Nicht so sehr Vorteil als vielmehr Notwendigkeit. DP12 und DP13 können nicht mit Hasenohren.
Es hat vielleicht auch damit zu tun, zu welcher Zeit man in das Nikon System eingestiegen ist.
Die F2 fühlt sich 3x wertiger an als die F3. Habe beide und der Unterschied in der „gefühlten“ Qualität ist krass. Trotzdem fotografiere ich auch weiter gerne mit der F3, in Sachen Ergonomie ein weiter Schritt nach vorne.Irgendwie ist bisher bei der F2 der Funke nicht so zu mir übergesprungen. Kommt vielleicht noch. Wenn man sich die Kamera genauer ansieht, muss man sagen, dass sie nicht nur ein Riesensprung für Nikon war, sondern in gewisser Weise auch ein größerer als die F3. Klar: Die hat TTL-Blitz, überhaupt die Belichtungsmessung ins Gehäuse integriert. Und ein Mäusekino im Sucher, bei dem ich bis heute nicht sicher bin, ob das wirklich sinnvoll war. Und das sage ich, der die F3 liebt und wegen ihr ins Nikon-System eingestiegen ist. Sicherlich stellte die F3 einen Paradigmenwechsel dar und war absolut gelungen. Aber ich denke, die Verbesserungen, die die F2 gegenüber der F3 brachte, waren im Alltag fast noch relevanter.
Woran machst Du das fest? Kann das eine Gewichtsfrage sein? Ich staune auch, wenn ich die Nikkormat EL aus dem Schrank hole. Da meint man, einen Ziegelstein in der Hand zu halten. … Aber wie gesagt: Ich habe nie eine F2 in der Hand gehabt.
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