zwischendurch abbekommt ...
Sie liessen sich nicht stören, die Kleinen. Auch Ginger nicht. Sie drehten ihre Runde im Wasser und wuschen und putzten sich in einer eindeutigen Abfolge. Wunderbar spannend zum Zuschauen. Hie und da gingen sie hinaus, um die Gefiederpflege ausserhalb des Wassers fortzusetzen...
Ich habe ja die Gelegenheit nun, mich zu nerven über den hohen Ausschuss. Aber ich kann mich ja auch über die wenigen einigermassen guten Bilder erfreuen, welche mir gelungen sind...