Klasse. Und irgendwie unglaublich, wenn du erzählst, wie teuer die Autos sind.
Danke! Ja die Preise der Klassiker sind schon absolut unglaublich geworden.
Vor allem Ferrari, aber nicht nur, haben Höhenflüge hingelegt, die sehr nach einer bald platzenden Blase aussehen. Bei näherer Betrachtung sind sich die Experten allerdings einig, dass vor allem die besonderen Stücke die Preise auch halten werden. Es gibt einfach nur sehr wenige Exemplare und doch viel zu viele potentielle Käufer, die zu viel Geld haben. Die wenig ertragreichen Anlagemöglichkeiten tun ein übriges.
Um den Ferrari 250 GTO herzunehmen - nur 36 Stück wurden gebaut, alle existieren heute noch, mehr oder weniger original. Die Renngeschichte aus den frühen 60ern ist von Erfolgen und Titeln geprägt. So kommen eben Kaufpreise um die 50 Millionen zusammen und das zieht andere Klassiker mit.
Einen vergleichsweise "gewöhnlichen" Testarossa der 90er Jahre hat man im guten Zustand vor 3 Jahren noch um die 50.000,-- bekommen. Heute zahlen manche das Dreifache. Aber was soll man sagen, wo doch ein VW Samba Bus auch schon über 50 Tausender erzielt.
Um so schöner, dass echte Enthusiasten diese Juwelen heute noch auf der Rennstrecke ordentlich bewegen, wenn auch das letzte Risiko dann doch nicht genommen wird.
Einer meiner Lieblings-Ferrari der einzigartige 250 GT "Breadvan" - auch im Segment 15 Millionen - braucht nach Goodwood (wieder mal) eine neue Nase.