Nein, er unterstützt Dich nicht beim halten und tragen des Objektivs oder beim ausrichten der Kamera.Wenn ich das richtig sehe, ist der Bildstabilisator ja nichts anderes als ein Stativersatz.
Ja, aber nicht nur in Grenzsituationen und auch nicht nur halbwegs.Ist der Bildstabilisator daher nur ein Hilfsmittel um in Grenzsituationen noch halbwegs brauchbare Fotos zu machen?
es gibt Hersteller/Objektive, die die Verwendung des VR auch auf Stativen ausdrücklich unterstützen - teilweise automatisch erkannt, teilweise manuell per Schalter zu aktivieren.Und er hilft sogar, auf einem nicht ganz optimalen Stativaufbau noch knackscharfe Aufnahmen zu produzieren, wie ich feststellen durfte, als ich noch keine Kirk-Schelle an meinem 4/70-200 VR hatte.
Wenn der Stativeinsatz nicht vorgesehen ist, dann überlässt man das Ergebnis weitgehend dem Zufall, da auf einem Stativ andere Schwingungsmuster auftreten, auf die die VR-Algorithmen in der Regel eben nicht optimiert sind.
Also, ich weiß ja nicht. Mir wird immer leicht schwummrig in der Magengrube, wenn das Sucherbild nach Antippen des Auslösers nicht mehr das zeigt, was in meiner Hand passiert.EIn VR kann auch mittelbar hilfreich sein, z.B. sorgt er bei Teleaufnahmen für ein ruhiges Sucherbild.
ich möchte Deine Erfahrung keineswegs in Abrede stellen, man muss es einfach ausprobieren, da kocht auch jeder Hersteller sein eigens Süppchen.die Theorie dazu kenne ich ja, in der Praxis scheint sich der Algorithmus mit meiner Hand genau so gut oder schlecht zu verstehen wie mit diversen Stativvarianten, vom kleinen Manfrotto bis zum dicken Gitzo.
Also, ich weiß ja nicht. Mir wird immer leicht schwummrig in der Magengrube, wenn das Sucherbild nach Antippen des Auslösers nicht mehr das zeigt, was in meiner Hand passiert.
Wer braucht keinen Bildstabilisator?
Der, der Zeit und Muse hat, auf das beste Licht für sein Motiv zu warten und gegebenenfalls
vom stabilen Stativ fotografiert.
Im Sinne der Slow-Fotografie würde ich daher Objektive ohne Stabilisator bevorzugen.Aber wenn mans ernst meint, nimmt man ein Stativ, oder nicht? Und so entstehen Bilder mit VR, die ohne nicht entstanden wären, keine Frage. Auch keine Frage ist mEn, dass sie einen enormen Beitrag zur sinnlosen Bilderflut leisten, denn ohne Stativ ballert man einfach mehr herum.
ja, das war die Nikon Zoom 700VR aus dem Jahre 1994, Canon brachte dann ein Jahr später das erste SLR-Objektiv mit IS auf den Markt, das EF 75-300mm F4-5.6 IS USM.Wenn ich mich nicht irre (ich lasse mich da gerne korrigieren) war es die Firma Nikon, die als erste einen VR in eine Kompaktkamera einbaute, so um das Jahr 1990 herum.
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