Manchmal, wie heute Morgen, meine ich zu wandeln...physisch, geistig, fotografisch ...
Ich fuhr einmal mehr in den Jura. Ich stieg aus dem Auto und ein kalter Wind erwartete mich. Gegen Westen sah ich Schneewolken, gegen Osten diese Magie ...
Ich komme nicht los von der Zauberflöte und vielleicht war es einmal mehr die Kombination von der Stimmung im Aussen, den Tönen der Musik, welche mich in Magie versinken liess ...
Ich schaute auf die Woche zurück und es erschien mir alles weit weg zu sein. Acht Rehe sind mir begegnet, mir kam das Pressefoto des Jahres vor Augen und irgendwie war ich glücklich, alleine mit unseren beiden Hunden in Frieden und ohne Angst meinen Gedanken nachgehen zu können ...
Immer wieder drehte ich mich gegen Osten, betrachtete die Farben, die Berge, die Stimmung, drehte an meinem Zoom, liess es mir nahe kommen oder weiter weg ...
Vielleicht ist dort hinten, dort hinten beim Licht alles anders. Kein Mühsal, kein Streit, kein lautes Wort ...
Und vielleicht endet ja die Welt genau dort, so wie die Zauberflöte aufhört. Das Gute besiegt das Böse ...
Zurück beim Auto, liess ich die Musik und die Bilder los ... Es war wie ein Wandeln, ein Wandeln in der Magie. Und ich habe zurück geschaut und nachgedacht....