Hallo, ich war heute auf einem Bauernhof und habe ein paar Tiere abgelichtet.
Ich habe 2 Bilder zu denen ich Ratschläge suche.
1.
Für dieses Bild such ich nur allgemein Kritik und vielleicht noch Tipps.
2.
Bei diesem Bild habe ich Probleme mit der Sonne im Hintergrund gehabt und suche noch Verbesserungsvorschläge. Um die Technik des Blitzens bei sehr Kurzen Verschlusszeiten bin ich im Klaren, doch suche ich auch möglichkeiten die Stimmung des Bildes zu erhalten.
Was bei solchen Aufnahmen immer gut kommt ist die Belichtungskorrektur der Kamera (nur Kamera, nicht den Blitz) auf -1 (vielleicht auch mehr) zu drehen. Der Blitz sorgt für eine normale Belichtungs des Vordergrunds, der Hintergrund wird dunkler und die Farben satter, die Lichter fressen nicht so stark aus.
Beim ersten Bild wäre das Grün der Wiese satter und der Himmel dunkler, somit auch blauer.
Hallo Jan!
mal abgesehen von den rein technischen Aspekten Deiner Bilder fällt mir auf (ohne mir die EXIFs angesehen zu haben (also reine Vermutung ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass Du eine Weitwinkelbrennweite genommen hast (zumindest bei Ziege Fräulein Braun). Tut man eigentlich für Portraits nicht, weils riesige Nasen macht und dad Motiv nicht genug freistellt.
Ausserdem hat Fräulein Braun einen Keil im Kopf, nämlich das Scheunendach
Tödlicher Fotografenfehler... Geweihe auf dem Brautportrait, Doloche im Portraitkopf
Sowas fällt mir persöhnlich sofort auf, obwohl es mir selbst ständig selbst passiert
Ich glaube auch nicht, dass die Bilder durch die perfekte Ausgewogenheit der Belichtung zwischen Vordergrund und Hintergrund gewonnen hätten.
Ich hätte diese charaktervollen Tiere als Persönlichkeiten mit nem mittleren Tele (50mm bis 105mm KB) abgebildet, dann hätten sich auch die Belichtungsprobleme von selbst in Nichts aufgelöst...
Bei Fräulein Weiss allerdings wäre wahrscheinlich Belichtungskorrektur + angesagt gewesen
Hallo Jan!
mal abgesehen von den rein technischen Aspekten Deiner Bilder fällt mir auf (ohne mir die EXIFs angesehen zu haben (also reine Vermutung ohne Anspruch auf Richtigkeit), dass Du eine Weitwinkelbrennweite genommen hast (zumindest bei Ziege Fräulein Braun). Tut man eigentlich für Portraits nicht, weils riesige Nasen macht und dad Motiv nicht genug freistellt.
Da kann ich aber überhaupt nicht zustimmen. Gerade bei Tierportraits kommen mit Weitwinkel oftmals sehr interessante Ergebnisse heraus. Bei Bild 1 stört nur der Hintergrund, ansonsten wär´s eine sehr schöne Perspektive, nicht so langweilig alltäglich wie mit Tele.
Was die Belichtung angeht. Hast du die Bilder in RAW oder jpeg? Bei Raw könntest du es evtl. noch mit einem DRI versuchen, wobei es v.a. beim zweiten Foto mit weiss auf weiss schwierig werden wird.
Welche Belichtungsmessung hast du genommen? Matrix-, mittenbetont oder Spotmessung?
Weitwinkel finde ich auch ok, aber entscheidend ist doch die Einschätzung der Lichtverhältnisse vor Ort und die Wahl des Standpunktes. Und nicht irgendeine Korrektur. Für Gegenlichtaufnahmen (was ich sehr mag) ist der Hintergrund wichtig, da ist selten der Himmel günstig.
Kannst Du mir mal erklären, wie Du das machst?
Ich hab DRI selbst noch nicht versucht, aber ich denke, Ziegen sind da nicht so einfach, oder??? Oder betonierst Du die vorher ein??
btw.: ich finde WW auch nicht schlecht. Aber in der Situation mit dem Hintergrund hätte ich es nicht benutzt. Meine Meinung..
Kannst Du mir mal erklären, wie Du das machst?
Ich hab DRI selbst noch nicht versucht, aber ich denke, Ziegen sind da nicht so einfach, oder??? Oder betonierst Du die vorher ein??
Vielen Dank schon mal, für die Tipps.
Ich habe das Bild leider nicht als RAW und ich möchte mich im moment auch noch nicht so mit EBV auseinandersetzen.
Das mit dem Weitwinkel ist mir schon klar, ich mag den Efekt auch
Ist aber auch bissl blöd mit Tieren, die machen eben nur selten das was man will, besonders wenn man sich lange Gedanken beim fotografieren macht.