In den meisten Gemeinden entfernt das Umweltamt die Pflanze, wenn sie gemeldet wird.
Gegen die ausgewachsene Pflanze hilft nur, in dem gezeigten Zustand die Dolden abzutrennen und zu verbrennen.
Wenn man den Standort kennt, kann man anschliessend nachkeimende Jungpflanzen bereits um Ansatz zertreten oder ausstechen. Das muss man über mehrere Jahre hinweg konsequent betreiben, bis keine keimfähigen Samen mehr im Boden vorhanden sind.
Schlimmer für die Natur, wenn auch nicht gefährlich für den Menschen, ist das bei dem Bärenklau stehende Springkraut. Das ist wie der Riesenbärenklau ein Neophyt und verdrängt massiv heimische Pflanzen. Es verbreitet sich wahnsinnig schnell und lässt die heimische Flora und Fauna völlig verarmen.
Haben Pflanzenarten nicht auch das Recht, sich auszubreiten, so wie es der Mensch weltweit getan hat?
Ja klar, und jede noch so schlimme Krankheit ruhig auch....
hab ich nie gesagt dass es eine Krankheit ist.
Haben Pflanzenarten nicht auch das Recht, sich auszubreiten, so wie es der Mensch weltweit getan hat?
Einfach mal darüber nachdenken, bevor man 'verbrennt', 'aussticht' und 'zertritt'.
Grüße
Stefan
Von ihrer 'Gefährlichkeit' ist sie mit anderen 'Giftpflanzen' vergleichbar, (...)
... Von ihrer 'Gefährlichkeit' ist sie mit anderen 'Giftpflanzen' vergleichbar, die gleichzeitig wichtige Arzneipflanzen sind (z.B. Digitalis, Fingerhut). Wollen wir die jetzt alle ausrotten?
Du vergleichst Äpfel mit Birnen
Haben Pflanzenarten nicht auch das Recht, sich auszubreiten, so wie es der Mensch weltweit getan hat?
Schlicht: NEIN!
Ein Kind aus der Nachbarschaft hatte mal eine ganz üble Verbrennung von dieser Pflanze.
Wenn Du das gesehen hättest, hättest du den Sch… nicht geschrieben.
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