Schön das mal von See her zu sehen - da oben hinter dem weißen Geländer bin ich mal langpromeniert !
Und irgendwo da am Strand stand damals eine riesige Penis-Skulptur aus Stein:
Der Penis steht immer noch da. Der ist ebenso Kult wie Butjathas Kaiserthron. Das Bild wurde nicht vom Wasser aus gemacht, sondern vom gegenüberliegenden Deich.
Interessant, ich kannte nur den Nachbau in London. Offenbar gibt es ein weiteres Schiff. Damit anno 1580 ohne Karten, Sextant und Uhr, von GPS ganz zu schweigen, einmal um die Welt. Dagegen war die Apollo XI Mission ein Spaziergang.
Nach meinem Kenntnisstand gibt es lediglich zwei Nachbauten.
Das gezeigte in Brixham und das von Dir erwähnte in London/Southwark, wobei die Londoner Version en Detail viel authentischer ist.
Und Du sagst es zur seinerzeitigen Seemannschaft ... heute finden Viele ohne Smartphone-Navigation ja nicht mal mehr den Weg zum Bäcker
Ich habe noch mal auf meiner Festplatte gekramt ...
Auch wenn der Londoner Nachbau leider sehr zwischen Gebäuden eingepfercht ist, wird der Unterschied der beiden Varianten sehr deutlich und diese haben wirklich wenig gemeinsam:
Sieht aus, wie Kajaks aus PE. Die Blauen haben so eine schwarze Klappe vor dem Sitz, da kann man mW so ein Flossensystem einbauen, das man mit den Füssen betätigt. Man kann die Boote aber auch mit ganz normalen Doppelpaddeln bewegen.
...ganz zu schweigen von dem Lärm in so einer Carbonkiste, selbst leichtes Wellengeplätscher klingt wie Gehämmer - Schlafen kann man da nur, wenn man eh schon halb tot vor Erschöpfung ist
...nicht so ohne Weiteres. Natürlich kann man die Foils (das sind die L-förmigen absenkbaren Schwerter) und die Outrigger (die Ausleger über Deck) entfernen, aber das ist schon etwas Arbeit, wie Alles auf so einem Rennmonster.
Umso mehr Respekt fordert es einem ab, wenn jemand wie Boris Herrmann in so einem Boot in knapp 3 Monaten ganz allein um die Welt segelt und es wird nur allzu verständlich, daß ihm knapp 100 Meilen vor dem Ziel der Vendee Globe 2020/21 das Malheur passierte, mit einem Fischerboot zu kollidieren, was ihn mit Sicherheit einen Podiumsplatz, vermutlich den 2. Platz, dieser Weltumsegelungsregatta gekostet hat. Toll, daß er es dennoch als 5. ins Ziel geschafft hat!
Das ist die MALTESE FALCON (Link zu Wikipedia), der modernste Rah-Segler mit seinem revolutionären Dyna-Rigg.
...kann man für 517 Tausend € pro Woche chartern , für Kurzentschlossene sogar schon ab 420 k €, das sind bei 12 Passagieren nur 35 k für jeden - wenn das nicht ein echtes Schnäppchen ist!
...mit so ein paar Stagsegeln kann ein Schiff dieser Größe nur bei Sturm tatsächlich segeln. Hier dienen die Segel allenfalls als Stabilisierung, Dekoration, Sonnenschutz...
Sind die Schlickstelzen fest angebracht? Sieht fast so aus, als ob das eine Spezialkonstruktion ist. Das ganze Schiff macht mehr den Eindruck eines Hausboots. Ich glaube nicht, dass der Herr damit in See sticht.
Ja das ist offenbar so. Ich war schon einen Schritt weiter und habe überlegt, welchen Zwecck das Ding heute hat. Was die Stelze bewirken soll ist offensichtlich. Ich finde die Konstruktion abenteuerlich, wenn die von außen angeschraubt wurde
Und irgendwo da am Strand stand damals eine riesige Penis-Skulptur aus Stein: