Hm,
ich hoffe es ist wohlgelitten- ich habe das Bild einmal heruntergeladen und nur einmal mittels Gradationskurve verändert.
Du mußt aufpassen, die Kurve (hier eine leichte S-Kurve) nicht soweit von der (gedachten Ausgangs) Mittellinie wegzubewegen, weil sich sonst sehr schnell Ergebnisse einstellen, die mit einem Foto wenig zu tun haben- werden die dunklen Bereiche zu sehr angehoben (Punkt links unten), würden die helleren Partien "ausfressen", geht man anschl. im oberen Bereich mit den helleren Partien wieder zurück (abdunkeln der hellen Bereiche), kann es leicht zu falschen Farben führen.
Statt langer Rumrätselei- einfach mal selbst mit der Kurve spielen, etwas mehr S-Kurve und dann als Variationen nur leichte Anhebungen im Dunklen oder Absenkung imn hellen Partien. Besser kann man den Umgang mit der Gradationskurve nicht erlernen, vom googlen oder Nachlesen in diversen Büchern als theoretischen Hintergrund abgesehen. Mir selbst war das Herumspielen insofern hilfreich, daß ich die Grundeinstellung der Nikonkameras (etwas dunklere Bilder ) schätzen gelernt habe- dunkle Bereiche kann man anheben, hellere sind "ausgefressen" und schlecht oder gar nicht rettbar ...
Viel Spaß beim Rumspielen.
Jock-l
Aber nun zum Experimentierfeld:
Vorschlag: Öffne beide Bilder (Dein hier eingestelltes Original und mein nur aufgehelltes) richte beide übereinander aus und wechlse zwischen beiden hin und her- suche Dir bestimmte Ecken oder Flächen aus, die Du vergleichen möchtest, z.B. Gesichtshaut heller/dunkler Bereich, damit neben dem umfassenden Eindruck auch die Veränderung im Kleinen beurteilt werden kann. Siehe, daß man leichte Farbvarianten an Kleidung oder hintergrund tolerieren kann, kritsch beurteilt wird aber immer das gesicht, Hautfarbe. Deshalb ist hier weniger Veränderung oft mehr ! Meine bescheidene Erfahrung.
Das Ergebnis bei der abgebildeten Kurve siehe oben- erkennbar, daß ich nur leicht von der Mittellinie abwich. Das Setzen der Punkte erfolgte willkürlich, solange ich den Punkt "anfasse", kann ich zum einen die Größe der Veränderung bestimmen, aber auch, ob sich das ganze mehr im Dunklen oder eher zum mittleren bereich hin abspielt. Hier hilft m.E. bei jeden Bild nur Ausprobieren. Ich fange i.d.R. immer in den dunklen Bereichen an und später kommen die helleren dazu. Daß die Bilder auf meiner HP Berlinansichten mitunter zu "kalkig" daherkommen- O-Ton einer Kollegin- liegt weniger an meinen gewollten Gradationseinstellungen, sondern mehr an einem Script, was nachschärft und einen kleinen Touch aufhellt. Das sieht bei mir am kalibr. Monitor zu Hause gut aus- aber auf Arbeit ist der Monitor meist voll aufgedreht- zu hell. Also beim herumspielen auch auf solche Dinge achten ...