Zum 1. Mal besuchten wir heute das Schlittenhunderennen in Calvörde, nördwestlich von Magdeburg.
Das Rennen wurde ausschließlich auf relativ schmalen, dunklen Waldwegen durchgeführt und bot zum Fotografieren äußerst schlechte Bedingungen.
Somit konnte man nur mit hohen Iso`s arbeiten, um einigermaßen kurze Belichtungszeiten zu erzielen.
Hinzu kam viel Sonne, die das Ganze nicht leichter machte.
Einige Bilder sind noch ganz ansehnlich geworden, die ich hier zeigen möchte.
Danke, Christel.
Aber man hat, wenn man bestimmte Sachen fotografieren will, bestimmte Vorstellungen.
Und hier fehlt es mir bei fast allen Bildern an Schärfe.
Ich denke, dass es vorwiegend an den Iso`s liegt. Außerdem war ich so nah am Geschehen, dass mir Mitzieher nicht gelungen sind.
Das Rennen sollte ursprünglich um 10.00 Uhr beginnen.
Darauf waren wir auch eingestellt.
Kurz nach 9.00 Uhr waren wir vor Ort, um uns noch nach geeigneten Plätzen umsehen zu können.
Das war allerdings schon viel zu spät.
Auf Grund der milden Temperaturen wurde der Start vorverlegt, so dass wir von den großen Gespannen, die als erste starteten, nichts mehr gesehen haben.
Schöne Eindrücke sind das geworden, Detlef. Ich habe selbst schon zweimal Schlittenhunde fotografiert und ich weiss wie schwer das ist, schöne Bilder hinzukriegen ... :up:
Schöne Eindrücke sind das geworden, Detlef. Ich habe selbst schon zweimal Schlittenhunde fotografiert und ich weiss wie schwer das ist, schöne Bilder hinzukriegen ... :up:
Vielen Dank, Sam.
Ich bin ja nur so`n Hobbyknipser. Wenn das Powerbauer machen würde, sehe das Ganze mit Sicherheit viel besser aus.
Mir fehlt für solche Situationen noch die Erfahrung.
Deshalb freue ich mich schon auf Ende Januar, denn da ist im Harz wieder ein Schlittenhunderennen, mit wesentlich besseren Möglichkeiten zum Fotografieren.
Dann habt Ihr ja noch richtig Glück gehabt, wenn das Rennen nur vorverlegt wurde. Ich war letzte Woche in Ströhen. Als ich eine halbe Stunde vor Ort war und mir einen guten Platz für Fotos gesucht hatte, wurden die Musher informiert, dass das Rennen wegen zu hoher Temperaturen abgebrochen werden musste.
Dann habt Ihr ja noch richtig Glück gehabt, wenn das Rennen nur vorverlegt wurde. Ich war letzte Woche in Ströhen. Als ich eine halbe Stunde vor Ort war und mir einen guten Platz für Fotos gesucht hatte, wurden die Musher informiert, dass das Rennen wegen zu hoher Temperaturen abgebrochen werden musste.
Ich würde die Blende etwas weiter auf machen, damit das Hauptmotiv mehr in den Blickpunkt, und der unruhige Hintergrund unauffälliger wird. Der lenkt zu stark ab.
Ich würde die Blende etwas weiter auf machen, damit das Hauptmotiv mehr in den Blickpunkt, und der unruhige Hintergrund unauffälliger wird. Der lenkt zu stark ab.
meine Absicht war, sowohl die Hunde, als auch die Musher einigermaßen scharf zu bekommen.
Bei den längeren Gespannen hatte ich es mit 5.6 und nachher mit 3.5 versucht.
Aber du hast recht, ich hätte es ja auch noch mit 2.8 versuchen können.
Der Abstand zu den ersten Hunden betrug teilweise nur 1-2 m, manchmal noch weniger.
Blöd war auch, dass ich relativ kurze Brennweiten nehmen musste und somit eine größere Schärfentiefe bekam.
Ich habe es ja auch mit Mitziehern versucht, aber so richtig zufrieden war ich damit auch nicht.
Das Ergebnis sieht man ja.
Deshalb freue ich mich schon auf Ende Januar, denn da ist im Harz wieder ein Schlittenhunderennen, mit wesentlich besseren Möglichkeiten zum Fotografieren.
das Rennen soll am 24.-25.01.15 in Benneckenstein/Harz stattfinden.
Genaueres weiss ich noch nicht.
Die Info habe ich nur von hier: http://www.husky-sachsen-anhalt.de/.
Hallo Detlef,
ich fotografiere seit einigen Jahren bei Schlittenhunderennen, allerdings ausschließlich im Winter: https://plus.google.com/photos/104581483418190830856/albums/5851595967635998241
Bei deiner Lokation hast dus chon mal das Problem, das auch powerbauer angesprochen hat: der unruhige Hintergrund!
Wenn du im Wald fotografierst wirst du (neben dem vorhandenen Kontrastumfang) auch die Dynamik und die Rasanz der Hunde nicht einfangen können. Du mußt auch gar nicht so nahe dran sein, ein leichtes Tele (z.b. 70-200) genügt, um den Hintergrund mehr "verschwimmen" zu lassen. Am besten ist es, in tiefer Stellung des Fotografen eher an einer Kuppe gegen den Himmel zu fotografieren (wenn dies möglich ist), denn dann hast du auch nicht den -ablenkenden- Hintergrund dabei. Ich finde, dass diese wunderschönen schnellen Hunde eher im Mittelpunkt stehen sollten, als die sog. musher. Daher den Fokus mit af-c immer auf den vordersten Hund. Bei einigen deiner Bilder leigt die Schärfe sehr auf dem musher.
Im Winter ist bei Sonnenlicht natürlich auch das Problem des Kontrasts (schwarzer Hund im sonnigen Schnee) vorhanden. Dahilft manchmal nur die Nachbearbeitung!
viele grüße
vom sigi aus münchen
P.S.: Man darf sichnicht wundern, wenn die Hunde bei wärmeren Temperaturen noch nicht so agil sind. Huskies kommen erst bei Null Grad oder unter Null in Schwung!
vielen Dank für deine hilfreichen Hinweise.
Das meiste ist mir schon bewusst, nur haben mich die Verhältnisse dort sehr überrascht.
Das 70-200 konnte ich nur auf geraden Waldwegen verwenden, ansonsten war alles zu eng und keine freien Flächen.
Der unruhige Hintergrund war also vorprogrammiert. Ich konnte auch nicht weiter in den Wald zurück gehen, da der Waldrand sehr bewachsen war und keine keine freie Sicht aus tiefer Position zugelassen hätte.
Deshalb stand für mich nach dem Rennen auch fest, diese Veranstaltung zum Fotografieren nicht mehr zu besuchen.