Rom in 6 Tagen

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Über das Fernesische Belvedere gelangt man über Treppen auf den Palatin, auf dem der Legende nach 753 vor Chr. Rom gegründet wurde.
Für viele Jahrhunderte avancierte der Hügel dann später zum nobelsten Wohnviertel Roms.

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Die severianischen Bögen, die zum unteren Teil des Kaiserpalastes gehörten und von der Seite des Circus Maximus gut zu sehen sind

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Brunnenanlage innerhalb des Kaiserpalastes Domus Augustana

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Hier konnte ich nicht herausfinden, worum es sich handelt. Ist aber einTeil des Kaiserpalastes

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Dieses ovale Bassin diente eventuell der Fischzucht

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Der 5. Tag stand ganz im Zeichen eines Stadtbummels durch Trastevere.
Trastevere befindet sich auf der Westseite des Tibers und war in der Antike das Armenviertel der Stadt.
Heute ist es ein Touristenmagnet und sollte bei keinem Rombesuch fehlen.
Durch viele kleine verwinkelte Gassen lässt es sich herrlich Spazierengehen, wobei man immer wieder auf beschauliche Plätze, einladende, kleine Trattorien sowie alte Kirchen trifft.


Zunächst aber besuchten wir noch den Campo de`Fiori, einen der lebhaftesten Plätze der Altstadt.
Vormittags herrscht hier reges Markttreiben, nachmittags füllen sich die Restaurants und abends hat die Jugend ihren großen Auftritt.
Mitten auf dem Platz steht das Denkmal von Giordano Bruno, der hier 1600 als Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde.
Während der Inquisition soll es hier zu zahlreichen Verbrennungen gekommen sein

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Dann ging es über den Ponte Sisto nach Trastevere

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Anfangs liefen wir noch am Tiber entlang und konnten so die Tiberinsel von der Wasserseite betrachten.
Schon in der Antike war sie Äskulap geweiht. Vielleicht steht deshalb auf ihr noch heute ein Krankenhaus.

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In Rom hatte ich den Eindruck, dass in fast jeder Straße und an jedem Platz eine Kirche steht.
Viele haben wir uns, mal mehr mal weniger intensiv, angesehen, die Kirche Santa Maria in Trastevene eher intensiver.
Es ist die erste Marienkirche Roms und stammt aus dem 12. Jahrhundert.

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Vermutlich eine Hochzeitsgesellschaft, die vorher gerade aus der Kirche gekommen ist.

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Zurück ging es dann über eine der ältesten Brücken Roms, dem Ponte Cestio

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Wir sahen uns noch etwas im jüdischen Viertel um, in dem es auch interessante Straßen zu sehen gab.

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Ein bisschen verweilt haben wir dann noch an dem Schildkrötenbrunnen

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Schon als Jugendlicher hatte ich mir gewünscht, mal die Via Appia zu sehen, die ich nur aus historischen Filmen kannte.
War natürlich zu DDR-Zeiten eine Illusion und umso mehr habe ich mich gefreut, dass das jetzt wahr werden sollte.

Die Via Appia gilt als eine der ältesten und bekanntesten Straßen der Welt.
312 vor Christus wurde mit ihrem Bau begonnen, der dann später im 540 km entfernten Brindisi endete.
Sie entwickelte sich zur wichtigsten Handelsstraße.
Da damls in Rom Erdbestattungen verboten waren, entstanden an den Ausfallstraßen zahlreiche prunkvolle Grabmale der Reichen, während die Ärmeren in sogenannten Katakomben beigesetzt wurden.
Noch heute zeugen viele Ruinen von dem Prunk der damaligen Zeit.
Selbst Goethe hat sich vor dem Grabmal der Caecilia Metella zeichnen lassen.

Die Via Appia Antica gilt mit 18 km als das längste Museum der Welt.

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Im Vordergrund sieht man noch die Originalsteine, die vor ca. 2300 Jahren gelegt worden.

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Es gibt noch zahlreiche bewohnte Anwesen, die so groß sind, dass man das Ende von der Straße aus gar nicht sehen kann

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Ein bewohntes Haus direkt an der Straße

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Reste der ehemaligen Kirche San Nicola

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Teile des Innenhofes der Maxentiusvilla. Im Hintergrund kann man Teile des ehemaligen Maxentiuszirkus sehen

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Im Inneren des Grabmals der Caecilia Metella

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Hallo Detlef,

es ist dir gelungen, all die vielen Motive gekonnt in Szene zu setzen.
Deine Bilder unterscheiden sich wohltuend von den sonst üblichen, typisch geknipsten Erinnerungsfotos.
Du hast dir mit dieser gelungenen Reisereportage eine Menge Arbeit gemacht.
Dafür gebührt dir Dank.
 
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Vielen Dank, Charli.
Ja, es war mehr Aufwand nötig, als ich mir im Vorfeld vorgestellt habe.
Andererseits habe ich bei der Ausarbeitung aber sehr viel Neues über die römische Geschichte gelernt.
 
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Ziemlich am Anfang der Via Appia steht die Basilika San Sebastiano.
Sie ist eine der sieben Pilgerkirchen der Stadt und wurde im 4.Jahrhundert unter Kaiser Konstantin errichtet.
In ihr befinden sich Reliquien des Heiligen Sebastians und die angeblichen "Quo Vadis"-Fußabdrücke.

Von Außen wirkt die Kirche etwas unscheinbar

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Im Inneren wurde es dafür umso interessanter

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In der Albani Kapelle

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Die Skulptur des heiligen Sebastian

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Und zum Schluss noch eine sehr schöne Deckengestaltung

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Damit bin ich am Ende meines Rombesuches und möchte mich bei allen für die Geduld, das Interesse und die vielen Thanks herzlich bedanken​
 
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Auch ich bin begeistert von deinen Rundgängen und den knappen Erläuterungen. Ich sollte auch mal wieder hin!
Vielen Dank, es kommen so viele Erinnerungen hoch!
Danke Detlef
 
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Früher haben die Profis mit Shift-Objektiven gearbeitet, um die stürzenden Linien in den Griff zu bekommen. Heutztage ist sowas mit Software machbar, aber ich habe in letzter Zeit selten einen Reisebericht gesehen, wo jemand sich so sorgfältig und überaus erfolgreich diese Mühe gemacht hat wie hier. Das Betrachten der Bilder macht so weit mehr als doppelt soviel Freude.
Besten Dank und großes Kompliment! :applause:
 
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Ganz herzlichen Dank, Werner.
So ein Lob von dir zu bekommen, macht mich besonders stolz.
 
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Ganz herzlichen Dank, Werner.
So ein Lob von dir zu bekommen, macht mich besonders stolz.

Das soll sich aber nicht nur auf Deine Mühe beschränken, die stürzenden Linien zu korregieren.
Motivwahl, Proportionen, Athmosphäre etc. zeugen ebenfalls vom Talent zu Sehen und zu Zeigen! :up:
 
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