Französischer Viermaster in Bremen eingetroffen.
Die CANOPEE ist ein für den Transport der europäischen Trägerrakete Ariane 6 maßgeschneidertes RoRo-Schiff.
Das besondere an diesem Schiff ist eine zum regulären Antrieb ergänzende Besegelung. An 4 klappbaren Masten
können 30 Meter hohe Segel mit jeweils 363 m² Segelfläche aufgezogen werden, womit der Treibstoffverbrauch
erheblich reduziert wird.
Hier ein kleiner Eindruck, wie die Segel arbeiten:
Ich glaube, als ich den Schiffsnamen schrieb, war ich in Gedanken schon bei den kleinen Scheiben Caviarbrot mit leckerem Belag aus vielen Delikatessen ... ... und dann kam das 'a' zu früh. Oder schlief ich nach dem Canapé essen bereits auf einem Canapé?
Tolles Teekesselchenwort.
VG Holger
@Bremenfrosch
Ha, jetzt kannst Du das vorher gesparte "a" gleich einsetzen. Ein "e" kann man sowieso viel häufiger verwenden.
Vermutlich träumtest Du schon auf dem Canapé als Du Canepé schriebst.
Was die CANOPEE bei der Alantiküberquerung an Sprit einspart, kann die Ariane 6 beim Flug ins All wieder verballern.
Auf jeden Fall ein interessantes Schiff.
LG
Heiner
Diesmal konnte ich es noch berichtigen. Derzeit freue ich mich schon sehr, dass ich hier überhaupt etwas schreiben kann. Und mit Französisch hat es ein 'Frosch' ohnehin nicht ...
Habe gerade gesehen, dass DrDuu ein Video von der Ausfahrt der Canopee gemacht hat. Da kann man das Schiff schön von allen Seiten sehen und auch mal oben rein gucken. Bemerkenswert sind die wenigen Wellen, die das Schiff macht, hat auch eine seltsame Bugwelle. Vermutlich hochgradig optimiert.
VG Holger
Das sind tatsächlich unsere Geeste-Versetzer, die die Flußlotsen und uns vor Bremerhaven versetzen.
Allerdings werden auch die Bremerhavener Hafenlotsen seit einiger Zeit mit unseren Booten versetzt, da der vorige Auftragnehmer des Landes Bremen die Versetzung nicht zufriedenstellend leisten konnte.
So werden die Boote nach Bedarf zwischen Hafen-, Fluß- und Seelotsen geteilt und effektiver genutzt. Das oder die Boote für die Hafenlotsen fahren aber vom Vorhafen der Nordschleuse.
"Boote nach Bedarf zwischen Hafen-, Fluß- und Seelotsen geteilt"
Kennen die Zubringer denn die unterschiedlichen Aufgaben so genau, oder brauchen sie dafür einen (eigenen) Lotsen?
Das ist bei uns egal, es geht um Schiff, Höhe der Lotsenleiter und Versetzgeschwindigkeit. Ich als Seelotse werde ja entweder vom Hafen- oder Flusskollegen abgelöst, oder umgekehrt.
Jedes mal, wenn ich das Atoll sehe, bekomme ich so ein komisches Gefühl in der Magengegend
Passt vom Baustil irgendwie so gar nicht diese ansonsten schöne Insel.
Tolles Teekesselchenwort.
VG Holger